Herzlich willkommen auf unserem Single Mama-Blog!

Hallo Ihr Lieben,

Ihr seid hier auf dem Blog von Single City Mama gelandet – das sind Wiebke (35, im ersten Leben Hamburger Single Mama und Redakteurin) und der kleine Piranha (gerade 5 geworden), im ersten Leben rotzfreches Schleckermäulchen und alleinerziehender Plüschtiervater eines pelzigen Patchwork-Clans (Status: Es ist kompliziert…).

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Man findet uns – wenn wir nicht gerade den Tätigkeiten unseres ersten Lebens nachgehen und/oder schlafen (beides tun wir meist synchron!) – mit der Borkumer Plüschrobbe „Robbie“, Schmuse-Petz „Bääär“ (der eigentlich „Werner“ heißt, der verlorene Bruder von „Willi“ ist, der nach einem fatalen Wurf aus dem Buggy auf Weltreise gegangen ist, und – O-Ton Mitreisende im Kinderabteil – „ziemlich durchgenudelt“ aussieht) auf den Straßen der Hansestadt.

Auf unserem Mama-Blog erwartet Euch ein kunterbunter Mix aus Anekdoten unseres Alltags, Kooperationen, die zu uns passen (plumpe Werbung findet Ihr nie!!), und jede Menge Themen, die (Single) Mamas (und Papas) im Großstadt-Dschungel beschäftigen:

… vom positiven Schwangerschaftstest über den Alltag mit Baby und Kleinkind, Vorsätze und Vorurteile, Organisatorisches, Behördliches, Rechtliches, Netzwerke und Netzwerken, Elternzeit, Wiedereinstieg in den Beruf, Portraits und Interviews, Single Urlaub mit Kind, Abschalten vom Alltag, Angst und Achtsamkeit, und vieles, vieles mehr…

Schön, dass Ihr hier seid! Feedback ist jederzeit willkommen und wird zeitnah beantwortet 🙂

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Wenn Ihr Lust habt, für diesen Mama-Blog einen Gastbeitrag zu schreiben, portraitiert oder interviewt zu werden etc., schreibt mir gerne eine Mail!

Single Mama: Urlaub mit (und ohne) Kind

Dieser Post basiert auf unseren persönlichen Erfahrungen und enthält unbezahlte Werbung

Lieblingsmamas,

nach den Ferien ist vor den Ferien!

Das große Highlight, wenn Ihr noch keine schulpflichtigen Kinder habt: Ihr könnt überfüllten Hotels und Ferienpreisen in aller Regel ein Schnippchen schlagen, wenn Ihr Euch nach Off-Season-Angeboten umschaut.

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(Bild: Sai Kiran Anagani für Unsplash)

Damit der Urlaub auch für uns als Single Mamas so schön und erholsam wie möglich wird, solltet Ihr einiges beachten:

  • Die Destination

Thailand, Mallotze oder der Elbstrand? Klar, Kindern ist es meistens erstmal völlig wurscht, wo sie im Sand buddeln. ABER – wir Mamas wollen ja schließlich auch etwas davon haben, mal andere Ländern und Kulturen genießen.

Der kleine Piranha und ich verfolgen meist bei unseren Trips einen entspannten Mix: spontane 1-2 Tagestrips an Nord- und Ostsee, zwei Urlaube, die etwas weiter weggehen (darunter min. ein Kinderhotel, die maximale Flugzeit betrug bisher vier Stunden) und ein gelegentliches Wiebi-Only-Wochenende zum relaxen – just me, myself & I – traumhaft.

Unser Fazit: Jedes Ziel hat seinen Reiz, aber stresst Euch nicht. Einiges lässt sich mehr genießen, wenn die Kids etwas älter sind.

In Deutschland sind wir große Fans der Bahn und der Kinderabteile (mittlerweile gibt es auf ICE-Strecken auch Kinderbetreuung). Service-technisch haben wir hier bisher auf etwa 30 Fahrten sehr gute Erfahrungen gemacht und viele nette Leute kennengelernt.

Wenn Ihr destinationstechnisch flexibel seid, können sich Last-Minute-Angebote oder Eurowings Blind Booking lohnen – hier haben wir schon sehr coole Schnäppchen gesichtet. Stornierungen unkompliziert. Top-Ziel für nächstes Jahr: Olbia, Sardienien <3.

  • Die Vorbereitung

Wo buche ich eine Reise mit Kind? Online gibt es viele Last Minute-Portale, auch Reisebüros können eine gute Anlaufstelle sein – gerade, wenn man sich beraten lässt.

Cluburlaub: Wohlfühlen, wenn man’s gesellig mag

Wer Cluburlaub mag, findet tolle Clubhotels mit Kinderbetreuung, zum Beispiel bei Robinson. Hier gibt es sogar spezielle Single-mit-Kind-Angebote und Vernetzungsmöglichkeiten via App. Unsere Erfahrung im „Robinson Club Esquinzo Playa“ auf Furteventura: Qualitativ sehr hochwertig und exzellenter Service. Mama und Kind happy!

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Trubelig, aber bunt und schön: Wir haben uns im Robinson Club Esquinzo Playa sehr wohl gefühlt. (Bilder: Single City Mama privat)

Auch spezielle Kinderhotels (vor allem in Deutschland, Südtirol und Österreich) gehen explizit auf die Bedürfnisse von Familien – allen Familien-Konstellationen – ein. Rund-um-Betreuung vom Feinsten, die aber auch etwas kostet. Dafür kommt Ihr maximal erholt – mit neuen Freundschaften im Gepäck – nach Hause und die Kids finden es meistens großartig.

Wir kennen bisher drei – das Kinderhotel Oberjoch, das Alpina Family im Zillertal und das Feuerstein im Südtirol – und haben uns in allen dreien rundum wohl gefühlt. Vor allem das Alpina haben wir fest ins Herz geschlossen. Sehr familiär, kulant und servicetechnisch herausragend.

Preistipp: Vor allem in der Hochsaison haben auch viele „normale“ Hotels, die auf allen gängigen Reiseportalen gelistet sind, einen Kinderclub bzw. ein betreutes Kinderzimmer – das ist in der Regel etwas günstiger, aber auch mehr „Massentourismus“.

Wer über die jeweiligen Webseiten direkt bucht, oder bei Umbuchungen mit dem Hotel direkt in Kontakt tritt, kann oft auf Kulanz hoffen – hier waren unsere Erfahrungen bisher durchweg positiv.

Mein Tipp: Viele Kinderhotels bieten kurze Specials (z.B. 4-für-3) zum Kennenlernen an. So haben wir letztes Jahr erstmal Südtirol kennen und lieben gelernt.

Auf eigene Faust unterwegs

Bei Individualreisen empfehle ich, alles so stressfrei wie möglich zu organisieren – gerade, wenn Ihr alleine mit Kids unterwegs seid.

Ein Mietwagen kann eine gute Idee sein, wenn man flexibel sein und viel sehen will – kann aber gerade bei einer Auslandspanne (bei uns in Italien) super viel Stress und unvorhergesehene Kosten verursachen.

Die Bilanz: Die Motorenleuchte hatte umsonst geblinkt, wir blieben auf 400,- Kosten und viel Stress sitzen. Meh!

Familienrundreisen: Gute Idee, schlecht umgesetzt

Wer Rundreisen mag, findet im Internet auch Anbieter, die speziell auf Familien ausgerichtet sind. Die Idee: Ferne Länder familiär mit anderen Kindern und Eltern erkunden. Klingt erstmal super!

Aber Vorsicht: Während die Routen traumhaft klingen, scheint das Konzept bei einigen Anbietern wie z.B. Djoser Family von Djoser Reisen noch nicht ausgegoren.

Der kleine Piranha und ich haben bei Djoser einen furchtbar unkulanten, unterirdischen Service erlebt – Umbuchung einer Djoser Family Reise ausgeschlossen, patzige Kommunikation („Ist halt Ihr Pech“), neun Tage (!) nach der Stornorechnung folgte per Mail die Androhung des Mahnverfahrens (!). Beschwerden beantworten weder Kundenservice noch Marketing, sondern einzig – buchhalterisch pragmatisch – die Buchhaltung.

Etwas, das man als Kunde im Allgemeinen und erholungssuchende Mama im Besonderen definitiv nicht braucht.

Unser Fazit: Schöne Routen, katastrophal umgesetzt. Ob’s an der Erfahrung oder der Kundenphilosophie mangelt – wer weiß. Ärgerlich, aber lehrreich!

  • Mama only: Lasst das Netzwerk glühen!

Manchmal brauchen Mamas eine Auszeit. Und so schön der Urlaub mit Kind ist, kann er gerade für Single Eltern auch echt anstregend sein.

Gerade wenn die Kids es gut mitmachen, bin ich großer Freund von kleinen Auszeiten.

Gut organisiert genießen die Kinder es meist, von Omas und Opas, Verwandten und Freunden betüddelt zu werden. Täglicher Kontakt über Facetime und ein angekündigtes Präsent können den Trennungsschmerz mindern :-).

Ein Wellness-WE nur für mich ist zweimal im Jahr fest eingeplant.

Und im Oktober fliege ich mit Tante Hu für eine Woche nach Japan. Zum Glück lebt Baba-Opa mittlerweile bei uns im Haus und zur Unterstützung hütet eine liebe Freundin aus München die Woche bei uns ein. Das Netzwerk ist aktiviert und dem kleinen Piranha und mir steht definitiv ein Abenteuer bevor.

Habt Ihr noch Tipps und Erfahrungen?

Ich wünsch Euch was, Ihr Lieben.

Eure Single City Mama

Wochenrückblick

Hallo meine Lieben,

was für eine Woche! Ein kreativerer Titel fällt mir selbst als Redakteurin für den folgenden Mix an Gedanken und Wahrnehmungen übrigens nicht ein – ich bitte, meine Ineloquenz zu entschuldigen.

Wir hatten lieben Besuch aus NRW von Daniela und ihrem Sohn Niklas, die wir im Winter 2016 während unserer Mutter-Kind-Kur auf Borkum kennengelernt hatten. Das war der schöne Teil.

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Beachclub und Pötte gucken – geht immer. (Bilder: Single City Mama)

Tief betroffen gemacht hat mich jedoch das furchtbare Unglück in Frankfurt vor wenigen Tagen. Obwohl ich ein gefühlvoller Mensch bin, weine ich relativ selten, aber das Schicksal dieses kleinen Jungen und seiner Familie hat mir viele Tränen des Mitgefühls in die Augen getrieben.

Natürlich ist klar, dass nur ein offensichtlich tief gestörter Mensch zu so einer Tat imstande ist, doch der Gedanke an dieses furchtbare Schicksal gepaart mit dem Wissen, schon so viele Male in der selben Situation an einem Bahnsteig gestanden zu haben… unbeschreiblich. Wieviel können Menschen ertragen? Wie grausam, wie wahllos ist das Schicksal?

Nachts ging ich ans Hochbett und trug mein schlafendes Kind zu mir ins Bett. Ich vergrub meine Nase in seinen Nacken und betete zum Kopfkissengott, dass uns niemals ein ähnliches Schicksal ereilen möge.

Vor dem kleinen Piranha sprach ich nicht über das Geschehene. Schon ein mit Baba-Opa rezipierter Krimi, in dem ein Kind vor ein fahrendes Auto geworfen wurde, hatte ihn vor einigen Monaten schwer beschäftigt. Immer wieder hatte er mich gefragt, warum jemand so etwas tue (if only I knew) und gesagt, dass er hoffe, dass dies nie ihm selbst oder einem seiner Freunde passieren würde.

Als ich den Piranha-Freund Joni gestern aus dem Kindergarten abholte, sprach er von sich aus das furchtbare Drama an. Er hatte von seinem Freund Theo davon gehört. „Es gibt sehr, sehr böse Menschen“ bestätigte ich und fragte mich, ob diese undifferenzierte Erklärung in irgendeiner Weise pädagogisch wertvoll war. Alles andere hätte den Horizont eines 5-jährigen aber vermutlich auch überfordert.

Was Borkum angeht: Viel hat sich seit jenem Winter 2016 geändert, die Freundschaft zu unseren lieben Tischnachbarn ist geblieben – und so besuchen uns die Zwei jedes Jahr einmal im Jahr im Sommer und wir machen gemeinsam die Stadt unsicher.

Dieses mal standen eine Stadtrundfahrt mit dem berühmten Doppeldecker, der Beachclub Hamburg del Mar und das Kinder-Schlecht-Wetter-Paradies Rabatzz auf dem Programm.

Niklas (knapp 7) und der kleine Piranha (5) verbindet eine innige Zuneigung, obwohl beide vom Temperament her ganz unterschiedlich ticken, aber beide Jungs waren sehr traurig, als gestern die Trennung bevorstand. Wir versprachen unseren baldigen Gegenbesuch.

Nachmittags widmete ich mich mit dem kleinen Piranha und seinem Wochenbett-Kumpel Joni der Gartenpflege, da abends Mietinteressenten vorbeischneien wollten.

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Der kleine Piranha liebt Eddie abgöttisch, liebt es aber auch, den Hund zu necken.

Gefühlt in Dauerschleife wiederholte ich mein Mantra, dass Eddie der Hund nicht gepiesakt wird, und man um Himmels willen nicht mit Gewehren auf Mensch oder Tier zielt. Zum Glück nahmen es unsere aktuellen brasilianischen Mieter mit viel Humor, als ihnen ein Spielzeuggewehr vom Rummel im Gesicht baumelte. Was kommt morgen? Kopflose Tauben?

Die Kinder pinkelten beim Spaziergang mit dem Hund um die Wette, aßen Brombeeren vom Strauch, und ich fragte mich, ob der wahllose Zulauf zweier Fünfjähriger wohl plausibel wäre (Hunde sind ja ein echter Kindermagnet!).

Der kleine Piranha hatte das besagte „Gewehr“ im qualitativ fragwürdigen Set auf dem Rummel beim Entenangeln gewonnen und zum Glück großmütig an seinen Freund verliehen. Ich bat dessen Mama, es im Anschluss unauffällig verschwinden zu lassen. „Ich sehe, was ich tun kann“ scherzte meine Freundin Susann.

Am Wochenende steht die Hochzeit einer lieben Schulfreundin auf der Flussschifferkirche (wie cool ist das denn?) an. Whoop whoop!

Der Piranha beendet seinen ersten Schwimmkurs mit einer Elterndarbietung, übernachtet bei seinem Kumpel (dem Möchtegern-Jäger Joni) und Sonntag sind wir mal wieder im Planetarium. Das fand er nämlich total cool – done deal.

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Das gute, alte Planetarium. So ganz haben sich die Sternenbilder mir immer noch nicht erschlossen.

Ich wünsche Euch was, Ihr Lieben.

Eure Single City Mama

Der Adler ist gelandet

Lieblingsmamas,

es ist vollbracht!

Baba-Opa und Eddie, der Beagle, sind am Wochenende ins Casa de Piranha eingezogen. In weiser Voraussicht hatte Dr. med. Uropa Piranha (1908-1992) das Haus Ende der 50er Jahre mit vier separaten Wohneinheiten gebaut.

Als meine Mutter noch lebte, hatte sie im Erdgeschoss ihre Kanzlei. Mittlerweile haben wir die Zimmer saniert und barrierefrei möbliert, so dass Baba-Opa – mehr schlecht als recht zu Fuß – gut klar kommt.

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Familien-Beagle Eddie hat sich auf den Terrassenpolstern bereits gut eingelebt. (Bilder: Single City Mama)

Für die ganze Familie ist es erstmal eine Umstellung, aber wir grooven uns ganz gut ein. Baba-Opa hatte heute zum zweiten mal in Folge den Kita-Shuttle für den Piranha übernommen. Wir hatten verschlafen und mein Vater saß bereits im Auto, als er mich zornig anrief. Ich hob das schlafende Kind aus dem Bett, zog es schnell an, und die Männer sausten davon.

Da Eddie anfing zu kläffen, kaum dass die Tür ins Haus gefallen war, warf ich sämliche Eitelkeiten über Bord, schnappte mir ungeschminkt, fern der Heimat und in einer schwarzen Pyjama-Hose, die mit viel Phantasie auch als Leggings einer modisch-unkundigen durchgehen konnte, die Leine und stolzierte beschämt um den Park. Immerhin ein Straßenarbeiter konnte meinem „Nature-Look“ etwas abgewinnen und hupte fröhlich … oder verspottend … you never know!!

Ich konnte ohne meine Kontaktlinsen kaum gucken und hoffte inständig, niemand bekanntes zu treffen, als unsere Nachbarin Sophie, Frauchen von Schnappo und Purzel, von der anderen Straßenseite winkte. „Willkommen in der Welt der Hundebesitzer“, rief sie fröhlich. Ich beschleunigte meinen Schritt.

Langsam kehrt wieder Ruhe ein. Die Sommerpause der Kita ist überstanden. Der Piranha hatte zwei Ferienkurse absolviert – Parkours-Turnen und Malen in der Kunsthalle – was er auch ziemlich großartig fand, aber aufgrund der überschaubaren Zeiten für mich ein logistischer Supergau.

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Es wird diese Woche richtig heiß in der City und entsprechend planen wir einpaar gemächliche Outdoor-Aktivitäten und einen Tages-Abstecher an die Nordsee. Letzte Woche waren wir zum allerersten Mal am Elbstrand – der kleine Piranha hatte sich ein Strandpicknick gewünscht. Ein echtes Highlight und aufgrund der Riesen-Treppe im Treppenviertel (höhö) ein luftraubendes Workout (Memo an mich: Viel mehr Sport!).

Doller am pusten war ich glaub ich nur 2017, als ich vergessen hatte, dass das Hamburger Wahrzeichen – der Michel – einen Fahrstuhl hat, und mit meinem Date – nicht aus Hamburg – die 650 Stufen nach oben galoppiert bin. Mit einigen Pausen, um meine Herzfrequenz wieder in den dreistelligen Bereich zu befördern. Knallrot, völlig aus der Puste und jede Menge Herzklopfen – was will man bei einem Date eigentlich mehr? Auf dem Rückweg sahen wir dann den Fahrstuhl. Achso, wir sehen uns übrigens immer noch ;).

Ich wünsch Euch was, meine Lieben. Genießt den Sommer!

Eure höchst unsportliche Single City Mama

 

Mein Schulkind-in-spe

Post entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Belmil

Lieblingsmamas,

kürzlich berichtete ich Euch ja bereits von dem Kleinkind-/Schulkind-Zwittertums des kleinen Piranhas, manifestiert in der geburtstaglichen „Küken versus Predator“-Euphorie.

Obwohl er, geboren am 1. Juni, rein rechnerisch ein „Muss-Kind“ für das Schuljahr 2020/2021 ist, gehen die Meinungen in meinem Freundeskreis auseinander. Einige plädieren für längere Spielzeit im Kindergarten, anderen wollen normal einschulen. Das letzte Wort hat vermutlich noch der berühmte Schularzt (gibt es den eigentlich noch?). Ihr seht, ich bin total gut vorbereitet.

Mein Baby so gar nicht babyhaft mit Schulranzen (!!) Zum Glück hab ich noch 1 Jahr, um mich daran zu gewöhnen… (Bilder: Single City Mama privat)

Aber ich glaube der Piranha ist bereit für das Bildungssystem. Langsam gerate ich an meine naturwissenschaftlichen Grenzen. Den Unterschied zwischen Lava und Magma konnte ich schnell ergoogeln, aber wenn es um kosmische Entfernungen und tektonische Platten geht, öhmmm…

Nachdem Baba-Opa ihm kürzlich Flausen eines vermeintlichen „Höllenfeuers“ in den Kopf gesetzt hat, das unter der Erde brodelt, habe ich auch das edukative Talent meines (eigentlich gut gebildeten) Vaters in Frage gestellt. Aber die beiden gucken gerne zusammen Tier- und Meeresdokus und Baba-Opa legt tatsächlich eine Engelsgeduld bei der Beantwortung der Fragen des kleinen Piranhas an den Tag.

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Ich persönlich liebe ja Weltraum-Bezug sehr. Könnte sein, dass ich beim Design etwas Einfluss genommen habe 😉 

Es lernt sich besser mit „leichtem Gepäck“

Kürzlich erreichte uns nach einer Kooperationsanfrage ein wunderschöner Schulranzen des Herstellers Belmil.

Tante Hu und mein erster Gedanke waren: „Waren die nicht früher größer?“ bis uns einfiel, dass wir einfach viel, viel kleiner waren.

Dem Piranha jedenfalls steht er ausgezeichnet und ist durch den ergonomischen Sitz auf dem Kinderrücken prima zu tragen. Er schnappte sich den Ranzen gleich zum „Probelaufen“. Ein Leichtgewicht (900 g) im stylischen Astro-Design (könnte sein, dass ich hier etwas beraten habe)!

Ursprünglich hatte ich geplant, das Kind im Sommer auf eine der umliegenden Vorschulen zu schicken. Weniger aus schulischer Perspektive, sondern weil unsere Kita in Hamburg-Altona doch ein gutes Eck von uns entfernt ist und lange Wege bedeutet. Das wirkt sich natürlich auch auf den Freundeskreis des Piranhas aus.

Allerdings erreichten uns von beiden avisierten Vorschulen standardisierte Absagen. Da wir uns in der Kita eigentlich wohlfühlen, ich das offene Konzept sehr schätze (hier muss ich öfters mit Baba-Opa diskutieren, der das generationsbedingt für neumodischen Schnickschnack hält und mir Texte von Menschen ans Herz legt, die er in Vorabend-Talkshows gesehen und für gut befunden hat.

Dance my name, kid!

„Lies mal Kind, alles Humbug!“ echauffierte er sich kürzlich, als ob der Piranha anarchisch und vom Bildungssystem vernachlässigt durch die endlosen Weiten seiner „Öko-Kita“ galoppieren und seinen Vornamen performen würde. Wenigstens ist der kurz und tanzbar.

Spaß beiseite – die Kita eines skandinavischen Trägers praktiziert „Reggio-Pädagogik“, was bedeutet, dass die Kids viel selbst erkunden. Aber selbstverständlich sind kompetente Erzieher vor Ort und geben Anleitung und Hilfestellung.

Schon unsere Krippe war eine Reggio-Einrichtung und der damalige pädagogische Leiter Freddy erklärte mir – während ich den Piranha in einer Kissen-Ecke stillte – dass es vor allem darum ginge, die Kinder die Welt selbst kreativ entdecken zu lassen. So gäbe es zum Beispiel keine ausgemalten Weihnachtsmänner, die die Kinder nur noch ausschneiden sollten, sondern sie würden angeleitet, sich mit dem Thema Weihnachten kreativ auseinander zu setzen.

Aber zurück zur Vorschule:  Nach dem gerichtlichen Heckmeck mit unserer alten Kita (erwähnte ich bereits, wer hier triumphierte?) sah ich mich nicht in der Verfassung, einen Widerspruch und ggf. rechtliche Schritte gegen den Ablehnungsbescheid einzuleiten.

Wir bleiben der Kita noch ein Jahr erhalten und dann wird der Piranha ab dem nächsten Jahr ein Schulkind sein – mit einem verdammt stylishen Ranzen. Und ich eine Schulkind-Mutter! Ah! Wann ist das passiert?

Ich freue mich auf Eure Meinungen zu dem Thema.

Liebste Grüße,

Eure Single City Mama

Der italienische Playboy

Lieblingsmamas,

ich habe ein Date! Es ist so aufregend und eigentlich noch ganz frisch und gar nicht spruchreif und … achso nee, Ihr könnt Euch wieder setzen… das Date bin ich!!! Ich habe nämlich heute Abend sturmfrei.

Der kleine Piranha übernachtet bei seinem Opa und vor der Qual der Wahl der schier unendlichen Möglichkeiten (Clubbing, Kiezen, Clubben & Kiezen, Kino, Cocktails, Ringe um mich reiten) wählte ich die verlockendste…

Mein Sofa… eine Haarkur…. einen eisgekühlten Ginger Ale Zero… und Weltliteratur… einen wirklich unfassbar seichten Groschenroman („Lazzero di Fiore war auf raubtierhafte Weise attraktiv und verströmte einen Sex-Appeal, der zu einem Kurzschluss in ihrem Hirn führte“). Und ja, meine Lieben, ich habe tatsächlich einen akademischen Abschluss in Literaturwissenschaft.

Wahrscheinlich werde ich über dieser prickelnden Lovestory voller Plot-Twists und Überraschungen einschlafen, aber nach einem ereignisreichen Tag (der kleine Piranha hatte seine vierte Schwimmstunde und ich nutzte ebenfalls die Dreiviertelstunde, um im Nachbarbecken des Fitness Studios einpaar Bahnen zu ziehen, danach waren wir noch zu einer Feier bei Lüneburg eingeladen und Baba-Opa trug mir auf, zu kochen, den Hund auszuführen und den Piranha bettfertig auf seiner Couch zu hinterlassen).

Auf dem kinderlosen Rückweg hielt ich noch am Supermarkt an, da ich unseren Freunden morgen nachmittag Rezepte unseres Aprikosen-Workshops kredenzen wollte. Er dauerte etwa eine halbe Stunde, bis ich alle Zutaten ergoogelt und in den Regalen gefunden hatte. Naja, fast alle – aber Schwund ist ja bekanntlich überall, in diesem Fall die Thymian-Zweige.

Die letzten beiden Tage hatten der kleine Piranha und ich an der Nordsee verweilt und dabei in einem wirklich sehr coolen Rockabilly Motel in Büsum übernachtet. Wir sind durchs Watt spaziert und haben am nächsten Tag unser Auto am Autostrand von St. Peter-Ording festgefahren – kein Witz. Der Parkplatz-Mann hatte mich noch gewarnt – und ich dämlich gelächelt und „alles klar, weiß ich Bescheid“ gesäuselt. As if!

Zum Glück ging es einem benachbarten Camper ähnlich und mit vereinten Kräften und einer starken Männertruppe (ein Junggesellenabschied!) konnten wir beide Fahrzeuge befreien. Der Piranha war ekstatisch – und ich überprüfte panisch 1.000.000 mal, dass ich tatsächlich den Rückwärtsgang eingelegt hatte, während mein Kind seine 21 Kg gegen das Fahrzeug stemmte und sich mit Hulk verglich.

Abends waren wir dann schon wieder zuhause – ich war verbrutzelt wie ein Hummer, da ich erst viel zu spät daran gedacht hatte, mich einzucremen.

Und jetzt … jetzt wartet mein Ginger Ale… und Chiara und Lazzero, die zwei Hübschen, die vermutlich auf den nächsten 110 Seiten romantische Ringe um sich reiten werden. Hachja. Und who said romance was dead?

Ich wünsch Euch was, Ihr Lieben. Genießt das WE!

Eure Single City Mama

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Summ, summ, Sommer!

Dieser Post entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der Shop-Apotheke

Lieblingsmamas,

die Sonne knallt – in der Hansestadt herrschen heute sagenhafte 33 Grad – und bevor der kleine Piranha und ich am Donnerstag die Flucht gen Nordsee antreten, habe ich mich heute erstmal gut klimatisiert im Wohnzimmer verschanzt.

Ich liebe Sonne und schöne Frühlingstage und auch den Sommer, wenn es trocken und zumindest leicht windig ist. Alles andere finden mein Kreislauf und ich gar nicht gut.

Gerne würde ich mich mit dem Piranha im Planschbecken verlustieren, aber spätestens dann würde unser Nachbar – der nach eigener Aussage einen jahrzehntelangen Groll gegen unsere Familie hegt und Grüßen und Blickkontakt für überflüssig hält – an einem Klabaster dahin gehen.

Kurz hatte ich neulich über die Anschaffung eines Familypools nachgedacht, aber da nicht nur der Nachbar aggro, sondern wir auch große, fieselige Bäume (unter anderem Stein des Anstoßes) im Garten haben, würde ich nur noch Laub und Blätter herausfischen. Das ist jetzt schon eine Tortur. Kaum habe ich das Ding mühselig gewischt und neu befüllt, fällt dem Kind meistens ein, dass er jetzt doch gern was anderes spielen würde.

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Summ, summ, pieks! (Bild: Pixabay)

Apropos Kind: Nachdem ich den Piranha am Sonntag Nachmittag nach unserem Aprikosen-Workshop zu Baba-Opa gebracht hatte, holte ich spätabends ein mückenzerstochenes Wesen wieder ab. Ein fieser Anblick!

Der kleine Piranha war oben ohne durch Opas Garten getollt und hatte den Mücken wohl ein saftiges Mahl in Aussicht gestellt. Er gab an, ihr Anpirschen bereits vernommen zu haben „Die machten so SUMM und dann BÄMM, Mama“, aber da war es schon zu spät.

Leider fiel auch Baba-Opa erst später ein, dass der Mückenschutz auf der anderen Seite des Tisches eigentlich in Griffweite stand. Nun ja!

Memo an mich: Nachschub kaufen. Momentan bin ich ein großer Fan von Versandpharmazien der Shop-Apotheke, wo ich uns mindestens einmal im Monat ein Sammelsurium aus Mückenschutz, Cremes und meinen cremigen Proteinshakes (mit denen ich ab und an Mahlzeiten ersetze) zusammenklicke.

Der kleine Piranha nimmt die Mückenattacke zum Glück mit Fassung und hat sich noch nicht beschwert. Umso ekstatischer ist er noch ob seines neuen Hochbettes, das am Wochenende im Kinderzimmer einzog.

Die Holzkonstruktion mit Rutsche und Piratengardine flasht ihn sogar so sehr, dass ich gestern mit meiner Zeitschrift nach 5 Minuten im Garten liegen gelassen wurde. Und dann nach oben beordert wurde. „Da kannst Du dann auf mich aufpassen. Und wir können auf A…. nach einer Piratenflagge suchen.“ Ist klar!

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Sommer, Sonne, Bullshit-Bingo 😉

Ich wünsch Euch was, Ihr Lieben. Genießt die Sonne und schützt Euch vor den Aggro-Mücken!

Eure Single City Mama

Sommer auf der Zunge: Aprikosen-Delight!

Post basiert auf einer Event-Einladung der Aprikosen-Profis Interfelexport

Lieblingsmamas,

es sommert in der City! Was gibt es da passenderes als frisches französisches Obst und ein launiges Kochevent?

Nachdem unsere Kita am Samstag ihr großes Sommerfest zelebriert hatte, waren der kleine Piranha und ich gestern nachmittag bei strahlendem Sonnenschein zu einem Koch-Workshop mit der lieben Sandy von Confiture de Vivre eingeladen.

Das Event stand unter dem Motto der Aprikose – genauer genommen der „Orangered“ aus Frankreich – und eine kleine, aber feine Gruppe von Mami-Bloggerinnen und Kids hatten sich zusammengefunden, um ein umwerfendes Menü auf den Tisch zu zaubern – natürlich rund um die knackige Frucht, die wir ausgiebigst verkosteten.

Es hat wirklich Spaß gemacht, war köstlich und erstaunlich einfach. Ich habe zwei ganz linke Hände, wenn es um die Zubereitung von Speisen geht, die über die Komplexität eines Spiegeleis hinausgehen. Umso erfrischender war die Erkenntnis, dass so manches schmackhaftes Mahl gar nicht so kompliziert ist.

Ich habe mir auf jeden Fall fest vorgenommen, in Kürze ein sommerliches Aprikosen-Menü für Freunde zu kredenzen. Ganz viele köstliche Rezepte vom Aperitiv bis zum Eis-am-Stil (Aprikosen-Eis getunkt in weiße Schokolode… nom nom nom) findet Ihr auf Sandys Blog. 

Der kleine Piranha hatte definitiv viel Spaß. Meine Kollegin Susanna von A Family Affair und ihr Sohn Noam waren auch dabei, es gab einen Maltisch für die Kids und mein Kind hatte sofort mit dem Fotografen Sven gebondet, der ihn in die Kunst des Fotografierens einwies.

Er trällerte (un) passenderweise die Kita-Version von „Happy Birthday“ (Marmelade im Schuuuh…Aprikose in der Hooose…) vor sich hin und erzählte allen Anwesenden von seinem neuen Hochbett, das Tante Hu (zu 99%) und ich (zu 1%) am Vorabend zusammengeschraubt hatten.

Auch lachte er gehässig, als er der Allgemeinheit meine privaten Handyfotos präsentieren wollte (danke dafür, Kind!). Memo an mich: Code auf’s Handy, und zwar sehr schnell! Nicht, dass ich wirklich brisantes zu verbergen hätte, aber der Piranha hat große Freude daran, Familienmitglieder in sehr unvorteilhaften Positionen für die Ewigkeit festzuhalten.

Abends waren Tante Hu und ich dann noch zu einer Aufzeichnung von „Gefragt, gejagt“ ins Studio Hamburg gedüst, dinnierten im Steakhouse und stellten fest, dass das Wochenende mal wieder viiiel zu kurz war.

Dafür geht das kommende in die Verlängerung – die Kita „konzeptioniert“ nämlich am Freitag und so planen wir einen 2-Tagesausflug an die Nordsee ❤

Ich wünsch Euch was, Ihr Lieben. Genießt die Sonne!!

Aprikosige Grüße von Eurer

Single City Mama

Chillora et Labora

Post enthält unbezahlte Werbung

Happy Weekend, mein Lieben!

Heute kam mir eine großartige Idee – ich feiere immer noch meine Genialität!

Bei der Planung, was der kleine Piranha, sein Kumpel Joni und ich an diesem regenreichen Samstag Nachmittag machen könnten, fiel die Wahl (mal wieder) auf einen Indoor Spielplatz mit semi-entspanntem angebundenen Café und gratis WiFi – Kids at Work.

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Chillora et Labora… oder so ähnlich? (Bilder: Single City Mama privat)

Während die beiden Nasen durch die verschiedenen Themenräume (Einkaufsladen, Klemptnerwerkstatt, Spielsand etc. pp) wirbeln, sitze ich umfangreich verpflegt im Café, habe den Lappi aufgeklappt und plane gleich ein bisschen was für die Arbeit zu machen.

Vor einiger Zeit habe ich eine kleine Teilselbstständigkeit als Texterin und Übersetzerin aufgenommen. Das jedoch immer mit meinem normalen Job und dem kleinen Piranha unter einen Hut zu bekommen, ist manchmal gar nicht so einfach. Auf der anderen Seite sind extra Euros vor allem bei unserer ausgeprägten Reiselust immer willkommen!

Heute morgen hatte der Piranha übrigens seine zweite Schwimmstunde und mir ist aufgefallen, wie groß und selbstständig mein Kind schon ist. Überhaupt ist er so sonnig und aufgeschlossen, dass er auch bei Kids-only-Veranstaltungen wie dem Schwimmkurs keinerlei Berührungsängste hat.

Momente, in denen er „Rettungsarm“ ausruft und sofort von mir auf den Arm genommen werden und kuscheln will, wechseln sich mit Ausrufen wie „Echt geil, Mama. Guck mal meinen geilen Predator an!“ ab. Ich merke richtig wie der Piranha mit 5 an der Schwelle vom Klein- zum Schulkind steht.

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Das spiegelte sich übrigens auch in seinen Geburtstagsgeschenken wider: Das Kind war völlig vernarrt in ein Küken, das piepst, wenn es in einer Kinderhand liegt. Ähnliche Euphorie verursachte nur der Predator, den sein Patenonkel Tom in unseren Haushalt geschleppt hat. Monster oder Küken? Am liebsten beides!

Vor allem, wenn er mit seinen Kumpels zusammen ist, macht der Piranha sprichwörtlich auf dicke Hose und die Nasen treiben mich mitunter zur Weißglut. Bestimmte Aktivitäten sind mit mehreren Kids völlig ausgeschlossen bzw. mussten auch schon kurzfristig aufgrund akuten Ungehorsams gestrichen werden.

Gleich ist hier der Workshop „Dino-Basteln“ angesagt und ich werde sämtliche Hintergrundgeräusche (u.a. zwei Kindergeburtstage) ausblenden, einen weiteren Cappu inhalieren und Artikel über Hormonchaos und Schleimhäute schreiben, jawohl!

Habt ein schönes Wochenende, meine Lieben!

Eure Single City Genius Mama

Von Piraten und knurrenden Penissen

Post enthält Werbung, da für die Vorstellung Freikarten zur Verfügung gestellt wurden

Lieblingsmamas,

gestern war ein sehr bewegter Tag! Von sandigen Piratenschätzen bishin zu knurrenden Penissen war wirklich alles vertreten.

Morgens startete der kleine Piranha gut gelaunt mit seiner Kita-Gruppe zum kollektiven „Strandausflug“ ins Beach Center Hamburg. Zur Feier des Tages hatte ich das Kind sogar einigermaßen pünktlich abgeliefert, so dass er mit den anderen „Miniatur-Gelbwesten“ den Trip in Richtung Dulsberg antreten konnte. Captain Sharky, der Fuchs, hatte hier einen Schatz vergraben. Ganz in echt, Mama!

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Die Traumfrauen von St. Pauli. (Credits: Jan Sulzer)

Mittags sammelte ich den Piranha an der U-Bahn-Station ein und wir kehrten gemeinsam noch mal zurück ins Strandparadies – Plansch-Time!! Wasser in Form des großen Freibades hatte ich dem kleinen Piranha vorher nämlich strengstens untersagt und ihm unbegrenztes Paw Patrol-Vergnügen in Aussicht gestellt, wenn er sich vom kühlen Nass fernhalten würde.

Vergangenen Samstag hatte das Kind seine erste Schwimmstunde absolviert, aber wie jede von uns verbinde ich mit dem Thema Pool eine gewisse Grundparanoia.

Nachmittags stieß auch der Piranha-Vater zu unserer illustren Beach-Connection und ich fuhr nach Hause und bereitete mich für den Abend vor.

Das St. Pauli Theater hatte mir Pressekarten für die neue Show „Traumfrau Mutter“ zur Verfügung gestellt und so machten Tante Hu, meine Freundin Sybille und meine liebe Kollegin Jana (alle ebenfalls Mamas mit Ausnahme von Tante Hu, einer stolzen PANK (Proud-Aunt-no-Kids-yet) einen launigen Mädelsabend.

Die Show war herrlich komisch und sehr erfrischend mit fünf Mama-Charakteren, die singend und tanzend alle Themen des Mama-Daseins (von der Geburt bis zur Libido-Verschiebung) abhandelten. Stereotype waren beabsichtigt und sehr komisch.

Ungekröntes Highlight war Schauspielerin Rahel Fischer als Penis kostümiert, der vehement und teilweise knurrend „sein Recht“ einforderte. Das Publikum grölte!

Auch als Julia Holmes als gestresste Schwimmbad-Mama zweimal splitterfasernackig über die Bühne peste und nach „Joooonas“ rief, konnten die Zuschauer – und Schauspiel-Kolleginnen – sich kaum halten.

Drum herum gab es Sekt und ganz viel gute Laune. Rührend: Nach der Vorstellung bekam eine der Darstellerinnen noch auf der Bühne einen Blumenstrauss von ihrem stolzen Papa aus dem Publikum überreicht.

Jetzt sitze ich im Büro und bereite Wirtschaftsinterviews mit hochrangigen Managern für einen US-Bundesstaat vor. Es wird wirklich niemals langweilig.

Ich wünsch Euch was, Ihr Lieben.

Eure Single City Mama

* Gewinnspiel: Drei Monate FitnessFirst *

Dieser Post entstand in freundlicher Kooperation mit FitnessFirst, die den Preis zur Verfügung stellen

Liebe Großstadt-Mamas,

nachdem ich Euch gerade von meinen Hulk-Armen berichtete, habe ich doch gleich mal wieder die Sporttasche gepackt.

Seit vielen Jahren bin ich – je nach Schweinehund, wuff! – mal mehr, mal weniger aktives Mitglied bei Fitness First, die bei uns in Hamburg recht oft vertreten sind. Außer Hamburg gibt es noch Studios in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und München.

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Symbolbilder von Pixabay, der Hulk auf der Matte sieht anders aus 😉

Single City Mama-erprobt!

Mir persönlich gefallen die Studios sehr, weil sie supermodern sind, Kinderbetreuung anbieten und die Lage total praktisch ist. Außerdem gibt es schöne Wellnessbereiche und manchmal sogar ein Schwimmbad.

Kürzlich trat das Marketing-Team mit einer Kooperationsanfrage an mich heran. Aber da ich ja schon Mitglied bin, darf sich eine von Euch sich über eine dreimonatige Mitgliedschaft freuen.

Was dafür zu tun ist?

Schwitzen, meine Lieben. Schickt mir einfach Eure kreativste Fitnessübung an wiebke(at)singlecitymama.com.

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Ich bin gespannt wie ein Terraband! (ok, der war wirklich sehr flach!)

Liebste Grüße von Eurer Single City Mama

PS: Teilnahmeschluss ist der 15. Juni um 23.59. Es entscheidet das Los und der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen. Wäre ja sonst auch langweilig!

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