Action please: Unsere Highlights im Herbst

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Liebe Mamas,

es herbstelt! Entsprechend haben sich die Piranha-Aktivitäten in unserem Kalender ein wenig verschoben. Anbei habe ich mal einpaar Vorschläge für Euch gesammelt (weil ich sowas selbst immer spannend finde, ich habe keine Kooperation mit den genannten Betrieben).

  1. Äpfel ernten im Alten Land

Nom nom nom – die Äpfel blühen. Der kleine Piranha liebt – im Gegensatz zu mir – Obst heiß und innig. Bei Baba-Opa im Garten sammelt er gern die Äpfel auf, die mein Vater und er kürzlich tatsächlich eingekocht und verputzt haben.

Um das ganze nochmal auf ein anderes Level zu heben, planen wir nachher einen Ausflug ins Alte Land, wo das Obst selbst gepflückt werden kann. Highlight!

      2. Indoor-Spielplatz

Ich bin ja persönlich nicht so die Spielplatz-Mama. Meistens langweile ich mich, während ich versuche, nicht ständig auf mein Handy zu starren. Also nehme ich mittlerweile gern befreundete Kiddies mit, so auch am vergangenen Feiertag unseren Freund Joni.

Da das Wetter ziemlich durchwachsen war und der Indoor-Spielplatz in unserer Nähe kürzlich dicht gemacht wurde, düsten wir ins Rabazz. Es war laut, voll und riesig – aber für die Kids ein echtes Erlebnis inkl. ganz großer Teppich-Rutsche, Wasserbooten, Bauklötzewelt, Kletteranlagen- und Tunnel, Schaumstoffball-Schussarena, Restaurant etc pp. Nachteil: Für uns drei zahlte ich 30 Tacken – eine Tagesaktivität also.

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   3. Bastelstunde

Meine Kreativität endet an der Tastatur meines Notebooks. Ich war noch nie besonders talentiert im Basteln oder Malen. Aber der kleine Piranha liebt es, und so habe ich kürzlich ein Buch über Kastanienfiguren besorgt und wir machten uns gemeinsam mit Tante Hu ans Werkeln. Praktisch: Das Ganze ist wetterfest, vergleichsweise unaufwändig und superkreativ.

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   4. Schwimmen

Ich liebe schwimmen. Am liebsten wenn es dunkel und frisch ist und das Freibad angenehm warm. Kopf aus und los gehts. Mit dem kleinen Piranha ist es weniger entspannt, aber ich schmelze regelmäßig dahin, wenn er mit seinen Schwimmflügeln durch die Hallen wandert und vom Beckenrand hüpft. Mein Lieblingsbad mit Kind ist das Arriba in Norderstedt. Wir müssen unbedingt mal wieder hin!

    5. Waldspielplätze

Siehe oben. Auch wenn die Spielis nicht unbedingt mein Ding sind, ist der kleine Piranha sehr gern dort. Ein schöner großer Waldspielplatz, der auch zum Tippi-Bauen einlädt, ist der Spielplatz am Niendorfer Gehege. Auch im Stadtpark gibt es einige schöne mit ganz viel Outdoor-Feeling.

   6. Ponyreiten

Ponyreiten mitten in der City? Geht zum Beispiel in Klövensteen oder im Niendorfer Gehege. Für 9,-/30 min. bekommt mein ein Pony in die Hand und kann das einmal um die große Koppel führen. Frische Luft und tierischer Spaß inklusive!

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   7. Werken

Seit wir kürzlich in Südtirol in der Holzwerkstatt waren, ist der kleine Piranha ganz vernarrt ins werkeln. Ich hatte im Netz etwas recherchiert und bin dabei auf die Werkzeugkiste in Altona gestoßen.

Hier gibt es einmal im Monat das so genannte Familienwerken, bei dem Eltern und Kinder gemeinsam kleine Kunstwerke (z.B. Boote, Flugzeuge, Autos) werkeln können und anschließend bemalen.

Der kleine Piranha und ich sägten und feilten gemeinschaftlich und hatten tatsächlich soviel Spaß, dass ich uns für November und Dezember schon wieder angemeldet habe. Kostenpunkt: Um die 30,- für 3 Stunden inkl. Werkzeug und Mitnahme des Gebastelten.

    8. Ausflüge

Seit der kleine Piranha Baby war, fahren wir ca. 3-4 mal im Jahr an die Nordsee nach St. Peter-Ording. Ich liebe den Strand dort und es reicht auch oft schon ein Tagesausflug  für den Mini-Tapetenwechsel.

Mehrere Urlaube haben wir mittlerweile schon in Büsum auf der Schäferei Rolfs verbracht. Die sind zwar immer sehr gut gebucht, aber von Hamburg aus auch ein schönes Tagesziel – Ponyreiten und Kuchen essen kann man hier übrigens auch sehr gut.

Habt Ihr noch Ideen? Nächste Woche wollen wir uns pünktlich zur Halloween-Party des kleinen Mannes an Kürbisschnitzen und danach ans Basteln eines Adventskalenders machen, yeah!!

Liebste Grüße,

Eure Single City Mama

Single City Ma(ma)tschauge in Südtirol

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Lieblingsmamas,

wir sind wieder on tour!!!! Gestern morgen konnten der kleine Piranha und ich unseren heiß ersehnten Südtirol-Urlaub antreten. Fast hätte es nicht geklappt, da ich am Sonntag Abend eine schwere allergische Reaktion hatte (Auslöser unknown), woraufhin meine Augen und mein ganzes Gesicht enorm anschwollen. Gar-nicht-schön!

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Zwischen diese Bildern liegen 7 Stunden und drei Antiallergika…

„Mama sieht aus wie ein Monster“, fasste es der kleine Piranha in seiner gewohnt charmanten Art zusammen. Ich war extrem gefrustet. Nicht nur war die Schwellung ziemlich unangenehm, ich fühlte mich total entstellt. Nach Besuchen bei meiner Augenärztin und meinem Hausarzt beschloss ich, zu reisen. Der Piranha saß – im wahrsten Sinne des Wortes – auf gepackten Koffern und freute sich riesig. Wer wären wir denn, wenn so ein olles Matschauge unsere Pläne durchkreuzen könnte? Und wozu gibt es Sonnenbrillen? Und überhaupt – ich steh da doch total drüber…

Um 12.50 verließ ich die Arztpraxis – exakt eine Stunde (!!) später boardeten wir in allerallerletzter Sekunde unseren Flieger. „Ihr seid zu spät, Ihr Lieben!“, begrüßte uns der freundliche Herr am Gate A42, und ich schilderte – in rasender Geschwindigkeit und konfus – unsere Lage. Ich vermute, der gute Mann hatte Mitleid, fand noch zwei Plätzchen in der letzten Reihe und wir sausten in den Bus und ab in den Flieger.

Der kleine Piranha war übrigens sehr erbost, da die Tatsache, dass wir hinten ausstiegen, ihn um das Vergnügen brachte, unseren Piloten „Marcus“ in typischer Piranha-Manier überschwänglich zu begrüßen. Ein Becher Weingummi von der Flugbegleiterin konnte ihn schließlich besänftigen.

In München nahmen der kleine Mann und ich unseren mobilen Reisebegleiter – einen Dacia-Kombi namens „Daphne“- in Empfang und heizten los.

Wir kamen zwar erstmal nur bis zur Raststätte Vaterstetten, weil das Kind einen „Riiiiiesenhunger“ hatte (für den Rest des Happy Meals opferte ich mich dann), doch gegen 20.15 erreichten wir  – 1000 „Wann sind wir daaaa?“’s später – müde und immer noch entstellt (1st World Problems, ich weiß!!) das Feuerstein in Südtirol.

Schee ist’s, Ihr Lieben. Ich frühstückte mit Sonnenbrille, der kleine Piranha gesellte sich freiwillig in die Kinderbetreuung und am Nachmittag malten wir gemeinsam im Atelier und planschten im Pool.  Nach dem 6. Antiallergikum schwillen meine Augen nun langsam aber sicher ab und die Sterzinger Apothekerin war sogar so lieb, mich mit hypoallergenen Kosmetikpröbchen zu versorgen.

 

 

Jetzt schläft der kleine Raubfisch und verarbeitet die Erlebnisse des Tages. Ich hab bis eben noch ein bisschen gearbeitet und freu mich gleich auf ein kuscheliges Bett.

Am Freitag wollen wir weiter südlich nach Meran, aber vorher noch relaxen, schwimmen und einen Milchhof besuchen -whoop whoop!

Seid gedrückt meine Lieben, sonnige Grüße aus dem Alpenparadies!

Eure Single City Mama

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„Scheiße Mama, Du alte Socke“ und andere Katastrophen

Happy Friday, mein Lieben,

ich sitze grad auf dem Sofa, trinke einen – na gut zwei bis drei – köstlichen Lillet Wild Berries, warte auf den Sushilieferanten und rekapituliere einen sehr abenteuerlichen Tag.

Und der fing damit an, dass der kleine Piranha neben mir im Bett die Augen öffnete und Bauchweh beklagte. „Mamaaa, mein Bauch tut weh“, elaborierte er, forderte aber Sekunden später ein großes Müsli ein. Moooment dachte ich – schon am Mittwoch hatte der kleine Piranha dieses Alibi genutzt, um sich zuhause einen Bunten zu machen. Gemeinsam mit unserer Putzfrau Renata „Nata“ könnte ich ihn des Schwindelns überführen und noch – mit leichter Verspätung – in die Kita chauffieren.

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Come to Mama 😛

 

Ich fragte den kleinen Mann mehrfach, ob es ihm nicht gut ginge oder er nur zuhause bleiben wolle. „Wirklich“ murmelte er und blickte mich aus großen blauen Kulleraugen an.“In dubio pro Piranha“ dachte ich und nahm den Piranha mit ins Büro, obwohl mir das ganze spanisch vor kam. Das Müsli verspies er mit Gusto und überhaupt wirkte er nicht so, als ob er Schmerzen hatte. Das Büro ist für den kleinen Piranha immer wieder ein Highlight, wenn er von Mamas Kollegen betüddelt wird, es überall Süßes zu schnorren gibt und Claus, mein Chef und selbst dreifacher Vater, Papierflieger bastelt.

Als ich vier Stunden später zum Aufbruch mahnte, saß der kleine Piranha gegenüber von Claus im Chefbüro und stempelte selig Papier. Das Bauchweh sei schlagartig besser geworden, als er einen Doppelkeks verzehrt hatte, elaborierte mein Kind. Schließlich gab er zu, dass er geschwindelt hatte. Ich schluckte und hielt eine semi-überzeugende „Wer einmal lügt…“ Predigt.

Anschließend fuhren wir zu Baba-Opa und machten allerhand Besorgungen. Bei TK Maxx eskalierte die Situation dann. Der Piranha wollte ein Spielzeug, was aber absolut nicht drin war. Erst gestern hatte er Geschenke von unseren neuen Nachbarn bekommen. Und überhaupt – das Kinderzimmer platzt aus allen Nähten. Ich beschloss, konsequent zu sein. Absolut nicht im Sinne des Piranhas.

Durch die ganze Etage tönte es „So eine scheiße auch noch mal, Du alte Socke. Scheiße Mama, scheiße“. Moment – what? Da stand ein kleiner Drops mit übergroßer Regenjacke und Gummistiefel, eine geschockte Mutter, die nicht wusste, wie sie reagieren sollte und etwa fünf mittelalterliche Frauen starrten mich mit einem Blick, der irgendwo zwischen Mitleid, Schock und tiefer Verachtung schwankte, an.

„Da sollte man nicht grinsen,“ zischte eine und ich nahm den Piranha und zog ihn – Single City Proll Style – an die Kasse. Ich hätte heulen können „Ich bin Akademikerin,“ wollte ich schreien und überlegte, ob es einen Grund hatte, dass meine Magisterurkunde vom Dekan des Instituts für Kirchenmusik unterzeichnet war (der stand in dem Jahr der philosophischen Fakultät vor, just sayin… ;-). „Mein Kind ist freundlich, herzlich, liebenswürdig und clever.“ Beschimpfungen lauteten bis dato „Pischikackimama“ oder „Eierloch“, was linguistisch definitiv über einer „Scheißaltensocke“ stand.

Das Problem war gar nicht, dass mich grämte, ob die Leute etwas negatives denken können. Zum Glück ist das kein Laster von mir. Es ist mir herzlich egal, was fremde Leute denken bzw. ist das einfach so furchtbar vergeudete Energie. Immer wieder weise ich gefühlt Freundinnen darauf hin, dass es entweder „passt“ mit der Sympathie oder halt nicht. Entweder funkt man auf einer Wellenlänge – oder eben nicht. Egal ob in der Liebe, Freundschaft oder bei Wildfremden – die Gedanken eines anderen Menschen beeinflussen zu wollen, ist reine Energie- und Zeitverschwendung. Lächeln und winken hingegen eine wesentlich gesündere Grundhaltung.

Was mich vielmehr beschäftigte, war die Tatsache, dass ich keine Ahnung hatte, was ich tun sollte. Offensichtlich hatte der Piranha nicht boshaft gehandelt, er fand das witzig. Aber ich hinterfragte meine Erziehung. Wie sollte ich ihm klar machen, dass er sich so nicht – und schon gar nicht – in der Öffentlichkeit äußern sollte? Als er merkte, dass ich sauer war, entschuldigte der Piranha sich immer wieder und schmiegte sich an mich. Ich wollte ihn auch nicht mit Liebesentzug bestrafen oder mich zulange künstlich aufregen (das ist einfach nicht mein Naturell, auch wenn mir das manchmal gut täte). Ein Paradoxon, das mich den Rest des Tages beschäftigte.

Ansonsten war unsere Woche in erster Linie turbulent. Ich freue mich schon aufs Wochenende, das auch schon mit (schönen) Unternehmungen mit Freunden verplant ist. Und unser Urlaub steht bevor, yippiehyayeah! Südtirol, wir kommen!

Liebst,

Eure Single City Mama

Von Frakturen und Freundlichkeit

Lieblingsmamas,

um uns war es in den vergangenen Wochen wieder etwas ruhiger geworden. Das lag vor allem daran, dass wir mit diversen Wehwehchen bei unterschiedlichen Ärzten vorstellig wurden und unseren Alltag recht unspektakulär in unseren eigenen vier Wänden fristeten.

Vor 3 Wochen brach sich der kleine Piranha beim Spielen an einem Metallbügel (diese sperrigen Teile, die häufig am Rand von Bürgersteigen stehen und Fahrräder sichern) den Ellenbogen. Makabrerweise spricht von einer „Olekranonfraktur“.

Natürlich passierte dies – wie sollte es anders sein – an einem Freitag Abend zu einer sehr unchristlichen Zeit nach dem Restaurantbesuch und ich war, als es passierte, in ein Gespräch mit meiner Freundin vertieft.

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Mein Piranha als Prinz Charming? Irgendwann bestimmt, aber zum Glück bin ich noch seine Königin… (Bild: Disney)

Tante Hu, die ich von der Wohnzimmercouch einsammelte, und ich düsten mit dem müden Piranha ins Kinder-UKE, das zum Glück nicht weit von uns entfernt ist, und verließen das Etablissement gegen 1 Uhr morgens mit einem schlafenden Piranha, der seinen Arm in einer sperrigen Castschiene (primitiv: Gips) lagerte.

Als wäre der Gipsarm nicht schon belastend genug, kam in der Folgewoche noch ein Fieberschub dazu und ich lag einige Tage mit Magen-Darm flach, meinem allerliebsten Lieblingsgruß aus der Kita… nicht!! So verlebten wir die vermutlich vorerst letzten Hochsommer-Tage des Jahres vergleichsweise unspektakulär in unseren eigenen vier Wänden – eine Tatsache, die ich – kaum waren wir beide wieder gesundet und der Piranha dank eines ambitionierten Orthopäden nach 2 Wochen wieder Castschienen-befreit – aufholte.

Wir gingen auf den Dom, besuchten das Schwimmbad im Centerpark (das wir beide doof fanden, nachdem wir uns an der Rutsche verletzt (Piranha) und über einen Ast gestolpert waren (ich).

Immer wieder fällt mir dabei auf, wieviel Spaß es macht, mit meinem 4-jährigen Kind unterwegs zu sein. Wir können uns richtig unterhalten, zusammen chillen und der Piranha sagt mir, wenn ihm etwas nicht passt. Oder ich nochmal Geld in den betrügerischen Greifautomaten schmeißen soll, der das bescheuerte Einhorn auch noch vier Versuchen nicht zum Ausgang befördert hat, verdammte Axt.

Momentan ist der kleine Piranha sehr anhänglich, fordert oft Kuscheleinheiten oder Übernachtungsbesuche in der „großen Heia“ ein. Dort haben wir uns kürzlich eine „Höhle“ in Form eines improvisierten Betthimmels errichtet und in der benachbarten Lampe eine pornöse Buntlicht-Birne mit Schaltung eingeschraubt. Ich liebe sowas!

Neulich fuhren wir in die Kita und ich blökte plötzlich „Schatz, ich hab Dich liiiieb“ in Richtung Rückbank. „Das weiß ich doch, Mama!“ seufzte der Piranha und mir ging das Herz auf.

Als ich vor ziemlich genau 5 Jahren den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt, hatte ich nicht die geringste Ahnung, was für ein Dreamteam dieser freche kleine Knopf und ich werden würden. Da ich schon immer sehr unabhängig war, fühlte ich mich mit 30 durchaus im Stande ein Kind allein zu bekommen und zu erziehen, und freute mich auch ohne feste Beziehung auf den kleinen Piranha.

Nachdem der Vater des Piranhas und ich keine Liebesbeziehung im klassischen Sinne unterhielten, war die emotionale Situation zum Glück nicht zu verworren, so dass ich gewissermaßen wusste, worauf ich mich einließ. Natürlich ohne es wirklich zu wissen – aber ich glaube das geht allen werdenden Mamas so.

Natürlich gab es seither immer wieder Herausforderungen und Situationen, die emotional und organisatorisch schwierig waren. Meine Panikattacken 2016 waren schließlich nur der Gipfel einer konstanten Überlastung. Zum Glück habe ich diese Phase mit medizinischer und therapeutischer Unterstützung sehr gut in den Griff bekommen und bin heute wesentlich besser darin, meine Grenzen und Bedürfnisse zu erkennen und abzustecken.

Immer wieder fragt mich der kleine Piranha, wann er ein Bruder wird. Oft fragt er mich, ob ich meine Brüste noch habe, um das kommende Geschwisterchen zu verpflegen. Eine Schwester ist übrigens nicht erwünscht.

Und auch wenn ich mir ein zweites Kind vorstellen kann, würde mich das allein überfordern. „Irgendwann“, sage ich ihm dann, wenn die Umstände passen. Mit 34 tickt die Uhr noch nicht so laut.

Erstmal gehen wir Ende des Monats wieder auf Reisen, diesmal nach Südtirol. Ich bin so stolz auf meinen kleinen Kerl, der eine echte Charmebombe ist. Er geht so offen und neugierig durchs Leben, dass die allermeisten Menschen völlig verzückt sind, wenn sie dem Piranha begegnen. „Von wem hat er das?“ fragte mich meine Freundin Ilka gestern.

Ich weiß es nicht. Ich hoffe, dass meine Erziehung einen Teil dazu beiträgt, dass der Piranha so ein glückliches und entspanntes Kind ist.

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama

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Lieblingsmamas,

der Piranha befindet sich aktuell wieder in einer Wachstumsphase. Die Klamotten passen zwar alle noch, aber das Gefühlsspektrum wird breiter. Neben herzigsten Liebesbekundungen („Mama, Du bist mein Held!“), kommt es auch regelmäßig zu Tobsuchtsanfällen. Der kleine Mann flucht wie ein Seemann („jetzt reicht`s mir aber auch mit Dir, Du böse Mama!“) und wäre es nicht pädagogisch vollkommen kontraproduktiv, würde ich jedesmal herzhaft mitlachen. Und kontern. „Netter Versuch, Du ehemalige Zelle meines Körpers“.

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Der Grat zwischen „Gefühle ausleben“ und „auf Mamas Nase Samba tanzen“ ist bisweilen ein schmaler… (Bild: Tiergarten Schönbrunn)

Gestern war er nach einem Ausflugstag mit seinem Papa furchtbar ko und wollte sich im Kinderzimmer (wo zufällig das iPad stand) mit mir ausruhen. Da ich mich schon auf auf unserer riesigen Wohnzimmercouch ausgestreckt hatte, kuschelte ich den Piranha an mich und bat ihn, die Augen zuzumachen. Der kleine Piranha schimpfte wie ein Rohrspatz. Sein Zorn währte etwa 10 min, dann schief er anschließend zwei Stunden wie ein Stein. Ich blieb vollkommen ruhig und ließ ihn bocken (gelingt mir nicht immer). Negative Gefühle aushalten – etwas, das mir selbst nicht gerade leicht fällt – check!!

Heikler wird es, wenn viele Erziehungspositionen aufeinandertreffen. Während Baba-Opa zum Beispiel null Toleranz für Wutanfälle des kleinen Mannes hat, ist Tante Hu streng, aber sachlich. Als Mama-Tier bin ich am nachgiebigsten und anfälligsten für das Druckmittel „Klammerärmchen und Kulleraugen“. Eine Tatsache, die der Piranha schon für sich zu nutzen weiß. „Mama“ flüstert er abends verschwörerisch und schließt die Kinderzimmertür. „Darf ich den Schnuller haben?“

Der Königsweg? Ich glaube, es gibt ihn nicht. Ich möchte, dass der kleine Piranha lernt, mit allen Gefühlen gut umzugehen. Dass ist okay und wichtig ist, mal wütend und traurig zu sein. Er muss sich nicht ständig anpassen. Aber natürlich möchte ich auch nicht, dass er andere Leute bepöbelt oder einen Karren schiebt, nur weil ihm gerade da nach ist.

Momentan versuche ich meine Intervention situativ abzuwägen. Er ehrlich gesagt war ich gestern selbst viel zu ko, um mich aufzuregen. Ist auch mal schön 🙂

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama

 

Ausflugszeit

Lieblingsmamas,

Hamburg brennt! Also zum Glück nicht wortwörtlich, aber es ist knalle heiß! Da es auch im Büro aufgrund der Ferienzeit vergleichsweise ruhig ist, nutzen der kleine Piranha und ich die Zeit, um Ausflüge zu machen. „Quality Time“ mit dem eigenen Kind, meinte meine Freundin neulich, und das kommt im Alltagstrott oft viel zu kurz.

Am Samstag führte uns der erste Ausflug zusammen mit unseren Freunden Susann und Joni an den Boberger See in Bergedorf. Für mich als altes Stadtkind war das ländliche Idyll mit Dünenlandschaft und Baggersee absolut paradiesisch. Nach einem kleinen, aber feinen Fußmarsch von ca. 20 min sind wir alle geschwommen und hatten einen großartigen Nachmittag.

Gerade als wir uns auf den Rückweg gemacht hatten, begann es sich zuzuziehen und heftig zu gewittern. Vor allem der kleine Piranha war erledigt und trottete nur noch langsam und wiederwillig hinter uns her. Just als wir den großen Feldweg erreichten, lagen Blitz und Donner schon so bedrohlich nah beieinander, dass wir beschlossen uns bäuchlings auf den Weg zu legen und das Gewitter vorbeiziehen zu lassen.

Trotz der misslichen Lage lachten wir uns kaputt, der Anblick von uns vieren völlig durchnässt auf dem Weg war einfach zu absurd. Zum Glück ging alles gut – drei Männer kamen uns auf dem letzten Stückchen zuhilfe und trugen den kleinen Piranha auf den Schultern zu unserem Auto. What a day!

Gestern war es wieder tropisch. Ich hatte mir spontan den halben Tag Urlaub genommen, sammelte den Piranha schon früh in der KITA ein und wir fuhren in das 150 Km entfernte St. Peter-Ording. Ein paradiesischer Sandstrand, erfrischende Badesessions in der Nordsee und ein Abendessen im Strandrestaurant Arche Noah inklusive.

Es war so schön, dass der kleine Piranha heute trotz der Aussicht eines Kindergeburtstags am Nachmittag gar nicht in den Alltag zurückfinden wollte. Er wollte vielmehr gleich wieder einen Ausflug machen – ratet, wer jetzt im Zugzwang ist 😉

Geniesst das Wetter, Ihr Lieben!

Eure Single City Mama

Der alte Herr und die Einsamkeit

Guten Morgen Ihr Lieben,

nachdem ich den kleinen Piranha heute überraschend früh und unzornig in die Kita gebracht hatte, beschloss ich den Tag mit einem externen Frühstück beim Bäcker zu beginnen.

Die letzten Tage waren vollgepackt, sommerlich schwül und unser Teamgrillen am Mittwoch war doch etwas Promille-reicher als geplant, entsprechend bin ich noch etwas etwas lädiert. Ein entschleunigter Morgen war mir sehr willkommen.

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Kaum hatte ich mich mit meinem „Hamburger Frühstück“ gesetzt, spürte ich, dass mich ein alter Herr am Nebentisch mit seinen Blicken fixierte. Bitte sprich mich nicht an, dachte ich, und taxierte meine Lachsscheibe. Gerade als ich den ersten Bissen meines Brötchens genommen hatte, ging es los.

„Ist das alles Ihre Portion?“ fragte er, als wenn ich die ganze Auslage vor mir liegen hätte und nicht zwei Brötchen mit Lachs und Käse. Ich bejahte, bot ihm etwas an, aber der Mann ließ sich nicht beirren. „Wissen Sie, ich bin 86 Jahre alt…“ Es folgten Elaborationen über seine Zeit als Wachmann in der Gegend, gespickt mit Anekdoten über seinen Besuch beim Urologen („Wissen Sie, da müssen Sie hin, wenn die Leitungen undicht sind!“) und den köstlichen Pflaumenkuchen, den nur der hiesige Bäcker bietet, und der einen Fleck auf seinem Schritt hinterlassen hatte, den er hoffentlich wieder rausbekommen würde. Ah-ja.

Mein erster Impuls war, mich nach einem freundlichen Nicken einfach umzudrehen und meinen Gedanken nachzuhängen – was ja auch mein Plan gewesen war. Der Mann war offensichtlich schwerhörig, etwas verwirrt und ein Gespräch war mühselig. Doch dann sinnierte er „Das schlimmste ist die Einsamkeit“ und ich schämte mich für meine Gedanken. Die meisten seiner Freunde seien tot, er fühlte sich von der Stadt alleingelassen.

„Darf ich Ihnen ein Stück Pflaumenkuchen spendieren?“ fragte ich, aber der alte Herr lehnte ab. Die nächsten 15 min kommunizierten eine weitere, etwa 70-jährige Dame, der Herr und ich über das Drei-Tisch-Eck. Wir lächelten höflich über seine chauvinistischen Anekdoten und – was ihm eindeutig am wichtigsten war – hörten ihm zu. Schließlich verabschiedete ich mich ins Büro.

„Es gibt also auch noch nette Menschen“ hörte ich den alten Herrn sagen, als ich ging. „Es sind nicht alle so“.

Tja, da ging mein entspanntes Frühstück. Aber der Herr hatte einen geselligen Morgen und ein gutes Gefühl. Das war es wert.

Liebste Grüße und happy Friday von Eurer

Single City Mama

Piranha auf Mediendiät

Lieblingsmamas,

ich hoffe, Ihr genießt den Sommer genauso wie wir bzw. ich – denn damit kommen wir direkt zum Thema…

Ich muss den kleinen Piranha dringend auf Mediendiät setzen, um eine frühkindliche Abhängigkeit von sprechenden Hunden und medialen Werken, die Erwachsene (vermutlich unter dem Einfluss illegaler Substanzen, anders kann ich mir einige Plots und Lyrics nicht erklären…) für kleine Augen konzipiert haben, zu bewahren.

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Ryder und sein Hundeteam… *lalalala* (Bild: Amazon)

Paw Patrol ist momentan seine absolute Lieblingsserie und das Betteln fängt kurz nach dem Aufwachen (am Samstag schon um 7.00) an. „Darf ich kurz was gucken? Bitte, bitte, bitte Mama“ sprach’s und kletterte auf mich drauf. Sitzt er vor dem iPad, ist er wie elektrisiert, lacht schallend und hört nichts, aber auch gar nicht was um ihn herum geschieht. Bedenklich!!

Kaum stelle ich die Sendung ab, beginnt das Wüten. Zu meinem Schreck wollte der kleine Piranha am Wochenende kaum das Haus verlassen. Es sei ihm zu warm, er wolle zu Hause bleiben und tadaaa „kurz was gucken“.

Ich traute meinen Ohren nicht, packte unsere Tasche für den Spielplatz und fuhr mit dem Piranha los. Nach einigen Minuten hatte er sich gefangen und vergnügte sich den Nachmittag über mit seinem Kumpel Joni. Doch kaum waren wir wieder zuhause, begann die Quängelei erneut. Ich schlug dem Piranha vor, gemeinsam etwas zu Spielen, aber auch das konnte ihn nicht lang beschäftigen.

Momentan bin ich hin- und hergerissen, ob ich Serien ganz streiche (diese Drohung spreche ich regelmäßig aus!) oder versuche, die Dosis zu reduzieren. Beim Gucken schaltet der Piranha ab (häufig nach der Kita) und schnüffelt versonnen an seinen Plüschtieren. Normalerweise läuft bei uns kaum der Fernseher und wenn, dann erst wenn der kleine Piranha im Bett ist.

Ein bisschen scheint mir unser Problem also hausgemacht zu sein (verdammte Technik!) – aber Verbote sind ja normalerweise auch keine Lösung. Wie handhabt Ihr das? Hat jemand einen Tipp für mich? An Spielangeboten mangelt es dem Kind weiß Gott nicht, wir haben einen großen Garten und der Piranha ist im Besitz von mehr Spielzeug, als er eigentlich bräuchte…

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama

WUFF!

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Happy Friday meine Lieben,

der Alltag hat uns wieder und ich strauchele mal wieder ein bisschen mit meinem leidigen Lieblingsthema: Zeitmanagement.

Irgendwie ist da bei uns der Wurm drin. Ich schaffe es kaum, den Piranha morgens pünktlich um 9.00 in der Kita (15-20 Min Autofahrt von uns entfernt) abzuliefern. Nachdem ich neulich erfuhr, dass das Kita-Frühstück bereits um 8.00 stattfindet, heißt es nun morgens für mich ein Frühstück für den Piranha und mich vorzubereiten.

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Wieso – weshalb -warum – wenn Mama was nicht weiß, ist sie dann dumm? (Bild: iStockphoto)

Das ist an sich auch gar kein Problem, solange ich ihm eine Schale Früchtemüsli und das iPad auf den Tisch stelle und eine halbe Stunde lang Paw Patrol über den Screen dudelt. Kann doch nicht sein, dachte ich mir heute morgen und fühlte mich rabig. Bald steht RTL2 vor der Tür und blendet Untertitel ein! Nachdem der Piranha sich um 8.00 aus den Federn erhoben hatte, begann er bereits zu maulen.

Ich hatte am Esstisch Brötchen mit Marmelade, Lachs und Käse kredenzt, dazu frisch zerlegte Apfelsine und Orangensaft – ein Festmahl. Doch der kleine Piranha war erbost und bockig. Er wollte nichts essen und erst recht nicht in die Kita. Nach langem Nachfragen erfuhr ich den Grund: Ein anderes Kind hatte ihn geärgert. Na und? – sagte ich und blickte in ein verständnisloses Gesichtchen. „Aber ich hab „Halt Stopp“ gesagt, und er hat mich immer noch geärgert“. Die logische Konsequenz für den Piranha: Nicht mehr in die Kita gehen.

„Aber Du kannst doch auch immer zu den Erziehern gehen und Du hast doch auch ganz viel Spaß und überhaupt“, gab ich mich enthusiastisch – wie sonst sollte ich dem Hedonismus eines Vierjährigen begegnen?

Schlussendlich gelang es mir, das wütende Kind gesättigt in der Kita abzuliefern um direkt ins Büro zur ersten TelKo zu düsen. Vor Ort gelobte ich zerknirscht Besserung. Morgen werde ich uns den Wecker noch früher stellen, noch konsequenter das Bocken ignorieren… hakuna matata! Andere schaffen das doch auch!

Ich hab das Gefühl, dass der kleine Piranha kognitiv nochmal einen Riesensprung gemacht hat. Er fragt mich ständig Löcher in den Bauch und erfragt sich komplexe Zusammenhänge. Oft stoße ich an meine Grenzen. Wie erkläre ich was meinem Kind?

Ganz schön tricky, wenn es zum Beispiel um komplexe naturwissenschaftliche Zusammenhänge  (mein Biologiewissen endet mit den rudimentären Grundlagen der Photosynthese und dem Winterschlaf von Igeln), körperliche Prozesse („Mama, kann ich ersticken, wenn ich zuviel pupse?“) – oder noch prekärer – den weiblichen Zyklus geht. Versucht mal einem Vierjährigen die Funktion eines Tampons zu erklären ohne verstörende Bilder auszulösen.

Zudem muss ich immer damit rechnen, dass ich in der Kita brühwarm als Quelle genannt werde, da der Piranha naturgemäß Informationen kaum filtert. „Scheiße auch noch mal“ tönte er neulich und ich erklärte dem Piranha, dass man das nicht sagen sollte. „Aber Baba-Opa sagt das ganz oft“, stellte der kleine Mann verwundert fest. Mein Vater gelobte beschämt Besserung.

Egal ob Zeitmanagement, Ordnung, Manieren oder Eloquenz – je älter der Piranha wird, desto stärker wird meine Vorbildverantwortung. Ganz schön tricky manchmal, aber auch eine Chance zur Selbstreflektion ;-). In diesem Sinne – HAKUNA MATATA.

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama

 

Als Single Mama Cluburlaub buchen? Ein Interview mit Clubdirektor Andi Wittmann

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Moin moin Ihr Lieben,

der Norden hat uns wieder! Auch in der schönsten Stadt der Welt – wie wir Hamburger unsere Heimatstadt völlig unparteiisch gern betiteln – weht ein Wind, aber es ist frühsommerlich mild. Der kleine Piranha ist gefühlt noch im Urlaubsmodus und hätte heute morgen glatt den Brunch mit Baba-Opa in der Bar Celona verschlafen.

Das Fazit unserer fünf Tage im Robinson Club Esquinzo Playa: Es war herrlich. Wir würden jederzeit wiederkommen. Mein Vorurteil, dass ich mich als Single Mama in einem Familienclub irgendwie verloren fühlen könnte, hat sich absolut nicht bestätigt – im Gegenteil. Die Atmosphäre war so aufgeschlossen, die Tische groß und offen, dass man fast automatisch mit Menschen ins Gespräch kommen musste.

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Der Österreicher Andi Wittmann leitet im siebten Jahr den Robinson Club Esquinzo Playa auf Fuerteventura. Der begeisterte Kitesurfer ist verheiratet mit Chrissie und hat zwei kleine Söhne.

Ich freue mich, dass Clubdirektor Andi Wittmann sich die Zeit genommen hat, mir einpaar Fragen zum Thema Club Urlaub für Single Mamas und Papas zu beantworten.

Der sympathische Österreicher und Ehemann von Chrissie leitet im siebten Jahr den Club Esquinzo Playa auf Fuerteventura. Er ist selbst Papa von zwei Söhnen (8 und 5) und kann sich dadurch ziemlich gut in die Bedürfnisse erholungssuchender Eltern hineinversetzen. In unserem Interview an der Bar plaudert Andi über die drei Säulen Kinderbetreuung, Sport und Theater, die den Urlaub im Esquinzo Playa – neben ganz viel Sonne und einem glitzernden türkis-blauen Atlantik vor der Türe – so attraktiv machen.

Travel-Hack: Schon vor der Reise Kontakte knüpfen…

Er zeigt mir die Robinson App mit Pinnwand-Funktion, auf der sich Urlauber in spe austauschen und schon vor der Reise Kontakte knüpfen können. So fragt die alleinreisende Mama einer 9-jährigen, ob während ihres Urlaubszeitraums im August auch andere Mütter mit ihren etwa gleichaltrigen Töchtern im Club sein werden.

Der Esquinzo Playa ist ein Familienclub – dabei ist es völlig wurscht, ob die Familie aus 2, 3 oder gar 8 Personen besteht. Andi Wittmann weiß: „Etwa fünf Prozent unserer Gäste reisen allein mit Kind oder Kindern an. In unserem Club gibt es deshalb bereits bei der Buchung extra Angebote für Singles mit Kind. Bei einem Single Stammtisch haben die Erwachsenen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und den Urlaub bei gegenseitiger Sympathie gemeinsam zu verbringen.“

Hotellerie erkennt Bedürfnisse von Single- und Patchwork-Familien

Dabei muss es natürlich auch bei den Kindern funken. Spannend: Auch aus Hotellerie-Sicht wird auch das Thema Patchwork immer interessanter, insbesondere wenn es um die Anordnung der Zimmer geht. Zimmer mit Verbindungstüren sind zum Beispiel eine Option, die in Zukunft eine Rolle spielen könnte.

Sportlich kommt im Robinson Club Esquinzo Playa jeder auf seine Kosten. Der Club verfügt über ein riesiges Sportangebot – u.a. die größte Tennis-Anlage der Kanaren – und außerdem den größten Roby Club überhaupt, in dem Kinder liebevoll von einem Team aus ausgebildeten Erziehern und jungen Menschen, die sich selbst das Kindsein bewahrt haben, betreut werden – eine unschlagbare Kombination, wenn es darum geht, die Bedürfnisse der Kinder zu erkennen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.

„Wenn die Kinder morgens aufstehen und direkt in den Roby Club wollen, ist das für uns das größte Kompliment“, lacht Andi. „Dann haben wir alles richtig gemacht.“

Auf den Roby Club ist der Clubdirektor besonders stolz. „Den haben wir auf links gedreht und komplett neu gestaltet“. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Liebevoll dekorierte Spiel(t)räume, ein Kinderbecken mit großer, offener Wasserrutsche, ein toller Meerblick-Spielplatz, Klettergerüste, Matschanlage, und und und. Das Abenteuer ist immer zum Greifen nah. In der Schwimmschule Sharky können Eltern unkompliziert Schwimmstunden für die Kleinen buchen – auch Kraulunterricht für Erwachsene wird angeboten.

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Maskottchen Roby ist DER Star im Kinderclub…

Neben der Kinderbetreuung gibt es einen großen Wellfit-Bereich, der nur für Erwachsene zugänglich ist. Hier massiert zum Beispiel Andis Frau Chrissie mit vielen kompetenten Kolleginnen und Kollegen die Gäste. Jeder kann Sport machen und im Rahmen einer individuellen Analyse sein persönliches Stresslevel testen. Ich traue mich das gar nicht und genieße lieber die herrliche Massage mit duftenden Kokos-Ölen und Lotionen.

Fündig statt pfundig: Tausend Köstlichkeiten im Restaurant

Während der Massage erzählt mir Andis Frau Chrissie, dass einige Gäste schon seit vielen Jahren kommen. Sind sie früher mit ihren Kindern gereist, kommen sie heute mit ihren Enkeln oder allein. Rückzugsmöglichkeiten vom Kinderjubel- und Trubel gibt es schließlich genug. Auch das Essen ist fantastisch und abwechslungsreich. Das Angebot ist so riesig, dass jeder fündig wird – aber nicht unbedingt pfundig. In der Wellfit-Ecke gibt es Gesundes aus dem Wok, dazu viel frisches Obst und Spezialitäten vom Grill.

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Hüpfburg unter Palmen – ein großes Highlight für die Kleinen…

Auch auf Entertainment muss im Club niemand verzichten. Tagsüber finden zum Beispiel Quizze und Bingos statt, abends lädt das Teatro zu tollen Shows. Maskottchen Roby wartet zu unterschiedlichen Zeiten am Schachbrett auf und verteilt „High Fives“ an die Gäste, abends können kleine Beine zur Kinderdisko tanzen und bekommen eine Gute Nacht-Geschichte vorgelesen. Zum Kinderfest überzeugte eine riesige Minions-Hüpfburg, deren Anblick den kleinen Piranha zum Usain Bolt werden ließ. Pünktlich zum Auftakt der Fußball-WM wartete eine große Leinwand und ein angrenzender Bratwurst-Stand auf die „Public Viewer“.

Ein buntes kulturelles Angebot aus abendlichen Shows rundet das Entertainment-Angebot für Erwachsene ab. Beim Esquinzo Unplugged können dann auch die Großen – wenn das Sandmännchen seinen Job gemacht hat – ausgelassen feiern.

Prädikat: Paradiesisch – auch für Single Mamas und Papas

Neben meinen eigenen Eindrücken, die ich während der Reise gesammelt habe, rundet das Gespräch mit Andi mein Bild vom Robinson Club Esquinzo Playa ab: es ist absolut familienfreundlich. Ein Paradies für Groß und Klein, Singles und Paare, Kinder, Eltern und Großeltern. Wichtig: Nichts wird einem aufgezwängt. Wer gern mal Zeit für sich und seine Kinder genießt, kann das genauso tun, wie sporteln und quatschen.

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Der kleine Piranha lässt den Blick über den Atlantik gleiten. „Schön wars, Mama“ resümiert der kleine Mann begeistert.

Die großen, runden Achtertische im Buffett-Restaurant machen es einfach, ins Gespräch zu kommen, aber genauso wenig stört es jemanden, wenn man sich mal bewusst nur auf sich und seine Kinder konzentriert.

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen und bedanken uns beim Robinson-Team und den Clubmitarbeitern für die herzliche Gastfreundschaft. Eines war schnell klar: Alle sind zurecht stolz auf den herrlichen Club,

Eure Single City Mama