Piranha sick in the City

Liebste Mamas,

eine turbulente Woche liegt hinter uns! Ich trinke Ingwertee und werfe mir Zinkletten wie Smarties ein, während ich diese Zeilen schreibe und der kleine Piranha Siesta hält.

Nach einem wunderschönen Kurztrip nach St. Peter-Ording letzten Sonntag, an dem der kleine Piranha (ohnehin schon erkältet) und Kumpel Joni barfuß durch den Nordseesand stapften und zwischen den Dünen eskalierten, war der Piranha ab Montag im Krankenstand. Aber volle Holle – so schlimm hatte es den kleinen Mann noch nicht erwischt.

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Barfuß im Watt… das Piranha’sche Immunsystem quittierte dies prompt mit Streik… (Bild: SingleCityMama)

Die etwas verschrobene Kinderarzt-Vertretung (Ich: „Ich mache mir wirklich Sorgen. Sonst ist er selbst bei Fieber sehr munter“ Er: „Also ich finde ihn nicht munter“ Ich: „Ja“ (Gedanklich: Deshalb sind wir ja hier, Du Depp) diagnostizierte am Montag eine schwere Bronchitis.

Da die Piranha’schen Blutwerte jedoch gut waren (haben Piranhas Blut? Also tierische? Memo an mich: Googlen für Günther Jauch!) und er erst im Februar ein Antibiotikum bekommen hatte, riet Dr. Charisma-befreit zu täglicher Inhalation und Bettruhe. Der kleine Piranha fieberte daraufhin 3 Tage lang in subtropischen Gefilden (40 aufwärts) und der Anblick meines maroden Raubfischs (dem es sogar den Appetit verschlagen hatte!) brach mir das Mutterherz.

Zudem war im Büro Highlife in Tüten und ich konnte nichts delegieren. Mehrere Kampagnen standen in den Startlöchern, und so wechselte ich mich mit Baba-Opa ab, der täglich (und zum Teil sogar mehrmals täglich) angebraust kam, um seinen kleinen Enkel zu versorgen. Ich bezahlte mit Kuchen und dankte ihm ausgiebig. Dazu Baba-Opa heute beim Familien-Brunch pragmatisch „Dafür ist Familie da. Wenn das in einer Familie nicht funktioniert, kannst Du sie in die Tonne klatschen…“ Touché!

Alterspyramide in einer Familie

Ein Schelm, wer Baba-Opa (71) in der untersten Riege ansiedeln würde – er ist eindeutig der Herr Mittig-Links (im Bild, nicht politisch!)… (Bild: Fotolia/Robert Kneschke)

Mein Vater brachte es auf den Punkt – ähnlich messerscharf wie seine Erklärung von Rauchmeldern gegenüber einer Katzen-närrischen Bekannten: „damit Du mitkriegst, wenn Deiner Mietze der Schwanz brennt“.

Wieder einmal wurde mir diese Woche klar: Unsere Familie ist zwar klein und unkonventionell, aber wir sind ein Dreamteam und können uns immer aufeinander verlassen.

Dankbar und optimistisch, dass mich diesmal die Aggro-Viren verschonen,

Eure Single City Mama

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