Herzlich willkommen auf unserem Single Mama-Blog!

Hallo Ihr Lieben,

Ihr seid hier auf dem Blog von Single City Mama gelandet – das sind Wiebke (35, im ersten Leben Hamburger Single Mama und Redakteurin) und der kleine Piranha (4), im ersten Leben rotzfreches Schleckermäulchen und alleinerziehender Plüschtiervater eines pelzigen Patchwork-Clans (Status: Es ist kompliziert…).

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Man findet uns – wenn wir nicht gerade den Tätigkeiten unseres ersten Lebens nachgehen und/oder schlafen (beides tun wir meist synchron!) – mit der Borkumer Plüschrobbe „Robbie“, Schmuse-Petz „Bääär“ (der eigentlich „Werner“ heißt, der verlorene Bruder von „Willi“ ist, der nach einem fatalen Wurf aus dem Buggy auf Weltreise gegangen ist, und – O-Ton Mitreisende im Kinderabteil – „ziemlich durchgenudelt“ aussieht) auf den Straßen der Hansestadt.

Auf unserem Mama-Blog erwartet Euch ein kunterbunter Mix aus Anekdoten unseres Alltags, Kooperationen, die zu uns passen (plumpe Werbung findet Ihr nie!!), und jede Menge Themen, die (Single) Mamas (und Papas) im Großstadt-Dschungel beschäftigen:

… vom positiven Schwangerschaftstest über den Alltag mit Baby und Kleinkind, Vorsätze und Vorurteile, Organisatorisches, Behördliches, Rechtliches, Netzwerke und Netzwerken, Elternzeit, Wiedereinstieg in den Beruf, Portraits und Interviews, Single Urlaub mit Kind, Abschalten vom Alltag, Angst und Achtsamkeit, und vieles, vieles mehr…

Schön, dass Ihr hier seid! Feedback ist jederzeit willkommen und wird zeitnah beantwortet 🙂

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Wenn Ihr Lust habt, für diesen Mama-Blog einen Gastbeitrag zu schreiben, portraitiert oder interviewt zu werden etc., schreibt mir gerne eine Mail!

Farmer’s Delight

Werbehinweis: Post entstammt einer Kooperation mit Meine-Ernte.de

Lieblingsmamas,

man könnte meinen, für einen ersten Tag im Leih-Gemüsegarten wählte man einen herrlichen sonnigen Wochenend-Tag. Ein bisschen Sonnencreme, Hut und olle Schuhe – und los gehts.

Nicht, wenn man zu Familie Piranha gehört, über ausbaufähige Zeit- und  Projektmanagementskills verfügt und ein bisschen weniger seinen Impulsen folgen sollte.

Ich hatte mir fest vorgenommen, gestern unser Gemüse-Feld in Norderstedt zu besuchen, obwohl es wie aus Eimern schüttete. „Ach, das kann sich 20 Km weiter nördlich schon wieder ändern“, dachte ich, packte eifrig unsere Schwimmtasche (Freizeiteffizienz – wenn wir schon in Norderstedt sind, können wir auch gleich das Arriba anschließen), sammelte das Kind in der Kita ein und ein gurkte im rauschenden Feierabendverkehr Richtung Norderstedt. „Wann sind wir da-ha?“ blökte es im Wechsel mit „Ich will aber heute nicht zum Fe-held“ und „Ich will ein Ei-heis“ anklagend von der Rückbank. Tough luck!

Natürlich goss es auch dort Bindfäden. Richtig große, triefend-nasse Bindfäden. Nachdem ich den Piranha in Gummistiefel und Matschhose gesteckt und wir uns mehrfach verfahren hatten, fuhr ich fluchend neben dem Acker vor.

Schließlich fanden wir unser Feld, natürlich auf der anderen Seite des Ackers. Mein Trenchcoat war nach wenigen Minuten völlig durchweicht und das Wasser lief mir das Gesicht hinunter. Aber die Luft war toll und der Piranha und ich mussten aufgrund der grotesken Situation laut lachen. Viele Gärten waren bereits liebevoll dekoriert, kreativ benamt mit Buddhas und Gartenzwergen verziert. Offensichtlich hatten unsere Mitgärtner hier schon viele fleißige Stunden verbracht. Etwas, das uns noch bevorsteht.

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Ein zauberschöner Vorzeigegarten… (leider nicht unserer) (Bilder: Single City Mama)

Noch sah unser Feld alles andere als einladend aus und ich wollte sofort Hand angelegen. Aus Angst, statt Unkraut direkt die ersten Gemüsesprösslinge auszurupfen, packten wir es nach einem kurzen Schnack mit dem erfahrenen Ernte-Profi Stefan im überdachten Geräteschuppen wieder zusammen, traten die 40-minütige Rückreise an und lümmelten uns anschließend mit warmem Kakao auf unserem Big Sofa.

Zum Glück bieten die Landwirte wöchentliche „Gemüsesprechstunden“ an, so dass der kleine Piranha und ich am Freitag eine richtige Einweisung erhalten (an der Eröffnungsfeier hatte den Piranha leider ein Magen-Darm-Virus ereilt) und am Wochenende Unkraut jäten können. Ich bin sehr gespannt.

Hier seht Ihr schon mal, was bei uns in den kommenden Monaten auf den Tisch kommen.

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Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Eure Single City Veggie Mama (who’d have thought?)

Hühnerstall und kalte Füße

Lieblingsmamas,

nachdem wir gerade noch souverän den Alltag gerockt hatten, haute mich letzte Woche direkt eine fiese Erkältung aus den Socken.

Auch mein Wiebi-Only Wochenende an der Ostsee war in Gefahr. Ich hatte endlich einen würdigen Timeslot und ein super Angebot gefunden, um mal wieder zwei Tage ganz mit mir allein zu entspannen und frische Meerluft zu genießen. Canceln und verschieben kam nicht in Frage. Ich fuhr. Schniefig, aber total motiviert. Mit einem Case voll fragwürdigster 90er Mucke im Auto, da mein Radio kaputt ist, düste ich Freitag mittag 4,5 Stunden ans Meer.

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Es war wie immer sehr schön. Barfuß durch den kühlen Ostseesand zu spazieren, die frische Luft und das entspannte Ausschlafen jagten die Erkältung zum Teufel und ich hatte endlich mal wieder Zeit, zumindest über die Hälfte eines Buches zu lesen. Eines sehr seichten Buches, aber immerhin.

Am Samstag mietete ich mir ein Fahrrad, cruiste zum Strand – und fast wäre ich am Abend sogar endlich mal wieder tanzen gegangen. Aber nur fast.

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Und das kam so: Während ich nach dem Strand in der Hotelbar entspannt einen Cappucino schlürfte, kam ein stark angeheiterter Mann an meinen Tisch, eine Packung Kaltwachs-Streifen in der Hand. Ob ich seinem Kumpel – der sich auf den zweiten Blick als Herr mit Haifischkappe und rosa Tütü herausstellte – eine empfindliche Körperzone enthaaren und dafür einen Obulus für die Junggesellen-Kasse entrichten wolle. Hö?

Na klar doch. Ich stellte meinen Cappu ab, wärmte die Streifen in meiner Hand, platzierte sie auf der Wade des Hai-Bräutigams und zapp – die Menge johlte.

Zerzaust wurde ich mit diversen Handys gefilmt, während ich noch mal Hand anlegte (die Gratis-Depilation schien dem Bräutigam offensichtlich zu gefallen). Also winkten mich die Jungs – eine Gruppe richtig netter, geselliger Berliner – an ihren Tisch. Ich bekam einen Drink (mein Angebot, einen auszugeben, wurde ganz gentlemanesque von den Jungs verneint, wobei einige mit sich harderten).

Wir kamen ins Quatschen und ich wurde direkt adoptiert und zum Grillen und Feiern im „Hühnerstall“, der Insel-Disse, eingeladen. Ü30-Party! Ich verneinte erstmal lächelnd und wünschte den Jungs eine coole Party. Doch als ich abends allein in meinem Zimmer saß, bekam ich tatsächlich Lust aufs Tanzen.

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Ach, was solls, dachte ich, zog mir mein Kleid an, die Haare durchs Glätteisen und legte Make Up auf. Das wird bestimmt lustig und die Jungs wirkten witzig, entspannt und den Umständen entsprechend vernünftig. Und Tanzen in der Dorf-Disse hatte doch irgendwie Charme. Ich beschloss, meine Komfortzone zugunsten von 90er Mucke und Sanddornschnappi zu verlassen.

Da auf der Insel irgendwie kein Taxi zu greifen und ich stocknüchtern war, schnappte ich mir mein eigenes Auto und fuhr um Punkt 22.30 – dem Beginn (!!) der Party im Hühnerstall – auf dem benachbarten Aldi-Parkplatz ein. Da checkte ich mein Make Up – für eine schnelle Improvisation durchaus ordentlich – und ließ meinen Blick schweifen.

Auf die Disco (Stil: Vereinsgebäude) wunderbar dezent mit Vermietungshinweis. Auf das Publikum, hauptsächlich Teenies, die offensichtlich zur Geisterstunde schon in den Daunen liegen müssten, und auf den Kindersitz des kleinen Piranhas in meinem Auto – ich wartete 4-5 Herzschläge ab und ich drehte einfach wieder um.

Schnell kam im Hotel die Schminke wieder runter, ich tauschte Kleid gegen Nachthemd, ließ mich aufs Bett fallen und las meine Schmonzette, während ich ein Glas Sauvignon schlürfte und mich keinen Tag jünger fühlte als 35,25 Jahre.

Was für ein Wochenende!

Eure ordentlich durchgepustete und erholte Single City Mama

 

Rocking the Alltag

Lieblingsmamas,

man könnte meinen, dass unser Blog schon beim Scrollen rostig quietscht, so lang ist der letzte Beitrag schon wieder her.

Der Grund ist ganz lapidar jede Menge Stress in Form von ganz viel Arbeit, Baba-Opas bevorstehendem Umzug (unser Elternhaus gleicht nach wie vor einem inoffiziellen Recyclinghof), einpaar fiesen Bakterien, die den Verdauungstrakt des kleinen Piranhas besiedelt hatten, einem fleißigen Osterhase, und, und, und.

Leider hat sich der kürzlich noch euphorisch begrüßte Frühling schon wieder verkrümelt und es ist arschkalt in der Hansestadt.

Dabei steht für Mai soviel schönes auf unserem Plan: Unseren Leih-Gemüsegarten in Norderstedt werden wir am kommenden Freitag zum ersten mal besuchen (und einen Trampelpfad ertrampeln, großes Highlight!). Am 24. Mai feiert Baba-Opa 73. Geburtstag und wir schicken großes Stück Kuchen zu Oma in den Himmel, da sie ebenfalls an diesem Tag Geburtstag gehabt hätte.

Und am 1. Juni – praktischerweise ein Sonnabend – jährt sich das Wiegenfest des Piranhas bereits zum fünften Mal. Ich bin ein bisschen schockiert, dass es schon fünf Jahre sind. Ebenfalls war ich heute morgen schockiert, als Facebook mir eine Erinnerung von vor sechs Jahren anzeigte. Ich streifte damals vergleichsweise jugendlich und unbeschwert durch Chicago und San Diego, meine wunderschönen Lieblingsstädte in den USA. Und sah wesentlich ausgeschlafener aus, als heute. Sei’s drum. Wozu gibt es Concealer?

Der kleine Piranha wird dieses Jahr in den dekadenten Genuss kommen, seinen Geburtstag gleich zwei mal zu zelebrieren. Ich hab lange mit mir gerungen. Der Grund ist eigentlich, dass er so gern mit seinem Freund Joni zusammen feiern würde. Der ist zwei Stunden jünger als der Piranha – seine Mama Susann und ich teilten uns das Zimmer auf der Wöchnerinnenstation.

Letztes Jahr reservierte Jonis Mama in weiser Voraussicht bereits den Kinderbauernhof in Kirchdorf – eine supercoole, pelzige Location inkl. Heuboden-Sause – , allerdings, Achtung: 1st World Hasenfuß, kann jedes Kind „nur“ vier Gäste einladen. Reicht ja auch, könnte man meinen, schließlich werden die Nasen erst fünf. Allerdings war das so überhaupt nicht mit dem engsten Kreis des Kindes unter einen Hut zu bringen, dass wir uns aufteilen. Sonnabend wird der Bauernhof gerockt, und Sonntag gibt es ein sommerliches Planschgelage in unserem Garten.

Wo wir grad beim Thema Geburtstag sind: Single City Mama wird Mitte des Monats drei! WHOOP WHOOP! Ich lasse mir gerade noch eine schöne Aktion für Euch einfallen.

Donnerstag war ich übrigens endlich mal wieder mutig genug, meinen langen Haaren ein kleines Make Over zu gönnen und habe mir einen Pony schnippeln lassen.

Ausgerechnet heute, als ich den haarigen Relaunch offiziell im Büro vorführen wollte, fehlte mir nach einer unfreiwilligen Nacht auf der Couch (Kontaktlinsen und Tagesoutfit inklusive) die Zeit für das obligatorische Ponystyling, so dass ich ihn mit einer Klemme zur Seite klemmen musste, um nicht als bekanntes Reinigungsutensil von V durchzugehen, aber sonst bin ich echt happy.

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Apropos Pony – den Feiertag letzte Woche verbrachten wir mit Freunden in der Schäferei Rolfs bei Büsum. Ein launiger Tagesausflug, den ich allen Nordlichtern nur empfehlen kann. Ponyreiten, Spielscheune, Tierefüttern und lecker Streuselkuchen gehen einfach immer.

Lasst es Euch gut gehen, meine Lieben.

Eure Single City Mama

Hello Food: Wir kochen!

Post enthält Werbung, da wir die Kochbox gratis testen durften

Aloha Lieblingsmamas,

im Zuge unserer persönlichen Frühjahrsvorbereitung wage ich mich aktuell mal wieder an das Thema Kochen.

Wer mich persönlich kennt und schon mal von mir bewirtet wurde, weiß, dass Kochen (ebenso wie Backen, Aufräumen und Organisieren) absolut nicht meine Stärke ist. Mir fehlt es sowohl an Kreativität, als auch an Muße und Platz in der Küche, um Gerichte, die über warm gemachte Tortellini, Spiegeleier (und auch diese mehr schlecht als recht) und gut gebräunte Pfannkuchen hinaus gehen.

Letztes Jahr war ich zu einem Blogger-Event von HelloFresh eingeladen. Durch den Abend führte eine prominente Talkrunde. Der allgemeine Tonus war, dass ein gemeinsames warmes Abendessen mit den Kindern quasi obligatorisch ist. Im Geiste sah ich den kleinen Piranha mit Stulle und Paprika „Dragons“ auf unserem Sofa rezipieren, während ich Wäsche falte. Ich fühlte mich ertappt. Und verdrängte das Thema erstmal lieber wieder als zu weit von unserer Lebensrealität und meinen Koch“künsten“ entfernt.

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Dem kleinen Piranha hat’s gemundet… (Bilder: Single City Mama)

Nun kam wieder eine Box (meine liebe Blogger-Kollegin Susanna hatte mich darauf aufmerksam gemacht) und ich nutzte die Gunst der Stunde.

In der Kochbox war alles drin, was man für vier kreative Gerichte braucht – von der Anleitung (wie zur Hölle schwitzt man etwas an?) bis hin zum Mini-Päckchen Backpulver und karibischer Würzmischung. Kann doch eigentlich nicht so schwer sein, dachte ich, und schon stand ich vor der nächsten Herausforderung: Zeit.

Zwar dauern die einzelnen Gerichte maximal 40 min, aber in unserem pickepacke vollen Alltag sind die schon gar nicht so einfach freizuschaufeln.

Gestern Abend war es dann wieder so weit (am Montag hatte ich mich schon am Hühnchen Süß-Sauer versucht, ebenfalls sehr köstlich!). Es sollte karibischen Süßkartoffel-Kokos-Eintopf mit Bananen-Pfannkuchen geben. Nom!

Bevor’s verkommt, dachte ich mir mit Blick auf die mittlerweile verrottete Petersilie, und begann zu schnippeln. Zusätzlich regte ich mich über das selbstgestiftete Chaos in meiner Küche auf, die eigentlich gar nicht so winzig ist. Doch ich konnte kaum alle Schälchen mit Knobi und Zwiebel, Süßkartoffeln, Tomaten und Paprika platzieren, ohne dass mir Müslipackungen und Früchtetees entgegen flogen.

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Der kleine Piranha schnappte sich seinen Hocker und half, wo er konnte. Irgendwann wurde es ihm langweilig, und er schlüpfte ich meine Schuhe, wickelte sich meinen Schal um und freute sich einen Ast. „Ich bin Mama,“ wieherte er fröhlich und versuchte, sich in mein neues Kleid zu „schießen“.

Nachher hat es allen gut geschmeckt. Tante Hu resümierte, dass es einem Curry auf den Seychellen ähnelte. Yeah!

Unser Fazit: Das Kochbox-System ist prima für alle, die in der Küche Anleitung und Inpiration gebrauchen können. Die Boxen enthalten alles, was man für schmackhafte Gerichte für 2-4 Personen braucht.

Der Nachteil: Man braucht natürlich Zeit zum Kochen. Planungs-Legastheniker wie ich kommen hier schnell an ihre Grenzen. Es geht schneller, Ravioli aufzuwärmen.

ABER – und das ist ein wichtiger Punkt – eine gesunde und ausgewogene Ernährung basiert ja auch auf Planung. Die Boxen sind flexibel orderbar und alles ist genau portioniert – kein Einkaufen, kein Abwiegen, nichts wird weggeschmissen (es sei denn, man lässt wie ich die Petersilie verrotten). Preislich liegen die Boxen etwa bei den Kosten für einen entsprechend großen Supermarkteinkauf – freie Lieferung zum Wunschtermin inklusive.

Uns hat`s geschmeckt!

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama

Stolz und Vorurteil(e)

Lieblingsmamas,

ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, ist das Thema Gesundheit, Ernährung und Gewicht. Definitiv nicht, weil ich glaube, dass wir alle in Größe 38 umherflitzen und irgendwelchen medialen Photoshop-Idealen hinterherhechten sollten, sondern weil unser Ess- und Stressverhalten einen unfassbar großen Einfluss auf unsere Lebensqualität hat – und ein direkter Spiegel für das ist, was in uns vorgeht.

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Bild: Pixabay

Seit ich denken kann, habe ich in irgendeiner Form mit meinem Gewicht zu tun. Ich war ein moppeliges Kind, ein übergewichtiger Teenie und verlor mit Anfang 20 gänzlich die Kontrolle. Was es nicht besser machte, war die Tatsache, dass die meisten Menschen in meinem Umfeld ein größeres Problem mit meinem Gewicht hatten, als ich selbst.

Meine Mutter war selbst sehr diszipliniert und sorgte sich. Entsprechend versuchte sie es zwar wohlmeinend, aber psychologisch fragwürdig, mit der harten Tour, mich zum abnehmen zu bewegen: „Dich will später keiner“, „Du verbaust Dir alles“.

Oft wurde mir mahnend zugetragen, dass viele Bekannte ihr Bedauern über meinen körperlichen Zustand bekundet hatten. „Du bist so ein hübsches Mädchen, es ist ein Jammer“,“ als wäre ich durch mein Gewicht in irgendeiner Weise defizitär und mein Lebenssinn bestünde darin, einen oberflächlichen Typen an Land zu ziehen. Man braucht wahrscheinlich nicht viel psychologische Kenntnisse, um zu wissen, dass diese Taktik nicht unbedingt erfolgversprechend war.

Ich blockte ab und nahm weiter zu. Gefühle verdrängte ich mit Essen. Als eine Mutter starb, eskalierte meine „Strategie“ gänzlich. Es war mir einfach egal. Ich wollte die Trauer nicht fühlen, ich scherte mich nicht um mein Gewicht und irgendwann nahm das Ganze wirklich bedenkliche Züge an, als ich mich richtig unwohl fühlte.

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Zwei Bilder von mir, zwischen denen etwa 50 Kg liegen…

Also suchte ich mir ein medizinisches Programm, das auf eine Langzeitkombi aus Sport, Ernährung und Psychologie setzt und nahm ganz viel ab. Ihr könnt Euch das ähnlich zu einer Metamorphose eines Schmetterlings vorstellen. Ich wurde mit Komplimenten überhäuft, mir passten plötzlich schicke Klamotten, ich war eine Heldin der Nachbarschaft, ein beliebtes Flirtobjekt und fühlte mich körperlich sauwohl, was ich auch ausstrahlte. Auf Entwertung folgte Idealisierung.

„Happy End“, könnte man meinen, wenn ich denn stärker an den Gründen gearbeitet hätte, warum ich überhaupt Probleme mit meinem Gewicht gehabt hatte. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, wie man „normal“ mit Gefühlen umgeht, wie man Stress anders begegnen kann, als ihn runterzuschlucken, impulsiv zu verdrängen, und warum mich als Menschen so viel mehr ausmacht, als die Meinung anderer und eine Zahl auf der Waage.

Auch als ich deswegen eine Therapie machte (mit dem Gewicht sank auch meine Stressresilienz und sämtliche verdrängte Gefühle der Trauer flogen mir in Form von Panikattacken und Angstzuständen um die Ohren), fiel mir die Umsetzung in der Praxis denkbar schwer. In den kommenden Jahre kletterte mein Gewicht wieder hoch, ging wieder runter, kletterte hoch etc pp.

Zwar erreichte ich nie wieder die „schlimmsten Zeiten“, aber eine direkte Verbindung zwischen meiner emotionalen Verfassung und meinem Gewicht und Wohlbefinden blieb. Bei Stress nehme ich zu, dann irgendwann wieder ab etc. Ein Mittelweg ist schwierig, vor allem als Mama. Die Prioritäten verschieben sich, die Zeit, die uns für uns selbst bleibt, ist verschwindend gering. Oft brauchen wir einfach schnell Energie, Verzicht funktioniert meist nicht lange.

Trotzdem bin ich eine selbstbewusste, starke und erfolgreiche Frau. Trotz meiner Macken mag ich mich und versuche dem kleinen Piranha ebenfalls ein positives Selbstbild und Selbstvertrauen zu vermitteln.

Heute bekam ich eine Mail von Imke Krüger, Dreifach-Mama und Personal Trainerin, die mit Sei stolz auf Dich ein eigenes Fitness- und Ernährungsprogramm speziell für Mütter entwickelt hat. Warum wird sie Euch selbst bald hier im Blog berichten.

Ich werde Imkes Programm für Euch testen und Euch von meinen Erfahrungen berichten!

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama

 

 

 

Gefühle sind für Superhelden

Hallo meine Lieben,

so, nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub… ich wäre dann wieder soweit! Bei uns ist ganz schön was los gerade. Nachdem Baba-Opa, der kleine Piranha und ich Freitag Nacht in den heimatlichen Bahnhof eingelaufen waren, ging es für mich am Montag morgen mit dem Flieger zu unserem Kunden nach Düsseldorf.

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Hakuna Matata. Kein Stress ist auch keine Lösung. Oder doch? (Bild: Pixabay)

Just als Claus, mein Chef, und ich aus dem Meeting kamen und wieder aufbrechen wollten gen Flughafen, erhielt ich eine SMS von Baba-Opa, der an diesem Tag den Piranha hütete, dass der Hausarzt ihn wegen seiner extremen Schlappheit zum Aufpäppeln und Diagnostik ins Krankenhaus überwiesen hatte – er sollte Dienstag morgen „einrücken“.

Ich sorgte mich, allerdings klang Baba-Opa selbst ganz entspannt. Größere Sorgen als seine Gesundheit bereitete ihm offensichtlich die Tatsache, dass ein abgeranzter Koffer mit seinen Jugend-Dias beinahe der Entrümpelung zum Opfer gefallen war und schleunigst evakuiert werden müsste.

Gleichzeitig begannen die sanitären Umbauarbeiten bei uns im Haus. Der Schlagbohrer surrt seitdem Beethovens Neunte. Zum Glück geht es Baba-Opa schon deutlich besser und wir hoffen, ihn am Wochenende wieder bei uns zu haben.

Für den kleinen Piranha stand gestern Morgen die große U9 an. Größtenteils ist alles prima. Da sein gemaltes Strichmännchen über sämtliche Gliedmaßen verfügte und zumindest neutral-amüsiert dreinblickte, attestierte man ihm die künstlerische Begabung eines Sechsjährigen.

Mit stolz geschwellter Brust nahm ich die weiteren Diagnosen in Empfang: Eine uns bis dato unbekannte Kinderärztin informierte mich, dass der Piranha den Hörtest unterdurchschnittlich absolviert hatte und überwies uns an den HNO-Arzt.

Da der Piranha von jeher mit einem großen Haupt gesegnet ist (wie Mutter und Großmutter, denen ebenfalls kaum Hüte und Mützen passen), sollen wir zudem noch demnächst in der Kinder-Radiologie seinen Kopf ultraschallen lassen. WTF? Zwar bestehe per se kein Grund zur Sorge bzw. auch keinerlei neurologische Auffälligkeiten, aber sicher sei sicher, er sei schon sehr groß, meinte sie. Nun ja. Tatsächlich war ich – als bekennender Hypochonder – in dieser Sache wirklich entspannt. Wenn hier etwas in meinen Genen liegt, dann der Dickschädel.

Da ich mit dem Klemptner heute noch einiges besprechen musste, schaffte ich es mal wieder nicht, den Piranha pünktlich in die Kita zu bringen, was prompt eine Standpauke der Erzieher zur Folge hatte. „Es bricht mir das Herz, dass er dann den Morgenkreis verpasst“ erklärte mir Erzieher Leo* (so heißt er nicht wirklich, ätsch) unter Bezug auf den heiligen Gral der Kleinkind-Pädagogik (arammsammsamm) und zähneknirschend gelobte ich Besserung.

Meine Hoffnung, dass wir mit der Einschulung in die Vorschule im August unter anderem die Hamburger Baustellenlogistik umschiffen könnten (momentan kostet mich jede Strecke ca. 25 Minuten mit dem Auto), wurde je zerschlagen, da während unseres Urlaubs der zweite Ablehnungsbescheid einer nahegelegenen Grundschule eintrudelte. „Zu viele Anmeldungen, tut uns Leid, ab auf die Warteliste mit Euch“. Angry City Mama!

Ich fragte mich, ob es eventuell doch möglich sei, meinen Körper in viele kleine Stücke zu zerteilen und strategisch sinnvoll zu positionieren. Kommt Achtsamkeit vielleicht von Achtelung? Vorschläge werden gerne entgegen genommen.

Seit Monaten hatte ich mir vorgenommen, meine „Panikpillchen“, die ich seit 2,5 Jahren gegen die Angstzustände nehme, mal auszuschleichen. Zwar vertrage ich sie gut und bin angstfrei, aber immer Medikamente einzuwerfen, kann ja auch keine Lösung sein.

Dachte ich mir während der Urlaubs (natürlich) und reduzierte die Dosis. Ich war zwar darauf vorbereitet, dass mit sinkendem Serotonin-Spiegel das emotionale Spektrum deutlich größer wird, aber so langsam dämmert mir, dass es gerade in dieser Woche vermutlich keine allzu clevere Idee war. So ein kleiner innerer Schutzwall hat auch deutliche Vorteile. Gefühle sind nur was für echte Superhelden.

Aber ich taste mich mal aus meiner Komfortzone. Und übe mich in sinnvollem Stressmanagement. Sport und so. In der Theorie setze ich mal ein Häkchen dran.

Ich wünsch Euch was, Ihr Lieben.

Eure Single City Mama

Hodi odi ohh di ho di eh!

Post enthält unbezahlte Werbung

Servus, meine Lieben!

Heute grüßen Euch die Piranhas aus den wunderschönen Zillertaler Alpen. Eine Woche lang lassen wir uns hier gemeinsam mit Baba-Opa den Bergwind um die Nase pusten und freuen uns über die erste Frühlingssonne.

Hachja! Das vierte Mal sind wir jetzt im Alpina Familienhotel in Fügen und begeisterte Stammgäste. Wenn sich das sehr werblich liest, ist es eine Hommage aus tiefster Überzeugung – wir sind nämlich ganz normal zahlende Gäste. Aber, ach es ist so wunderschön!

Das Alpina ist eines dieser Hotels, das trotz Top-Standards eine Seele hat und wo Dir jeder mit einem ehrlichen, freundlichen Lächeln den Popo hinterherträgt.

Das Essen ist ein Gedicht – wirklich, ich bin schon so viel und weit gereist, aber ich erinnere mich nicht, in einem Hotel jemals so gut gegessen zu haben. Buffett und à la Carte, inklusive Themenabenden und einem sprudelnden Schokobrunnen (der allein hat meiner Meinung nach schon Michelin-Sterne verdient). Dazu ein Abenteuer-Spielplatz, Streicheltiere, Motorräder für Kids, Skischule, Kinderclub inkl. großem Bällebad, mit strategisch perfekt auf die Dinner-Zeit abgestimmten Highlights wie Paw Patrol im Kinderkino, Mini-Disco oder Tiere-Basteln.

Ihr merkt schon, ich bin ein bisschen verliebt. Auf dem Berg waren wir leider nicht, da Baba-Opa gesundheitlich etwas strauchelt und Miss Mountain Genius aka ich natürlich das passende Schuhwerk im Flachland vergessen hat. Na super!

Dafür schwimme ich jeden Vormittag nachdem ich den letzten Krümel des Frühstücksbuffetts inhaliert habe, im Panorama-Pool (Adults only, ein Glück! Die Kids haben natürlich ihren eigenen Badetempel mit großer Wasserrutsche) meine Runden, schaue in die Berge und freue mich über das Leben im Allgemeinen und unseren Urlaub im Besonderen.

Es klingt vielleicht ein bisschen bizarr, aber die kristallklare Landluft und der dezente Geruch von „Kuhkacki“ setzen dem ganzen ein bisschen das Swarovski-Geröll ans Krönchen. Bin ich Kuhkaphil? Wer weiß!

Der kleine Piranha hat schon Freundschaften geschlossen und auch wenn nichts an seinen Freund Linus heranreicht, den er im letzten Jahr hier kennenlernte und die wie Pattex aneinander klebten, geht er gerne in den Kids Club und ist untröstlich, dass wir nach zwei mal schlafen schon wieder nach Hause müssen. Der leidende Blick – „Mutter, Du schickst mich in diese Vorhölle zurück“?

Doch auch der schönste Urlaub… Ihr kennt den Schnack! Montag hat uns der Alltag wieder – aber wie Ihr wisst, passiert bei uns gerade sehr viel. Baba-Opa bezieht in Kürze eine Wohnung bei uns im Haus und wir wühlen uns derweil durch Staub und Erinnerungen.

Passt auf Euch auf Ihr Lieben, gönnt Euch Auszeiten und genießt die Sonne!

Eure Single City Mama

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Schatzi, schenk mir ein Foto!

Lieblingsmamas!

Von unseren Räumungsambitionen in Baba-Opas Haus berichtete ich Euch bereits. Am Wochenende waren die „Kinderzimmer“ dran, also jene Räumlichkeiten, die Tante Hu und ich einst bewohnt und mit Leben und jeder Menge Ramsch (Salzkristalllampen, Bravo Hits 8-25 und Diddl-Mappen, um nur einige Interior-Lowlights zu nennen) befüllt hatten.

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Wir haben sogar gefühlte 1,5 Wochen (bis das Porto die Mitgliedspauschale überschritt) einen Fanclub geleitet… (Bild: dpa)

Ihr glaubt nicht, was bei der Entrümpelung zweier Regale alles zutage gefördert wurde. Von leidenschaftlichen Schriftstücken (inkl. Heiratsanträgen) meiner ersten Teenager-Liebeleien bis hin zu jeder Menge Fotos und den Chroniken eines chronischen Aggro-Teenagers, der den Jungs in der Klasse Prozente gab (also verschriftlicht als Ausdruck der „Wertschätzung“ versteht sich, nicht im Sinne eines unanständigen Discounts) – alles dabei. Auch ein Riesen-Foto eines Sporttrainers, in den ich mit 14 furchtbar verliebt war, ist noch da. Der Umschlag trägt die Aufschrift „Viel Spaß damit!“.

Die Entstehungsgeschichte ist mir immer noch ein bisschen peinlich, da meine Freundin Philine (Tante Phili) es im Ballraum ergatterte, indem sie dem Motiv verkündete, dass es für meinen 14. Geburtstag bestimmt war. Gefreut habe ich mich natürlich trotzdem. Die Schmetterlinge haben nie wieder so wild in meinem Bauch getanzt. Hach. Der kleine Piranha fragte misstrauisch: „Mama, wer ist dieser Mann?“.

Als ich dazu kistenweise abgestandenes Make Up sortierte, musste ich lachen. Diese Eitelkeit – long time gone. Ein ungeschminkter Gang zum Bäcker wäre damals undenkbar gewesen.

Heute tusche ich mir die Wimpern an der Ampel und schlage aus akutem Haargummi-Mangel schon mal unfreiwillig mit einer Kindersocke im Haar im Büro auf. Meine Kollegen können ein Lied davon singen, da es regelmäßig für Gelächter sorgt.

Dazu muss ich sagen, dass meine Haut seit der Pubertät viel, viel besser geworden ist. Ich schiebe das auch und vor allem auf die Hormone. Irgendein positives Beiwerk muss der Alterungsprozess ja auch haben!

Am Wochenende geht das muntere Räumen in die nächste Runde. Mal gucken, was mir dann noch Schönes in die Hände fällt…

Liebste Grüße von Eurer Single City Mama (ehemalige Co-Leitung des „Diddl-Fanclub Käsekuchen“, heute Elternvertretung der Robben-Gruppe)

 

 

Vom Erholungs-Klimax und lispelnden Piranhas

Post entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Europa Apotheek

Lieblingsmamas,

da es draussen nass und schmuddelich ist, versuche ich mich gerade mit Gedanken an unseren bevorstehenden Urlaub abzulenken.

Wie jedes Jahr reisen wir in Kürze wieder im Generationen-Trupp mit Baba-Opa ins Zillertal. Dort steht ein schönes Kinderhotel, dem wir seit einigen Jahren die Treue halten. Was Urlaube angeht, bin ich ein kleiner Spießer. Bekanntes erhöht den Erholungsfaktor! Bekanntes + Kinderbetreuung + Panoramapool ist sozusagen der Klimax der Mama-Relaxation.

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Bild: Markus Bormann/Fotolia

Damit ich mich in zwei Wochen nicht bergabwärts kugele, bin ich kulinarisch in der vergangenen Woche noch mal etwas auf die Bremse getreten. Klappt bis jetzt ganz gut, obwohl eine zuckerreiche Faschingssoirée dazwischen lag. Seit September habe ich jetzt 18 Kilo abgenommen und fühle mich schon richtig frühlingsfit und bereit für meine schönen Kleider!

Aber zurück zur Urlaubsplanung. Neben unserem Doppelfach-Koffer werde ich diesmal auch an genügend Meds und ein Fieberthermometer denken und mich vor der Reise bei Europa Apotheek online eindecken. Unvergessen, als der kleine Piranha vor zwei Jahren auf dem Bauernhof hoch fieberte und ich nachts an fremden Appartments klopfte, um Säuglingszäpfchen zu schnorren. Wovon ich dem Piranha direkt zwei hintereinander in den Allerwertesten schob (ist der Rabenmutter-Award schon vergeben?).

Was Medis und lecker Proteinshakes angeht, bin ich übrigens ein großer Fan von Versandapotheken geworden. Meistens googele ich vorher, wo es Rabattaktionen gibt. Manchmal muss Baba-Opa als Neukunde herhalten. Über den mache ich mich übrigens (noch) gerne lustig, wenn er mit feuchten Augen erzählt, dass die Margarine an einem Wochenende in einem Supermarkt am Ende der Stadt drei Cent billiger ist.

Wenn wir aus dem Urlaub zurück sind stehen gleich mehrere Termine an: Eine ganztägige Geschäftsreise, die U9 des Piranhas und mein Termin beim Amtsgericht wegen der Beitrags-Streitigkeiten mit unserer desaströsen Ex-Kita. Fun!

Außerdem werde ich mich wohl um eine Logopädie für den Piranha kümmern müssen. Er lispelt noch ziemlich stark. Doch während man mich in der Grundschule beim 4 1/2-jährigen-Gespräch bat, das Thema möglichst vor der Vorschule in Angriff zu nehmen, streuben sich unsere Kinderärzte bisweilen ein Rezept auszustellen mit dem Hinweis, ein Kind müsse erst mit sechs die S-Laute richtig bilden können. Was(s) denn nu?

Insgesamt befürchte ich, durch die überlange Schnullerzeit zum „Sprachfehler“ des Piranhas beigetragen zu haben. Als ich das Thema während der Begutachtung der Sandflöhe/Virenbeiwerk bei unserer Kinderärztin erneut eintüten wollte, entgegnete die nur „na, Sie stoßen ja auch mit der Zunge etwas an“. Als ob ich den „ätschebätsche, mein Kind lis(s)pelt, tu was dagegen“ gemacht hätte.

Tue ich tatsächlich und das geht vermutlich auch nicht mehr weg. Die meisten finden es „niedlich“, der Rest ist höflich genug, mir nichts Gegenteiliges zu berichten. Manchmal achte ich regelrecht darauf, es zu unterlassen, weil mich starkes Lispeln selbst furchtbar nervt, aber dann klingt es noch merkwürdiger.

Ich war selbst während des Studiums mal bei einer Logopädin, weil ich immer viel zu schnell geredet habe, aber so richtig gebracht hat es auch nichts. Durch zehn Jahre in einem Kommunikationsberuf ist das mittlerweile alles Routine, so schnell bringt mich und meine Atmung nichts aus der Fassung.

Nur wenn ich aufgeregt bin, verselbstständigt meine Zunge sich. Das merke ich dann selber. Embrace your differences! Würde ich auch zum Piranha sagen, aber es ist doch sehr stark und in der Vor- und Grundschule täte er sich damit sicher keinen Gefallen.

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten und wünsch Euch was, Ihr Lieben!

Eure Single City Mama

Gewinnspiel: Wer kommt mit uns ernten?

Post entstand in freundlicher Kooperation mit Meine-Ernte

Guten Morgen meine Lieben,

gestern berichtete ich Euch von unseren Veggie-botanischen Ambitionen!

Dazu habe ich am Nachmittag von dem lieben Meine-Ernte-Team die Nachricht bekommen, dass es in Norderstedt bei Hamburg noch freie Gärten gibt und ich einen unter Euch verlosen kann ❤

Wer von den City- und Umland-Hamburgern hat Lust, ein frisches, sonniges Gartenjahr (Wert: 229,-) zu gewinnen?

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Ganz viel Sonne und leckeres Gemüse – wir sind sehr gespannt auf unser Gartenjahr! (Bild: Meine-Ernte)

Um das Gärtnern für Euch möglichst stressfrei zu halten, bietet das Team von Meine-Ernte Euch einen professionell vorbereiteten Gemüsegarten mit über 20 verschiedenen Gemüsesorten bepflanzt und besät.

Der Nahrung beim Wachsen zusehen

Dazu gibt es Gartengeräte und Gießwasser vor Ort; professionelle Unterstützung vor, während und nach der Saison; eine persönliche Einführungsveranstaltung nebst Gemüsehotline, regelmäßige Gärtnersprechstunden beim Profi sowie Lernvideos mit Gartenthemen zum Nachlesen und vielen Tipps.

Natalie und Wanda, die Gründerinnen von Meine-Ernte, erklären, warum das Konzept gerade bei Eltern so beliebt ist:

„Manche möchten ihren Kindern zeigen, dass das Gemüse nicht im Supermarkt in Plastikverpackungen wächst. Andere finden es spannend, durch unser Gartenprojekt in ihrer Versorgung wieder selbstständiger zu werden und mit uns in und von der Natur zu lernen.“

Habt Ihr Lust, Euch selbst mit Veggies zu versorgen und mit uns die Harke zu schwingen?

Dann erzählt mir einfach bis Sonntag, den 10. 3. 2019 (23:59), warum Ihr das Gartenjahr gewinnen möchtet – als Kommentar unter dem Blog, auf Facebook oder schreibt mir eine Mail an wiebke(at)singlecitymama.com.

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama