Pablo Piranha oder: Der Weitsprung des Apfels

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Lieblingsmamas,

mit Beginn der schönsten, kältesten, promillereichsten Zeit des Jahres ist die Kreativität des kleinen Piranhas ungebrochen. Dass er dieses Talent nicht von mir geerbt hat, erwähnte ich bereits. Ich bin weder musikalisch, noch künstlerisch begabt, noch habe ich ein ausgeprägtes räumliches Denken, was sich insbesondere beim Möbelaufbau und Einparken bemerkbar macht.

Dafür hat der Apfel (in diesem Fall der kleine Piranha) einen ganz schönen Satz weg vom „Stamm der Unkreativität“ (moi) gemacht: In der Kita ist mein Kind nämlich meistens das erste und eines der enthusiastischsten im „Atelier“, täglich erweitern bunte Werke die innerfamiliäre Kunstsammlung des Pablo Piranha.

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Bam: Mit ein bisschen Zeit und Geduld lassen sich tolle Sachen zaubern… (Bild: Jako-o)

Erst kürzlich drückte mir eine Mama leicht beschämt ein Gemälde in die Hand, das der Piranha ihr kurz zuvor geschenkt hatte. Sie habe schon so viel von ihrem eigenen Sohn, ich hätte dafür bestimmt mehr Verwendung. Pfffh! Kennt Ihr die Geschichte von den Elefantenbildern, die für Preise eines de Kooning weggingen?

Um in diesem Jahr die Begabung des Piranhas auch zuhause zu fördern (völlig selbstlos, versteht sich, während ich chi…. aufräume ;-), beschloss ich, über meinen Schatten zu springen und direkt einpaar einfache Bastelutensilien in unser Haus zu holen – und nach entsprechenden Angeboten zu recherchieren.

Zum dritten mal nehmen der kleine Piranha und ich am Samstag morgen in der Werkzeugkiste in Altona am „Familienwerken“ teil. Der große Vorteil: Es macht Spaß und kaum Dreck zu Hause. Ehrlich gesagt bin ich froh über jeden Klebestift, der nicht in meiner Handtasche auftaucht. Offen. An Cent-Stücken – oder schlimmer – Ausweisen hängend.

Ein bisschen was haben wir natürlich trotzdem. Neben Dauerbrennern wie Steckperlen (die mittlerweile unfreiwillig unseren Garten zieren) sind unsere kreativen Ergüsse meist von den Jahreszeiten inspiriert. Entsprechende Ideen und Anleitungen tummeln sich dabei praktischerweise direkt im Web (z.B. bei Jako-o).

So machten wir uns im Oktober zum Beispiel standesgemäß an die Erschaffung einer kleinen Kastanienfamilie, die unsere überschaubare Mischpoke symbolisierte. In liebevoller, etwas tollpatschiger Handarbeit wurde aus drei großen Kastanien, Pfeifenreinigern und einem Bart aus Q-Tip-Spitze Baba-Opa gefertigt, mein nussiges Konterfei bestach durch ein besonders ausladendes Hinterteil. Das Kind, Beagle Eddie und Tante Hu waren ebenfalls charakteristisch-bezaubernd. Das Gute: Es war gar nicht so kompliziert, wie ich zunächst gedacht hatte. Was mir an handwerklich-kreativem Talent abgeht, macht der kleine Piranha durch seine strahlenden Äuglein und stolzgeschwellte Brust mehr als wett.

Tipp: Wenn man mal selbst wenig Zeit und Muße hat, um Schere und Kleber zu schwingen, gibt es oft auch lokale Angebote. Der kleine Piranha ist zum Beispiel heute Nachmittag mit seinem Freund Talis bei einem nahegelegenden Indoor Spielplatz und fertigt eine eigene Trommel. Und mit seiner Babysitterin Bente, einer angehenden Grundschullehrerin, bastelt der kleine Mann aktuell jeden Montag kleine Goodies, die in Kürze unseren Tannenbaum zieren werden.

Apropos: Bald stehen ja auch schon wieder die ersten Plätzchennachmittage an. Da machen wir es uns ehrlich gesagt aber ganz einfach – Butter, Zucker, Eier, Mehl, die Hälfte des Teiges vorab verkosten – und fertig sind die Ausstecher, die Baba-Opa – bestenfalls unverkohlt – als Babysitting-Honorar kassiert.

Also, meine Lieben: Bastelt, was das Zeug hält! Und zeigt her, Eure Kunstwerke!

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama

Oh, Wohlstandsbaum: Wieviel ist zuviel?

Ihr Lieben,

ich habe gerade den Adventskalender des kleinen Piranhas fertig gestellt – und bin ein bisschen stolz und nachdenklich.

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Denn nein, natürlich wird es wieder mal nicht der einzige sein…Neben den 24 Kästchen – wattig ausgelegt und gefüllt mit Süßkram und kleinen Dingen, die die Welt ni… ganz unbedingt braucht, gibt es noch einen Schoki-Kalender mit Feuerwehrmann Sam-Konterfei, einen Pixie Kalender, der so praktisch im Angebot war (hier kommt die Schnäppchen-Jägerin!!) und ein Plastik-Männchen-Konstrukt von Patentante Phili.

Versteht mich nicht falsch – ich freue mich auf die blitzenden Äuglein des Piranhas, aber der letztjährige Anblick meines Kindes, wie er fast schon mechanisch am Heiligabend ein Präsent nach dem nächsten aus dem Papier riss und dabei kaum Luft holte, hat mich etwas betroffen gemacht. Es war einfach zuviel!

Gerade heute, wo ich beruflich einen sehr bewegenden Artikel über Kinder und Mütter in einem Kriegs- und Krisengebiet schreiben musste, ist der gefühlte Weihnachtskonsum-Marathon ein ethischer Zwiespalt.

Dieses Jahr habe ich versucht, mich im Briefing an den Weihnachtsmann eher knapp zu fassen. Etwa vier Teilchen gibt es von mir, davon zwei Bücher und einen Wand-Kalender. Doch dann gibt es noch etwas cooles technisches von Tante Hu, etwas ebenfalls ziemlich großartiges, boxförmiges für Hörspiele von Baba-Opa und ein heißes Autodings von Papa.

Ich überlege, nochmal mit dem Weihnachtsmann in Klausur zu gehen und ein bisschen was zurückzuhalten. Ich möchte nämlich, dass der Piranha sich nicht nur den Wert von Waren bewusst macht – sondern auch den unserer Wünsche. Endstation Sehnsucht?

Auf jeden Fall werden wir vor dem Fest noch das Spielzeug, von dem der Piranha sich trennt, wohltätig spenden. Das ist ihm selbst eine Herzensangelegenheit und er fragt mich öfters, wann wir die Sachen endlich zu den Kindern bringen, denen es nicht so gut geht.

Ich halte Euch auf dem Laufenden. Nachher wird erstmal die Weihnachtsmarkt-Saison eingeläutet. Mit Glühwein-Tee, jawohl! Und einer Prise Besinnlichkeit.

Liebst,

Eure Single City Mama

City Lights & Sandschildkröten

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Lieblingsmamas!

Heute folgt mal wieder ein Update von uns. Wir sind wie immer viel on Tour und frieren nach dem plötzlichen Wintereinbruch uns gehörig einen Ast!

Vorletztes Wochenende hatten der kleine Piranha und ich spontan einen Ausflug an die Nordsee gemacht. Nachdem wir in St. Peter-Ording vor der Arche Noah eine Sandschildkröte (die wir „Kridi die lachenende Lochschildkröte“ getauft hatten) düsten wir weiter nach Büsum.

 

Am nächsten Tag fuhren wir dann in die Heuler-Aufzucht nach Friedrichskoog. Wer es noch nicht kennt: Hier werden kleine, verlorene Robben- und Seehund-Babies aufgepäppelt, bis sie sich im großen, weiten Meer allein zurecht finden können.

Für den Piranha ein echtes Highlight. Robbies aus nächster Nähe – und sogar ein ausgestopftes Tier, dessen Anblick eine lange Diskussion zum Thema Endlichkeit mit sich brachte (hatte ich erzählt, dass Baba-Opa ihm neulich von einem vermeintlichen Höllenfeuer unter der Erde erzählt hatte? Nein?)

Ich hatte mich bereits gewundert, warum das Kind ständig von der Hitze unter der Erde sprach und war irritiert – und auch ein bisschen stolz – ob des vermeintlichen geophysischen Knowhows meines Kindes. Bis sich aufklärte, dass Baba-Opa Mythen von Höllenfeuern in die Welt gesetzt hatte. Nunja.

Letztes Wochenende nutzten wir die Sparpreise der Deutschen Bahn und fuhren nach Frankfurt. Dort genossen wir traumhaftes Wetter, cruisten über den Main und trafen uns mit dem Vater des kleinen Piranhas und dem hiesigen Großvater. Die Männer verlustierten sich im Legostore und gingen in eine Dinoausstellung, während ich entspannt auf der Zeil nach einer schönen Winterjacke Ausschau hielt (und fündig wurde).

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Ach, und wir hatten unser „Vorstellungsgespräch“ an der örtlichen Grundschule, um den Piranha für nächstes Jahr für die Vorschule anzumelden. Er freut sich riesig und spricht schon ständig von „seiner“ Schule – ob es klappt, erfahren wir aber erst Anfang des Jahres. Zumindest hat der kommunikative Piranha – wie Ihr Euch vorstellen könnt – bei anwesenden Lehrkörpern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Wir freuen uns übrigens schon total auf die Weihnachtszeit. Nächste Woche folgt hier noch ein bisschen Bastelinput von der Meisterin der Unkreativität (moi) und passend dazu sind wir am kommenden Wochenende auch wieder beim Familienwerken angemeldet, um aus Holz ein Präsent für Baba-Opa zu zaubern (ich erinnere mich, dass mein Vater – wesentlich länger als es angebracht war – stets Selbstgebasteltes von seinen Töchtern eingefordert hat – jetzt kommt Karma!!)

Liebste Grüße und macht es Euch warm!

Eure Single City Mama

Drachen, Vampire und ein gekränktes Mama-Ego

Uahhhh Happy Halloween, meine Lieben!

Die letzten Wochen waren wieder sehr turbulent, so dass ich kaum zum Schreiben gekommen bin. Was gab es Neues?

Gestern fand das alljährliche Kinder-Halloween statt! Ich liebe das und zelebriere Halloween in irgendeiner Form seit ich 15 bin (Grusel-Dinner, Spooky Parties in meiner Wohnung in München und jetzt eben rauschende Kiddie Soirées im Wohn- und Kinderzimmer – das Schlafzimmer brauchte ich, um vorher alles herein zu schieben).

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Am Samstag Abend waren meine Schwester (Tante Hu) und ich auf der Bday Party einer Freundin und hatten uns zu diesem Anlass schon als blutsaugende Fürstinnen der Finsternis entstellt.

Ich verwandelte mich zur Abwechslung mal in eine Blondine, was ich eigentlich ganz lustig und auch ein bisschen chic fand. Tatsächlich steht mir brünett aber wesentlich besser und ich glaube auch meine ohnehin schon trockenen, weil lockigen, Haare würden die Chemiekeule einer Blondierung nicht verkraften, ohne danach einem zerrupften Kehrbesen zu gleichen.

Gestern waren dann die kleinen Nasen dran. Es war wieder ein reges Treiben mit ca. 10 gruselig entstellten Freunden des kleinen Piranha-Drachen nebst Mamas, teilweise Papas, und vielen creepy Köstlichkeiten. Nicht, dass ich wüsste, wie toll sie geschmeckt haben, denn ich bin immer noch – und bis Mitte Dezember – im Fastenmodus.

Mein Mahlzeitenplan besteht derzeit aus fünf leckeren Eiweiß-Shakes (tatsächlich schmecken die gar nicht schlecht), aber so sehr ich mich über die purzelnden Kilos und wieder gewonnene Fitness freue – emotional fordert mich das Ganze ziemlich heraus.

Letztes Wochenende brach ich zum Beispiel unvermittelt in Tränen aus, nachdem mein Kind erklärte, dass er seine Tante mehr liebt als mich. Kinder eben, könnte man sagen, lächeln und winken, aber ich fühlte mich ohnehin nicht gut, war genervt, hungrig und das war die Spitze des Eisbergs. Undankbares Gör ;-). Kind und Tante guckten mich geschockt an und meine Schwester schimpfte, was bloß verkehrt mit mir sei, der kleine Piranha hatte mir doch nichts getan und war nun verstört ob meines desolaten Anblicks.

Natürlich hatte er mir nichts getan und natürlich ist Liebe bedingungslos – sollte sie zumindest sein – aber wie so oft im Leben, tun Dinge eben auch mal irrational weh, genauso wie manche Menschen uns nach kurzen Begegnungen ewig im Kopf herumspuken und wir uns fragen, warum. Die Gefühlsebene folgt bekanntlich meist keinen logischen Gesetzen.

Gespräche mit meinen Freundinnen ergaben, dass Kinder gern mal ihre Liebe unterschiedlich verteilen und das gar nichts mit dem Gesamtvolumen zu tun hat. Ist ja auch so. Ich liebe ja auch unterschiedliche Menschen auf unterschiedliche Weise.

Tatsächlich war ich sogar ganz froh, denn solche Situationen bereiten mich auch gut auf die Zeit nach dem Fasten vor, wenn es mir mal nicht gut geht und Schokolade einfach keine sonderlich konstruktive Option ist.

Auf der positiven Seite: Ich fühle mich wirklich gut, schlafe super, träume bunt, räume ein bisschen in meinem Kopf auf und gönne mir einpaar schöne Dinge wie Massagen oder einen Tag an der See. Insgesamt rocken wir den Alltagswahnsinn ganz souverän. Bis jetzt. Die Weihnachtszeit darf dann kommen – und ich werde nur noch von Nutella Crepes träumen…

Liebste Grüße,

von Eurer Single City Creepy Mama

 

 

Action please: Unsere Highlights im Herbst

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Liebe Mamas,

es herbstelt! Entsprechend haben sich die Piranha-Aktivitäten in unserem Kalender ein wenig verschoben. Anbei habe ich mal einpaar Vorschläge für Euch gesammelt (weil ich sowas selbst immer spannend finde, ich habe keine Kooperation mit den genannten Betrieben).

  1. Äpfel ernten im Alten Land

Nom nom nom – die Äpfel blühen. Der kleine Piranha liebt – im Gegensatz zu mir – Obst heiß und innig. Bei Baba-Opa im Garten sammelt er gern die Äpfel auf, die mein Vater und er kürzlich tatsächlich eingekocht und verputzt haben.

Um das ganze nochmal auf ein anderes Level zu heben, planen wir nachher einen Ausflug ins Alte Land, wo das Obst selbst gepflückt werden kann. Highlight!

      2. Indoor-Spielplatz

Ich bin ja persönlich nicht so die Spielplatz-Mama. Meistens langweile ich mich, während ich versuche, nicht ständig auf mein Handy zu starren. Also nehme ich mittlerweile gern befreundete Kiddies mit, so auch am vergangenen Feiertag unseren Freund Joni.

Da das Wetter ziemlich durchwachsen war und der Indoor-Spielplatz in unserer Nähe kürzlich dicht gemacht wurde, düsten wir ins Rabazz. Es war laut, voll und riesig – aber für die Kids ein echtes Erlebnis inkl. ganz großer Teppich-Rutsche, Wasserbooten, Bauklötzewelt, Kletteranlagen- und Tunnel, Schaumstoffball-Schussarena, Restaurant etc pp. Nachteil: Für uns drei zahlte ich 30 Tacken – eine Tagesaktivität also.

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   3. Bastelstunde

Meine Kreativität endet an der Tastatur meines Notebooks. Ich war noch nie besonders talentiert im Basteln oder Malen. Aber der kleine Piranha liebt es, und so habe ich kürzlich ein Buch über Kastanienfiguren besorgt und wir machten uns gemeinsam mit Tante Hu ans Werkeln. Praktisch: Das Ganze ist wetterfest, vergleichsweise unaufwändig und superkreativ.

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   4. Schwimmen

Ich liebe schwimmen. Am liebsten wenn es dunkel und frisch ist und das Freibad angenehm warm. Kopf aus und los gehts. Mit dem kleinen Piranha ist es weniger entspannt, aber ich schmelze regelmäßig dahin, wenn er mit seinen Schwimmflügeln durch die Hallen wandert und vom Beckenrand hüpft. Mein Lieblingsbad mit Kind ist das Arriba in Norderstedt. Wir müssen unbedingt mal wieder hin!

    5. Waldspielplätze

Siehe oben. Auch wenn die Spielis nicht unbedingt mein Ding sind, ist der kleine Piranha sehr gern dort. Ein schöner großer Waldspielplatz, der auch zum Tippi-Bauen einlädt, ist der Spielplatz am Niendorfer Gehege. Auch im Stadtpark gibt es einige schöne mit ganz viel Outdoor-Feeling.

   6. Ponyreiten

Ponyreiten mitten in der City? Geht zum Beispiel in Klövensteen oder im Niendorfer Gehege. Für 9,-/30 min. bekommt mein ein Pony in die Hand und kann das einmal um die große Koppel führen. Frische Luft und tierischer Spaß inklusive!

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   7. Werken

Seit wir kürzlich in Südtirol in der Holzwerkstatt waren, ist der kleine Piranha ganz vernarrt ins werkeln. Ich hatte im Netz etwas recherchiert und bin dabei auf die Werkzeugkiste in Altona gestoßen.

Hier gibt es einmal im Monat das so genannte Familienwerken, bei dem Eltern und Kinder gemeinsam kleine Kunstwerke (z.B. Boote, Flugzeuge, Autos) werkeln können und anschließend bemalen.

Der kleine Piranha und ich sägten und feilten gemeinschaftlich und hatten tatsächlich soviel Spaß, dass ich uns für November und Dezember schon wieder angemeldet habe. Kostenpunkt: Um die 30,- für 3 Stunden inkl. Werkzeug und Mitnahme des Gebastelten.

    8. Ausflüge

Seit der kleine Piranha Baby war, fahren wir ca. 3-4 mal im Jahr an die Nordsee nach St. Peter-Ording. Ich liebe den Strand dort und es reicht auch oft schon ein Tagesausflug  für den Mini-Tapetenwechsel.

Mehrere Urlaube haben wir mittlerweile schon in Büsum auf der Schäferei Rolfs verbracht. Die sind zwar immer sehr gut gebucht, aber von Hamburg aus auch ein schönes Tagesziel – Ponyreiten und Kuchen essen kann man hier übrigens auch sehr gut.

Habt Ihr noch Ideen? Nächste Woche wollen wir uns pünktlich zur Halloween-Party des kleinen Mannes an Kürbisschnitzen und danach ans Basteln eines Adventskalenders machen, yeah!!

Liebste Grüße,

Eure Single City Mama

Single City Ma(ma)tschauge in Südtirol

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Lieblingsmamas,

wir sind wieder on tour!!!! Gestern morgen konnten der kleine Piranha und ich unseren heiß ersehnten Südtirol-Urlaub antreten. Fast hätte es nicht geklappt, da ich am Sonntag Abend eine schwere allergische Reaktion hatte (Auslöser unknown), woraufhin meine Augen und mein ganzes Gesicht enorm anschwollen. Gar-nicht-schön!

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Zwischen diese Bildern liegen 7 Stunden und drei Antiallergika…

„Mama sieht aus wie ein Monster“, fasste es der kleine Piranha in seiner gewohnt charmanten Art zusammen. Ich war extrem gefrustet. Nicht nur war die Schwellung ziemlich unangenehm, ich fühlte mich total entstellt. Nach Besuchen bei meiner Augenärztin und meinem Hausarzt beschloss ich, zu reisen. Der Piranha saß – im wahrsten Sinne des Wortes – auf gepackten Koffern und freute sich riesig. Wer wären wir denn, wenn so ein olles Matschauge unsere Pläne durchkreuzen könnte? Und wozu gibt es Sonnenbrillen? Und überhaupt – ich steh da doch total drüber…

Um 12.50 verließ ich die Arztpraxis – exakt eine Stunde (!!) später boardeten wir in allerallerletzter Sekunde unseren Flieger. „Ihr seid zu spät, Ihr Lieben!“, begrüßte uns der freundliche Herr am Gate A42, und ich schilderte – in rasender Geschwindigkeit und konfus – unsere Lage. Ich vermute, der gute Mann hatte Mitleid, fand noch zwei Plätzchen in der letzten Reihe und wir sausten in den Bus und ab in den Flieger.

Der kleine Piranha war übrigens sehr erbost, da die Tatsache, dass wir hinten ausstiegen, ihn um das Vergnügen brachte, unseren Piloten „Marcus“ in typischer Piranha-Manier überschwänglich zu begrüßen. Ein Becher Weingummi von der Flugbegleiterin konnte ihn schließlich besänftigen.

In München nahmen der kleine Mann und ich unseren mobilen Reisebegleiter – einen Dacia-Kombi namens „Daphne“- in Empfang und heizten los.

Wir kamen zwar erstmal nur bis zur Raststätte Vaterstetten, weil das Kind einen „Riiiiiesenhunger“ hatte (für den Rest des Happy Meals opferte ich mich dann), doch gegen 20.15 erreichten wir  – 1000 „Wann sind wir daaaa?“’s später – müde und immer noch entstellt (1st World Problems, ich weiß!!) das Feuerstein in Südtirol.

Schee ist’s, Ihr Lieben. Ich frühstückte mit Sonnenbrille, der kleine Piranha gesellte sich freiwillig in die Kinderbetreuung und am Nachmittag malten wir gemeinsam im Atelier und planschten im Pool.  Nach dem 6. Antiallergikum schwillen meine Augen nun langsam aber sicher ab und die Sterzinger Apothekerin war sogar so lieb, mich mit hypoallergenen Kosmetikpröbchen zu versorgen.

 

 

Jetzt schläft der kleine Raubfisch und verarbeitet die Erlebnisse des Tages. Ich hab bis eben noch ein bisschen gearbeitet und freu mich gleich auf ein kuscheliges Bett.

Am Freitag wollen wir weiter südlich nach Meran, aber vorher noch relaxen, schwimmen und einen Milchhof besuchen -whoop whoop!

Seid gedrückt meine Lieben, sonnige Grüße aus dem Alpenparadies!

Eure Single City Mama

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„Scheiße Mama, Du alte Socke“ und andere Katastrophen

Happy Friday, mein Lieben,

ich sitze grad auf dem Sofa, trinke einen – na gut zwei bis drei – köstlichen Lillet Wild Berries, warte auf den Sushilieferanten und rekapituliere einen sehr abenteuerlichen Tag.

Und der fing damit an, dass der kleine Piranha neben mir im Bett die Augen öffnete und Bauchweh beklagte. „Mamaaa, mein Bauch tut weh“, elaborierte er, forderte aber Sekunden später ein großes Müsli ein. Moooment dachte ich – schon am Mittwoch hatte der kleine Piranha dieses Alibi genutzt, um sich zuhause einen Bunten zu machen. Gemeinsam mit unserer Putzfrau Renata „Nata“ könnte ich ihn des Schwindelns überführen und noch – mit leichter Verspätung – in die Kita chauffieren.

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Come to Mama 😛

 

Ich fragte den kleinen Mann mehrfach, ob es ihm nicht gut ginge oder er nur zuhause bleiben wolle. „Wirklich“ murmelte er und blickte mich aus großen blauen Kulleraugen an.“In dubio pro Piranha“ dachte ich und nahm den Piranha mit ins Büro, obwohl mir das ganze spanisch vor kam. Das Müsli verspies er mit Gusto und überhaupt wirkte er nicht so, als ob er Schmerzen hatte. Das Büro ist für den kleinen Piranha immer wieder ein Highlight, wenn er von Mamas Kollegen betüddelt wird, es überall Süßes zu schnorren gibt und Claus, mein Chef und selbst dreifacher Vater, Papierflieger bastelt.

Als ich vier Stunden später zum Aufbruch mahnte, saß der kleine Piranha gegenüber von Claus im Chefbüro und stempelte selig Papier. Das Bauchweh sei schlagartig besser geworden, als er einen Doppelkeks verzehrt hatte, elaborierte mein Kind. Schließlich gab er zu, dass er geschwindelt hatte. Ich schluckte und hielt eine semi-überzeugende „Wer einmal lügt…“ Predigt.

Anschließend fuhren wir zu Baba-Opa und machten allerhand Besorgungen. Bei TK Maxx eskalierte die Situation dann. Der Piranha wollte ein Spielzeug, was aber absolut nicht drin war. Erst gestern hatte er Geschenke von unseren neuen Nachbarn bekommen. Und überhaupt – das Kinderzimmer platzt aus allen Nähten. Ich beschloss, konsequent zu sein. Absolut nicht im Sinne des Piranhas.

Durch die ganze Etage tönte es „So eine scheiße auch noch mal, Du alte Socke. Scheiße Mama, scheiße“. Moment – what? Da stand ein kleiner Drops mit übergroßer Regenjacke und Gummistiefel, eine geschockte Mutter, die nicht wusste, wie sie reagieren sollte und etwa fünf mittelalterliche Frauen starrten mich mit einem Blick, der irgendwo zwischen Mitleid, Schock und tiefer Verachtung schwankte, an.

„Da sollte man nicht grinsen,“ zischte eine und ich nahm den Piranha und zog ihn – Single City Proll Style – an die Kasse. Ich hätte heulen können „Ich bin Akademikerin,“ wollte ich schreien und überlegte, ob es einen Grund hatte, dass meine Magisterurkunde vom Dekan des Instituts für Kirchenmusik unterzeichnet war (der stand in dem Jahr der philosophischen Fakultät vor, just sayin… ;-). „Mein Kind ist freundlich, herzlich, liebenswürdig und clever.“ Beschimpfungen lauteten bis dato „Pischikackimama“ oder „Eierloch“, was linguistisch definitiv über einer „Scheißaltensocke“ stand.

Das Problem war gar nicht, dass mich grämte, ob die Leute etwas negatives denken können. Zum Glück ist das kein Laster von mir. Es ist mir herzlich egal, was fremde Leute denken bzw. ist das einfach so furchtbar vergeudete Energie. Immer wieder weise ich gefühlt Freundinnen darauf hin, dass es entweder „passt“ mit der Sympathie oder halt nicht. Entweder funkt man auf einer Wellenlänge – oder eben nicht. Egal ob in der Liebe, Freundschaft oder bei Wildfremden – die Gedanken eines anderen Menschen beeinflussen zu wollen, ist reine Energie- und Zeitverschwendung. Lächeln und winken hingegen eine wesentlich gesündere Grundhaltung.

Was mich vielmehr beschäftigte, war die Tatsache, dass ich keine Ahnung hatte, was ich tun sollte. Offensichtlich hatte der Piranha nicht boshaft gehandelt, er fand das witzig. Aber ich hinterfragte meine Erziehung. Wie sollte ich ihm klar machen, dass er sich so nicht – und schon gar nicht – in der Öffentlichkeit äußern sollte? Als er merkte, dass ich sauer war, entschuldigte der Piranha sich immer wieder und schmiegte sich an mich. Ich wollte ihn auch nicht mit Liebesentzug bestrafen oder mich zulange künstlich aufregen (das ist einfach nicht mein Naturell, auch wenn mir das manchmal gut täte). Ein Paradoxon, das mich den Rest des Tages beschäftigte.

Ansonsten war unsere Woche in erster Linie turbulent. Ich freue mich schon aufs Wochenende, das auch schon mit (schönen) Unternehmungen mit Freunden verplant ist. Und unser Urlaub steht bevor, yippiehyayeah! Südtirol, wir kommen!

Liebst,

Eure Single City Mama

Von Frakturen und Freundlichkeit

Lieblingsmamas,

um uns war es in den vergangenen Wochen wieder etwas ruhiger geworden. Das lag vor allem daran, dass wir mit diversen Wehwehchen bei unterschiedlichen Ärzten vorstellig wurden und unseren Alltag recht unspektakulär in unseren eigenen vier Wänden fristeten.

Vor 3 Wochen brach sich der kleine Piranha beim Spielen an einem Metallbügel (diese sperrigen Teile, die häufig am Rand von Bürgersteigen stehen und Fahrräder sichern) den Ellenbogen. Makabrerweise spricht von einer „Olekranonfraktur“.

Natürlich passierte dies – wie sollte es anders sein – an einem Freitag Abend zu einer sehr unchristlichen Zeit nach dem Restaurantbesuch und ich war, als es passierte, in ein Gespräch mit meiner Freundin vertieft.

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Mein Piranha als Prinz Charming? Irgendwann bestimmt, aber zum Glück bin ich noch seine Königin… (Bild: Disney)

Tante Hu, die ich von der Wohnzimmercouch einsammelte, und ich düsten mit dem müden Piranha ins Kinder-UKE, das zum Glück nicht weit von uns entfernt ist, und verließen das Etablissement gegen 1 Uhr morgens mit einem schlafenden Piranha, der seinen Arm in einer sperrigen Castschiene (primitiv: Gips) lagerte.

Als wäre der Gipsarm nicht schon belastend genug, kam in der Folgewoche noch ein Fieberschub dazu und ich lag einige Tage mit Magen-Darm flach, meinem allerliebsten Lieblingsgruß aus der Kita… nicht!! So verlebten wir die vermutlich vorerst letzten Hochsommer-Tage des Jahres vergleichsweise unspektakulär in unseren eigenen vier Wänden – eine Tatsache, die ich – kaum waren wir beide wieder gesundet und der Piranha dank eines ambitionierten Orthopäden nach 2 Wochen wieder Castschienen-befreit – aufholte.

Wir gingen auf den Dom, besuchten das Schwimmbad im Centerpark (das wir beide doof fanden, nachdem wir uns an der Rutsche verletzt (Piranha) und über einen Ast gestolpert waren (ich).

Immer wieder fällt mir dabei auf, wieviel Spaß es macht, mit meinem 4-jährigen Kind unterwegs zu sein. Wir können uns richtig unterhalten, zusammen chillen und der Piranha sagt mir, wenn ihm etwas nicht passt. Oder ich nochmal Geld in den betrügerischen Greifautomaten schmeißen soll, der das bescheuerte Einhorn auch noch vier Versuchen nicht zum Ausgang befördert hat, verdammte Axt.

Momentan ist der kleine Piranha sehr anhänglich, fordert oft Kuscheleinheiten oder Übernachtungsbesuche in der „großen Heia“ ein. Dort haben wir uns kürzlich eine „Höhle“ in Form eines improvisierten Betthimmels errichtet und in der benachbarten Lampe eine pornöse Buntlicht-Birne mit Schaltung eingeschraubt. Ich liebe sowas!

Neulich fuhren wir in die Kita und ich blökte plötzlich „Schatz, ich hab Dich liiiieb“ in Richtung Rückbank. „Das weiß ich doch, Mama!“ seufzte der Piranha und mir ging das Herz auf.

Als ich vor ziemlich genau 5 Jahren den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt, hatte ich nicht die geringste Ahnung, was für ein Dreamteam dieser freche kleine Knopf und ich werden würden. Da ich schon immer sehr unabhängig war, fühlte ich mich mit 30 durchaus im Stande ein Kind allein zu bekommen und zu erziehen, und freute mich auch ohne feste Beziehung auf den kleinen Piranha.

Nachdem der Vater des Piranhas und ich keine Liebesbeziehung im klassischen Sinne unterhielten, war die emotionale Situation zum Glück nicht zu verworren, so dass ich gewissermaßen wusste, worauf ich mich einließ. Natürlich ohne es wirklich zu wissen – aber ich glaube das geht allen werdenden Mamas so.

Natürlich gab es seither immer wieder Herausforderungen und Situationen, die emotional und organisatorisch schwierig waren. Meine Panikattacken 2016 waren schließlich nur der Gipfel einer konstanten Überlastung. Zum Glück habe ich diese Phase mit medizinischer und therapeutischer Unterstützung sehr gut in den Griff bekommen und bin heute wesentlich besser darin, meine Grenzen und Bedürfnisse zu erkennen und abzustecken.

Immer wieder fragt mich der kleine Piranha, wann er ein Bruder wird. Oft fragt er mich, ob ich meine Brüste noch habe, um das kommende Geschwisterchen zu verpflegen. Eine Schwester ist übrigens nicht erwünscht.

Und auch wenn ich mir ein zweites Kind vorstellen kann, würde mich das allein überfordern. „Irgendwann“, sage ich ihm dann, wenn die Umstände passen. Mit 34 tickt die Uhr noch nicht so laut.

Erstmal gehen wir Ende des Monats wieder auf Reisen, diesmal nach Südtirol. Ich bin so stolz auf meinen kleinen Kerl, der eine echte Charmebombe ist. Er geht so offen und neugierig durchs Leben, dass die allermeisten Menschen völlig verzückt sind, wenn sie dem Piranha begegnen. „Von wem hat er das?“ fragte mich meine Freundin Ilka gestern.

Ich weiß es nicht. Ich hoffe, dass meine Erziehung einen Teil dazu beiträgt, dass der Piranha so ein glückliches und entspanntes Kind ist.

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama

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Lieblingsmamas,

der Piranha befindet sich aktuell wieder in einer Wachstumsphase. Die Klamotten passen zwar alle noch, aber das Gefühlsspektrum wird breiter. Neben herzigsten Liebesbekundungen („Mama, Du bist mein Held!“), kommt es auch regelmäßig zu Tobsuchtsanfällen. Der kleine Mann flucht wie ein Seemann („jetzt reicht`s mir aber auch mit Dir, Du böse Mama!“) und wäre es nicht pädagogisch vollkommen kontraproduktiv, würde ich jedesmal herzhaft mitlachen. Und kontern. „Netter Versuch, Du ehemalige Zelle meines Körpers“.

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Der Grat zwischen „Gefühle ausleben“ und „auf Mamas Nase Samba tanzen“ ist bisweilen ein schmaler… (Bild: Tiergarten Schönbrunn)

Gestern war er nach einem Ausflugstag mit seinem Papa furchtbar ko und wollte sich im Kinderzimmer (wo zufällig das iPad stand) mit mir ausruhen. Da ich mich schon auf auf unserer riesigen Wohnzimmercouch ausgestreckt hatte, kuschelte ich den Piranha an mich und bat ihn, die Augen zuzumachen. Der kleine Piranha schimpfte wie ein Rohrspatz. Sein Zorn währte etwa 10 min, dann schief er anschließend zwei Stunden wie ein Stein. Ich blieb vollkommen ruhig und ließ ihn bocken (gelingt mir nicht immer). Negative Gefühle aushalten – etwas, das mir selbst nicht gerade leicht fällt – check!!

Heikler wird es, wenn viele Erziehungspositionen aufeinandertreffen. Während Baba-Opa zum Beispiel null Toleranz für Wutanfälle des kleinen Mannes hat, ist Tante Hu streng, aber sachlich. Als Mama-Tier bin ich am nachgiebigsten und anfälligsten für das Druckmittel „Klammerärmchen und Kulleraugen“. Eine Tatsache, die der Piranha schon für sich zu nutzen weiß. „Mama“ flüstert er abends verschwörerisch und schließt die Kinderzimmertür. „Darf ich den Schnuller haben?“

Der Königsweg? Ich glaube, es gibt ihn nicht. Ich möchte, dass der kleine Piranha lernt, mit allen Gefühlen gut umzugehen. Dass ist okay und wichtig ist, mal wütend und traurig zu sein. Er muss sich nicht ständig anpassen. Aber natürlich möchte ich auch nicht, dass er andere Leute bepöbelt oder einen Karren schiebt, nur weil ihm gerade da nach ist.

Momentan versuche ich meine Intervention situativ abzuwägen. Er ehrlich gesagt war ich gestern selbst viel zu ko, um mich aufzuregen. Ist auch mal schön 🙂

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama

 

Ausflugszeit

Lieblingsmamas,

Hamburg brennt! Also zum Glück nicht wortwörtlich, aber es ist knalle heiß! Da es auch im Büro aufgrund der Ferienzeit vergleichsweise ruhig ist, nutzen der kleine Piranha und ich die Zeit, um Ausflüge zu machen. „Quality Time“ mit dem eigenen Kind, meinte meine Freundin neulich, und das kommt im Alltagstrott oft viel zu kurz.

Am Samstag führte uns der erste Ausflug zusammen mit unseren Freunden Susann und Joni an den Boberger See in Bergedorf. Für mich als altes Stadtkind war das ländliche Idyll mit Dünenlandschaft und Baggersee absolut paradiesisch. Nach einem kleinen, aber feinen Fußmarsch von ca. 20 min sind wir alle geschwommen und hatten einen großartigen Nachmittag.

Gerade als wir uns auf den Rückweg gemacht hatten, begann es sich zuzuziehen und heftig zu gewittern. Vor allem der kleine Piranha war erledigt und trottete nur noch langsam und wiederwillig hinter uns her. Just als wir den großen Feldweg erreichten, lagen Blitz und Donner schon so bedrohlich nah beieinander, dass wir beschlossen uns bäuchlings auf den Weg zu legen und das Gewitter vorbeiziehen zu lassen.

Trotz der misslichen Lage lachten wir uns kaputt, der Anblick von uns vieren völlig durchnässt auf dem Weg war einfach zu absurd. Zum Glück ging alles gut – drei Männer kamen uns auf dem letzten Stückchen zuhilfe und trugen den kleinen Piranha auf den Schultern zu unserem Auto. What a day!

Gestern war es wieder tropisch. Ich hatte mir spontan den halben Tag Urlaub genommen, sammelte den Piranha schon früh in der KITA ein und wir fuhren in das 150 Km entfernte St. Peter-Ording. Ein paradiesischer Sandstrand, erfrischende Badesessions in der Nordsee und ein Abendessen im Strandrestaurant Arche Noah inklusive.

Es war so schön, dass der kleine Piranha heute trotz der Aussicht eines Kindergeburtstags am Nachmittag gar nicht in den Alltag zurückfinden wollte. Er wollte vielmehr gleich wieder einen Ausflug machen – ratet, wer jetzt im Zugzwang ist 😉

Geniesst das Wetter, Ihr Lieben!

Eure Single City Mama