Baba-Opas Storytelling

Lieblingsmamas,

am vergangenen Wochenende haben wir uns in Cuxhaven den eiskalten Nordsee-Wind um die Nase wehen lassen!

Dafür sattelten wir Freitag Nachmittag die Pferde, verluden 4/5 der Familie Piranha (Tante Hu zog Skifahren mit der Kanzlei in Saalbach-Hinterglemm vor, Sauerei!) in mein provisorisch entrümpeltes Auto und düsten mit Piranha und Beagle „Eddie“ auf der Rückbank los.

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Die Fahrt war unkompliziert und Baba-Opa erzählte herrliche Anekdoten aus seiner Jugend. Ich hatte gar nicht mehr auf dem Zettel, wie umtriebig er damals gewesen war. Er erzählte von seiner ersten Liebe, die nach dem Abitur in ein Internat in Oberfranken „verschifft“ worden war. Baba-Opa pendelte damals zu der besagten Dame und verdiente sich in der benachbarten „Pension Puff“ Kost und Logis.

Als er 1967 der Marine beitrat, hatte er direkt zu Beginn einen schweren Autounfall, nachdem er nach einem 36-Stunden-Einsatz übermüdet in einen Graben fuhr und ihm das Wasser anschließend bis zum Hals lief. Trotz diverser Frakturen überstanden Baba-Opa und seine Mitfahrer den Unfall zum Glück ohne Spätfolgen.

Dann berichtete Baba-Opa überaus unterhaltsam von seinen Auto-Exkursionen durch Europa (z.B. Spanien inklusive Schildkröten-Schmuggel) und seiner Marine-Ausbildung (u.a. auf dem Segelschulschiff Gorch Fock). Als auf einer Südamerika-Reise eigentlich seine Beförderung anstand, wurde Baba-Opa Opfer einer ziemlich fiesen Verleumnung.

In Brasilien sollten nämlich Lebensmittel und Spirituosen an Bord gebracht werden. Nach einigem Hin-und Her mussten die Güter händisch von Deck zu Deck gereicht werden. Als Baba-Opa auf Deck 3 plötzlich von oben eine einsame Vodka-Flasche gereicht bekam, überlegte er kurz, sie abzuzwacken und sich einen feucht-fröhlichen Abend zu machen, reichte sie dann aber weiter nach unten – mit fatalen Folgen.

Irgendwer hatte sich nämlich einen feucht-fröhlichen Abend gemacht und die Flasche danach einfach im Kabinenmüll entsorgt. Da niemand die Flasche zuordnen konnte, Baba-Opa jedoch als Überreicher identifiziert worden war, erhielt er einen Verweis wegen Diebstahls in seiner Akte. Die anstehende Beförderung wurde für Baba-Opa gestrichen und er musste als einziger der Crew den Rest der Reise in seiner Matrosenkluft verbringen.

Baba-Opa war verständlicherweise erbost und beschwerte sich beim Kommandanten. Dort wurde ihm mitgeteilt, dass Widerstand zwecklos sei und er die Entscheidung zu akzeptieren habe. Seine Einsprüche wurden abgelehnt. Baba-Opa ging – zusammen mit zwei Freunden – vor das zuständige Gericht, wo man sich verglich. Er wurde nachträglich befördert und beschloss, nach seiner Marine-Zeit in der Crew 4/67 Jura zu studieren. Auch Oma lernte er – viele Jahre später – auf einem Schiffsempfang, natürlich am Buffett, kennen.

Ich war mir nach unserer Autofahrt nicht sicher, ob ich die ersten Geschichten schon mal gehört hatte, aber war dankbar, dass mein Vater sie so launig zum Besten gab – als wären sie erst gestern passiert und nicht vor 50 Jahren. Auch freute er sich sichtlich, sie zu erzählen. „Kennst Du die Geschichte gar nicht?“ fragte er, und setzte schon zum Reden an.

In Cuxhaven verbrachten wir zwei schöne Tage. Am Sonntagmorgen gab es einen kurzen Eklat, als der Hund das Müsli des kleinen Piranhas speiste. Ein Vergehen, dass das Kind erst verzieh, als er im nahegelegenen Hotel ein neues Müsli bekam. Mein Stresslevel war zwischenzeitlich relativ hoch, als ich zwischen einem sehr lebhaften 4-jährigen und meinem Vater, dem das ganze bisweilen etwas auf die Nerven ging, vermittelte.

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Der Versuch, den Piranha nachts ohne Windeln schlafen zu lassen, blieb leider erfolglos, so dass er erst sein und dann mein Bett unter Wasser setzte, aber zum Glück gab es Waschmaschinen und Kekse.

Die Meerluft war traumhaft, wir spazierten über Strand und Dünen und kamen wie immer mit vielen Menschen ins Gespräch. Als ich bei Taifun/Comma nach einem Bolero-Jäckchen suchte, unterstützte der kleine Piranha tatkräftig den Verkäufer, was ihm seinen ersten handschriftlichen Arbeitsvertrag einbrachte.

Der Piranha „unterschrieb“ und zeigte das Schriftstück stolz Menschen in der Fußgängerzone. Abends aßen wir Fisch und der kleine Piranha und ich checkten gestern noch die Thalasso-Therme in Duhnen aus. Baba-Opa verbrachte die meiste Zeit aufgrund seiner eingeschränkten Mobilität in der Ferienwohnung, was seiner Reiselust aber keinen Abbruch tut.

Im März touren wir wieder gemeinsam in die Alpen in das wunderschöne Alpina im Zillertal – ich freu mich schon.

Liebste Grüße und habt einen guten Wochenstart,

Eure Single City Mama

Solo-Trip

Guten Morgen meine Lieben,

eine ereignisreiche Woche geht in die nächste über, und wisst Ihr was: Endspurt!! Noch 7 Tage bis zum gepflegten „Weihnachtschaos-Familienknatsch-Geschenke-Aufreiß-Marathon“. Whoop whoop!

Tatsächlich ist noch kein Tannenbaum bei uns eingezogen. Letzte Woche bin ich nach einem nicht ganz untypischen Reisedesaster (auf dem Weg zum Flughafen verreckte das Auto an der Kreuzung, weil ein Riemen gerissen ist… fragt mich nicht welcher, aber der Keilriemen war es nicht) mit mehrstündiger Verspätung in Zürich gelandet.

Vollkommen blank bis auf eine Barschaft von etwa 1,50,-, da ich meine EC-Karte in der Hektik des Morgens im Portemonnaie der Weihnachtsfeier vergessen hatte. Wer mich kennt, wird wahrscheinlich nur müde lächeln. Überraschen tut es keinen.

Meine Schwester – Tante Hu – und ich rockten die Schweizer Metropole, bummelten über den Weihnachtsmarkt, beschlossen, im nächsten Leben Gastronom in Zürich zu werden (alle Läden waren proppevoll!!), und sahen uns eine ziemlich spannende Weltraum-Ausstellung in der ETH Zürich an.

Als eine freundliche Mitarbeiterin uns anbot, uns die Ausstellung über Geophysik im Allgemeinen und die Entstehung des Universums im Besonderen zu erklären, wiegelte ich freundlich mit einem Hinweis auf unseren nicht-naturwissenschaftlichen Hintergrund (Perlen vor die Säue und so, die arme Frau hatte vermutlich auch so Stress genug und hatte keine Lust, uns den „Urknall für Idioten“ zu erklären) ab. Meine Schwester tadelte: „Wir hätten uns neu erfinden können!“).

Kurze Zeit später saß ich schon wieder im Flieger gen Heimat, um den Abend mit dem kleinen Piranha zu verbringen.

Leider war der – halb geschäftliche – Zürich-Trip ausgerechnet in die Woche meines alljährlichen Mini-Wellness-Urlaubs gefallen und so plagte mich dem Piranha gegenüber ein schlechtes Gewissen. Allerdings, wie sich rausstellte, vollkommen unbegründet, da dem kleinen Mann allerhand Action bevorstand.

Am Freitag nachmittag sauste ich – mit repariertem Auto – viel später als geplant gen Usedom, der kleine Piranha übernachtete bei seinem Freund Joni, mit dem er sich vorher beim Stockbrot-Grillen und toben im Park richtig ausgepowert hatte. Gestern frönte er mit meiner Schwester einem gepflegten „Neffe-Tanten-Tag“, das heißt, die beiden chillten auf der Couch und buken Kekse. Fair enough!

Und ich? Ließ im Usedomer Kölpinsee alle fünfe gerade sein. Ich schwamm, las, spazierte am Strand entlang und ließ mir den kalten Ostsee-Wind um die Nase peitschen. Und ich schlief wie ein Baby bis mindestens 8.30.

Ein Bekannter schrieb mir als Reaktion auf meine geposteten Fotos, dass er mich nächstes mal gerne begleiten würde, und ich erzählte, wie heilig mir dieser „Solo-Trip“ ist. Dieses eine Dezember-Wochenende gehört mir ganz allein!

Nachdem ich Sonntag nach einem ausgiebigen Frühstück (die Genießerin in mir ärgert sich jedesmal, wenn zu früh das Sättigungsgefühl einsetzt), einer Stunde im Pool und einer Rückenmassage ausgecheckt hatte, stattete ich spontan noch meiner hochschwangeren Freundin Caro einen Besuch in Greifswald, unserer Unistadt, ab. Caro erwartet in Kürze ihre Zwillinge, eine strahlende dreifach-Mama in spe.

Wir brachten uns gegenseitig auf den neuesten Stand und bevor ich mich aufmachte Richtung Ostsee-Autobahn, machte ich noch einen kleinen Abstecher zum hiesigen Weihnachtsmarkt auf dem Greifswalder Marktplatz.

Greifswald-Besuche sind immer ein etwas komisches Gefühl und ich fühle mich latent alt. Keine bekannten Gesichter – nicht mal der Typ, der schon damals im 25. Semester die Mensa-Parties geschmissen hatte, lief noch durch die Fußgängerzone. Neue Straßenverläufe, neue Supermärkte, sogar unser abgerocktes Institut, das damals noch von der Gravitation bedroht war, war mittlerweile renoviert worden.

Während ich auf dem Weihnachtsmarkt einen Crepe mit „wenig Nutella“ verzehrte (die Crepista schaute mich etwas entgeistert an: „Sind Sie sicher?“) dämmerte mir, dass es 15 Jahre her ist, dass ich mich mit meiner Schwester (Tante Hu-in-spe, damals 17, heute 29+x) im Schlepptau in der Universität einschrieb.

Mein Abi war nicht gerade der Burner, und da ich unbedingt „Kommunikationswissenschaften“ studieren wollte (um mal „irgendwas mit Medien“ zu machen, auch aus Ermangelung naturwissenschaftlicher Fähigkeiten und anderer Reichtum-versprechender Talente) und keinen perversen Eins-Komma-NC vorweisen konnte, kam das muckelige Greifswald schnell ins Gespräch). Ich hab es nie bereut!

Damals war ich 19, kein Job, kein Piranha weit und breit, dafür ein langes Magisterstudium mit vielen spannenden und weniger spannenden Seminaren, Freundschaften, die kamen, blieben oder sich zerliefen, eine kleine 1-Zimmer-Wohnung – genannt „Butze“ – in Bahnhofsnähe (mein Vater dachte bis weit in mein Studium hinein, dass ich im nicht-existenten Greifswalder Rot-Licht-Milieu hausen würde), viele wochenendliche Hamburg-Fahrten mit unzähligen Mitfahrern, die ich am schwarzen Brett aufgetan hatte, um die Spritkosten zu teilen.

Apropos Fahrt: Die Rückfahrt war unkompliziert. Abends fiel mir der kleine Piranha glücklich in die Arme und erkundigte sich zunächst, ob ich ihm auch die versprochene Überraschung mitgebracht hatte. Hatte ich – einen billig aussehenden Weihnachtsmarkt-Plastikferrari am Stock aus Ermangelung wertigerer Alternativen und Muscheln vom Koserower Beach), aber das Kind war froh, nahm die Muschel mit in die Badewanne, und zusammen mit Tante Hu aßen wir chinesisch und ließen das Wochenende Revue passieren.

Ehrlich: Diese kleinen „Wiebi-only-Trips“ sind ein wichtiger Aspekt der Selbstfürsorge. Ich liebe das nichts-tun, meinen Gedanken nachzuhängen und Runde um Runde durch den Pool zu planschen. Nach zwei Tagen reicht es dann auch, es wird einsam und irgendwie bin ich in diesen Wellness-Tempeln auch immer der Quoten-Single.

Wenigstens habe ich mir das Abendmenu dieses mal geklemmt, nachdem ich in Südtirol allein an einem runden Tisch mitten im Raum saß und mit freundlichen Blicken Hof hielt.

Ein bisschen schlechtes Gewissen reist immer mit, besonders als ich die vielen Muscheln am Strand sah und das hoteleigene Kinderspielzimmer, aber eine entspannte Mama kommt ja auch dem kleinen Piranha zugute.

Und immer mal wieder sollte man das Frau-sein, das „eigenständige-Person-sein“ jenseits des Mama-Daseins auch zelebrieren. Word!!

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama

Ausflugszeit

Lieblingsmamas,

Hamburg brennt! Also zum Glück nicht wortwörtlich, aber es ist knalle heiß! Da es auch im Büro aufgrund der Ferienzeit vergleichsweise ruhig ist, nutzen der kleine Piranha und ich die Zeit, um Ausflüge zu machen. „Quality Time“ mit dem eigenen Kind, meinte meine Freundin neulich, und das kommt im Alltagstrott oft viel zu kurz.

Am Samstag führte uns der erste Ausflug zusammen mit unseren Freunden Susann und Joni an den Boberger See in Bergedorf. Für mich als altes Stadtkind war das ländliche Idyll mit Dünenlandschaft und Baggersee absolut paradiesisch. Nach einem kleinen, aber feinen Fußmarsch von ca. 20 min sind wir alle geschwommen und hatten einen großartigen Nachmittag.

Gerade als wir uns auf den Rückweg gemacht hatten, begann es sich zuzuziehen und heftig zu gewittern. Vor allem der kleine Piranha war erledigt und trottete nur noch langsam und wiederwillig hinter uns her. Just als wir den großen Feldweg erreichten, lagen Blitz und Donner schon so bedrohlich nah beieinander, dass wir beschlossen uns bäuchlings auf den Weg zu legen und das Gewitter vorbeiziehen zu lassen.

Trotz der misslichen Lage lachten wir uns kaputt, der Anblick von uns vieren völlig durchnässt auf dem Weg war einfach zu absurd. Zum Glück ging alles gut – drei Männer kamen uns auf dem letzten Stückchen zuhilfe und trugen den kleinen Piranha auf den Schultern zu unserem Auto. What a day!

Gestern war es wieder tropisch. Ich hatte mir spontan den halben Tag Urlaub genommen, sammelte den Piranha schon früh in der KITA ein und wir fuhren in das 150 Km entfernte St. Peter-Ording. Ein paradiesischer Sandstrand, erfrischende Badesessions in der Nordsee und ein Abendessen im Strandrestaurant Arche Noah inklusive.

Es war so schön, dass der kleine Piranha heute trotz der Aussicht eines Kindergeburtstags am Nachmittag gar nicht in den Alltag zurückfinden wollte. Er wollte vielmehr gleich wieder einen Ausflug machen – ratet, wer jetzt im Zugzwang ist 😉

Geniesst das Wetter, Ihr Lieben!

Eure Single City Mama

Als Single Mama Cluburlaub buchen? Ein Interview mit Clubdirektor Andi Wittmann

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Moin moin Ihr Lieben,

der Norden hat uns wieder! Auch in der schönsten Stadt der Welt – wie wir Hamburger unsere Heimatstadt völlig unparteiisch gern betiteln – weht ein Wind, aber es ist frühsommerlich mild. Der kleine Piranha ist gefühlt noch im Urlaubsmodus und hätte heute morgen glatt den Brunch mit Baba-Opa in der Bar Celona verschlafen.

Das Fazit unserer fünf Tage im Robinson Club Esquinzo Playa: Es war herrlich. Wir würden jederzeit wiederkommen. Mein Vorurteil, dass ich mich als Single Mama in einem Familienclub irgendwie verloren fühlen könnte, hat sich absolut nicht bestätigt – im Gegenteil. Die Atmosphäre war so aufgeschlossen, die Tische groß und offen, dass man fast automatisch mit Menschen ins Gespräch kommen musste.

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Der Österreicher Andi Wittmann leitet im siebten Jahr den Robinson Club Esquinzo Playa auf Fuerteventura. Der begeisterte Kitesurfer ist verheiratet mit Chrissie und hat zwei kleine Söhne.

Ich freue mich, dass Clubdirektor Andi Wittmann sich die Zeit genommen hat, mir einpaar Fragen zum Thema Club Urlaub für Single Mamas und Papas zu beantworten.

Der sympathische Österreicher und Ehemann von Chrissie leitet im siebten Jahr den Club Esquinzo Playa auf Fuerteventura. Er ist selbst Papa von zwei Söhnen (8 und 5) und kann sich dadurch ziemlich gut in die Bedürfnisse erholungssuchender Eltern hineinversetzen. In unserem Interview an der Bar plaudert Andi über die drei Säulen Kinderbetreuung, Sport und Theater, die den Urlaub im Esquinzo Playa – neben ganz viel Sonne und einem glitzernden türkis-blauen Atlantik vor der Türe – so attraktiv machen.

Travel-Hack: Schon vor der Reise Kontakte knüpfen…

Er zeigt mir die Robinson App mit Pinnwand-Funktion, auf der sich Urlauber in spe austauschen und schon vor der Reise Kontakte knüpfen können. So fragt die alleinreisende Mama einer 9-jährigen, ob während ihres Urlaubszeitraums im August auch andere Mütter mit ihren etwa gleichaltrigen Töchtern im Club sein werden.

Der Esquinzo Playa ist ein Familienclub – dabei ist es völlig wurscht, ob die Familie aus 2, 3 oder gar 8 Personen besteht. Andi Wittmann weiß: „Etwa fünf Prozent unserer Gäste reisen allein mit Kind oder Kindern an. In unserem Club gibt es deshalb bereits bei der Buchung extra Angebote für Singles mit Kind. Bei einem Single Stammtisch haben die Erwachsenen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und den Urlaub bei gegenseitiger Sympathie gemeinsam zu verbringen.“

Hotellerie erkennt Bedürfnisse von Single- und Patchwork-Familien

Dabei muss es natürlich auch bei den Kindern funken. Spannend: Auch aus Hotellerie-Sicht wird auch das Thema Patchwork immer interessanter, insbesondere wenn es um die Anordnung der Zimmer geht. Zimmer mit Verbindungstüren sind zum Beispiel eine Option, die in Zukunft eine Rolle spielen könnte.

Sportlich kommt im Robinson Club Esquinzo Playa jeder auf seine Kosten. Der Club verfügt über ein riesiges Sportangebot – u.a. die größte Tennis-Anlage der Kanaren – und außerdem den größten Roby Club überhaupt, in dem Kinder liebevoll von einem Team aus ausgebildeten Erziehern und jungen Menschen, die sich selbst das Kindsein bewahrt haben, betreut werden – eine unschlagbare Kombination, wenn es darum geht, die Bedürfnisse der Kinder zu erkennen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.

„Wenn die Kinder morgens aufstehen und direkt in den Roby Club wollen, ist das für uns das größte Kompliment“, lacht Andi. „Dann haben wir alles richtig gemacht.“

Auf den Roby Club ist der Clubdirektor besonders stolz. „Den haben wir auf links gedreht und komplett neu gestaltet“. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Liebevoll dekorierte Spiel(t)räume, ein Kinderbecken mit großer, offener Wasserrutsche, ein toller Meerblick-Spielplatz, Klettergerüste, Matschanlage, und und und. Das Abenteuer ist immer zum Greifen nah. In der Schwimmschule Sharky können Eltern unkompliziert Schwimmstunden für die Kleinen buchen – auch Kraulunterricht für Erwachsene wird angeboten.

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Maskottchen Roby ist DER Star im Kinderclub…

Neben der Kinderbetreuung gibt es einen großen Wellfit-Bereich, der nur für Erwachsene zugänglich ist. Hier massiert zum Beispiel Andis Frau Chrissie mit vielen kompetenten Kolleginnen und Kollegen die Gäste. Jeder kann Sport machen und im Rahmen einer individuellen Analyse sein persönliches Stresslevel testen. Ich traue mich das gar nicht und genieße lieber die herrliche Massage mit duftenden Kokos-Ölen und Lotionen.

Fündig statt pfundig: Tausend Köstlichkeiten im Restaurant

Während der Massage erzählt mir Andis Frau Chrissie, dass einige Gäste schon seit vielen Jahren kommen. Sind sie früher mit ihren Kindern gereist, kommen sie heute mit ihren Enkeln oder allein. Rückzugsmöglichkeiten vom Kinderjubel- und Trubel gibt es schließlich genug. Auch das Essen ist fantastisch und abwechslungsreich. Das Angebot ist so riesig, dass jeder fündig wird – aber nicht unbedingt pfundig. In der Wellfit-Ecke gibt es Gesundes aus dem Wok, dazu viel frisches Obst und Spezialitäten vom Grill.

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Hüpfburg unter Palmen – ein großes Highlight für die Kleinen…

Auch auf Entertainment muss im Club niemand verzichten. Tagsüber finden zum Beispiel Quizze und Bingos statt, abends lädt das Teatro zu tollen Shows. Maskottchen Roby wartet zu unterschiedlichen Zeiten am Schachbrett auf und verteilt „High Fives“ an die Gäste, abends können kleine Beine zur Kinderdisko tanzen und bekommen eine Gute Nacht-Geschichte vorgelesen. Zum Kinderfest überzeugte eine riesige Minions-Hüpfburg, deren Anblick den kleinen Piranha zum Usain Bolt werden ließ. Pünktlich zum Auftakt der Fußball-WM wartete eine große Leinwand und ein angrenzender Bratwurst-Stand auf die „Public Viewer“.

Ein buntes kulturelles Angebot aus abendlichen Shows rundet das Entertainment-Angebot für Erwachsene ab. Beim Esquinzo Unplugged können dann auch die Großen – wenn das Sandmännchen seinen Job gemacht hat – ausgelassen feiern.

Prädikat: Paradiesisch – auch für Single Mamas und Papas

Neben meinen eigenen Eindrücken, die ich während der Reise gesammelt habe, rundet das Gespräch mit Andi mein Bild vom Robinson Club Esquinzo Playa ab: es ist absolut familienfreundlich. Ein Paradies für Groß und Klein, Singles und Paare, Kinder, Eltern und Großeltern. Wichtig: Nichts wird einem aufgezwängt. Wer gern mal Zeit für sich und seine Kinder genießt, kann das genauso tun, wie sporteln und quatschen.

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Der kleine Piranha lässt den Blick über den Atlantik gleiten. „Schön wars, Mama“ resümiert der kleine Mann begeistert.

Die großen, runden Achtertische im Buffett-Restaurant machen es einfach, ins Gespräch zu kommen, aber genauso wenig stört es jemanden, wenn man sich mal bewusst nur auf sich und seine Kinder konzentriert.

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen und bedanken uns beim Robinson-Team und den Clubmitarbeitern für die herzliche Gastfreundschaft. Eines war schnell klar: Alle sind zurecht stolz auf den herrlichen Club,

Eure Single City Mama

Mrs. Robinson

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Lieblingsmamas!

Wir sind nach einem ereignisreichen Roadtrip (Route 66, in ur face!) gesund und munter auf „Fuerte“ gelandet. Gemeinsam mit einem bunten Trüppchen von Bloggern und Influencern erleben wir einpaar herrlich-entspannte Tage im hiesigen Robinson Club Esquinzo Playa. „Cluburlaub ist großartig,“ hatte mir meine Freundin und Piranha-Patentante Phili vor der Abreise gesagt. „Da kriegst Du Deinen Allerwertesten hinterhergetragen und brauchst Dich um nichts kümmern“.

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Letzteren trage ich insbesondere aus Gründen der Gravitation zwar noch selbst, aber mit dem Rest hatte sie Recht: Ein Reiseparadies für Familien – ganz egal, ob die aus 2, 5 oder 10 Personen besteht.

Die Anlage ist weitläufig und sehr gepflegt. Der türkis-glitzerne Atlantik direkt vor der Tur und ein enthusiastischer „Roby“, der den kleinen Piranha direkt an eine Mammutausgabe seines „Robbie“ erinnerte, so dass er die beiden unbedingt bekannt machen möchte.

 

Kurz nach unserer Ankunft mussten wir erstmal geschockt feststellen, dass ich – organisiert und strukturiert wie ich bin – im Eifer des Gefechts (der kleine Piranha durfte noch ins Cockpit linsen und den Piloten, die er als „Fahrer“ betitelte, die Hand schütteln) – unser iPad in der Sitztasche vergessen hatte. „Fuuuuuck“ dachte ich und beruhigte den aufgebrachten Piranha, Nutznießer des Gerätes, der untröstlich war. „Unser Täääblääääät“. Zum Glück fand es sich wieder an und wurde uns durch ein hilfsbereites Robinson-Team gestern Abend  rück-übergeben.

Überhaupt sind ausnahmslos alle Mitarbeiter unheimlich herzlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Das Essen ist köstlich und so viel, dass mich die Auswahl schon ein wenig überfordert. Man darf es gar nicht sagen, aber am ersten Abend bin ich direkt bei den frisch von Mario und Luigi im Holzofen gebackenen Mini-Pizzen hängengeblieben. Es gibt eine Wellfit-Ecke, für die, die besonders drauf achten – und für Menschen wie mich, die keine Bauchschmerzen dabei haben, einen Ingwershake mit Tiramisu zu kombinieren.

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Heute wird der kleine Piranha den Kinderclub „Roby“ entdecken und um 15.30 legt ein extra für unsere Gruppe gechartertes Piraten-Schiff ab. Nachdem ich dem Piranha mehrfach versichern musste, dass es liebe Piraten sind, die uns da erwarten, freut er sich mittlerweile auch.

Um Euch einen möglichst authentischen, informativen Überblick über das Konzept von Robinson und die Eignung für uns Single Mamas geben zu können, arbeite ich momentan ein kleines Interview aus. Bis dahin genießen wir und schicken Euch liebste Grüße aus „Fuerte“.

Eure Single City Mama

Das Bollerwagen Dilemma

Ihr Lieben,

gestern wurde es uns auf Balkonien zu bunt und wir packten Taschen über Taschen, schnappten Baba-Opa, Wauwau und Wauwaus Nanny Nicole und düsten nach St. Peter-Ording (genau, dort wo zu Saurierzeiten Ralph Bauer & Hardy Krüger Jr. gegen den Wind surften)…

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Immer ein tolles Ausflugsziel – St. Peter-Ording…

Ein Tag am weißen  Sandstrand war ganz nach dem Gusto des kleinen Mannes. Splitterfasernackig peste er über den Strand, planschte in den Nordsee-Wellen, unterhielt die Restaurant-Terrasse des Strandgut Hotels und sorgte selbstständig für Wauwaus leibliches Wohl (beherzte Griffe in den Brotkorb mit den Worten „Wauwau hat noch Hunger“).

Dass die Hilfsbereitschaft einiger Menschen beim geliehenen Bollerwagen endet, merkte ich beim Rückweg vom Strand. Den Buggy hatten wir mitsamt Baba-Opa und Hund beim Strandkorb der Hotelterrasse geparkt. Den Hinweg über den ca 1 Km langen Steg steckte der Piranha noch ganz gut weg, aber da auch die Siesta ausgefallen war, wurde der Rückweg ein K(r)ampf. Er blieb ständig stehen und motzte lautstark.

Als ein Pärchen mit Bollerwagen und einem kleinen Mädchen vorbei fuhr, fragte ich freundlich, ob sie dem kleinen Piranha eine Mitfahrgelegenheit geben würden. Beide guckten mich an, als ob ich vorgeschlagen hätte, das Mädchen in den Dünen auszusetzen. „Nööö“ nölte der Mann und die Frau nickte zustimmend. „Das wird zu voll“. Sprach`s und gingen ihrer Wege. Ich schaute ihnen verdattert nach. War das noch gesunde Abgrenzung oder einfach nur grob unhöflich? Persönlich konnte ich es nicht nachvollziehen.

Schließlich trugen Nicole und ich den Piranha abwechselnd zurück zum Hotel, aßen zu Abend und traten die Heimreise an. Schöööön wars! Den Rest unseres Balkonien-Trips werden wir im Schwimmbad und im Zoo verbringen. Hat auch mal was!

Gewittrige Grüße,

Eure Single City Mama

Holiday Mama

Hallo liebe Mamas,

erstmal wünsche ich Euch einen tollen, sonnigen Start in die kurze Woche.

Ich komme gerade blitzerholt aus St. Peter-Ording, wo ich mit meiner Freundin Melli 2 wunderschöne Tage verbracht habe. Wo war der Piranha? Der kleine Mann machte sich ein entspanntes WE in der Hansestadt mit Baba-Opa und Tante Hu, schlief bis nach 9 und lies sich im Garten nach Strich und Faden verwöhnen.

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Glitzernes Meer und ein wunderschöner, fast weißer Sandstrand… Erholung pur! (Bild: Single City Mama)

Hand aufs Herz – ich hab die kleine Auszeit, in der ich mal wieder in erster Linie Frau war, genossen. Ein traumhafter Strand, tolle Gesellschaft, leckeres Essen, ganz viel Sonne und sogar ein bisschen Wellness – paradiesisch. Melli und ich kennen uns seit 23 Jahren und waren schon 1999 gemeinsam on Tour, als wir in der Clique illegalerweise das Eckernförder Nachtleben explorierten.

2 Tage Prokrastination und wenig-bis-nichts-tun (alles, was ich anstrengte waren meine Kaumuskeln und meine EC-Karte) und ich schaffte es endlich mal wieder, 3/4 eines richtig guten Buches (Trevor Noahs „Farbenblind“) zu lesen – und hatte dabei die Sonne im Herzen.

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Nix schmeckt an der Nordsee besser, als ein leckeres Fischbrötchen… (Bild: Single City Mama)

Und das ging mir natürlich auf, als mein kleiner Piranha gestern abend auf dem Balkon freudig auf mich zuhüpfte, fragte, ob ich mit Tante Melanie Urlaub gemacht hatte und elaborierte, wie er das Wochenende verbracht hatte (tiefenentspannt)

Die kleine Auszeit tat richtig gut und ich bin gewappnet für die nächste Woche „Bock am Ring“. Außerdem strahlt die Sonne. Vom Himmel – und aus meinem Gesicht.

Liebste Grüße,

Eure Single City Mama

From Borkum with Love

Hey meine Lieben und moin von der Friesenküste,

der kleine Piranha und ich sind am Dienstag nach einer kleinen, aber feinen Reise-Odysee auf Borkum gestrandet und genießen unseren Aufenthalt in vollen Zügen. Der Wind pustet uns um die Ohren und wir sind in einer sehr netten Unterkunft gelandet.

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MEEEEEER!

Okay, Hotel ist was anderes – aber das habe ich auch nicht erwartet. Einige in meinem Bekanntenkreis allerdings schon „Weißt Du, das andere dafür viel Geld bezahlen?“, kam es da von einigen – was ich in sofern reichlich unsensibel fand, als dass ich zwar die Insel genieße, aber auf die Indikationen gern verzichtet hätte.

Die Zimmer sind einfach und funktional ausgestattet (der Piranha hat sein eigenes Zimmer, was er dank des Hochbettes neben seinem Gitterbett ganz großartig findet und ich regelmäßig wenig grazil das Mobiliar erklimme, um ihn da wieder runter zu bekommen). Inzwischen ergänzt auch „Robbie“ die Plüschrobbe unsere Kleinstfamilie und wird ebenso wie der geschundene Werner („Bär“) von A nach B geschleift.

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Der kleine Mann und der Bär…

Apropos kein Hotel: Der Tagesablauf ist sehr strukturiert und gleicht eher dem Alltag in einer Klinik, das Essen ist reichlich, aber unspektakulär, aber ganz ehrlich – die Lage entschädigt für alles, sogar einen besonders dreisten Mitarbeiter des Hauses, der meine Panikattacken mit „ja, wenn Sie Angst haben, dann schwimmen Sie doch einfach nach Hamburg, höhö“ kommentierte. Spaßvogel!

In unserem Haus sind sowohl Mamas mit ihren Kiddies, als auch ganze Familien untergebracht. Unsere „Mitkurenden“ sind alle sehr nett – wobei ich es ehrlicherweise auch richtig genieße, mal Zeit für Ole und mich zu haben und mich gar nicht groß verabreden will. Allein die Spaziergänge am Strand, Kaffee trinken an der Promenade, tief durchatmen und an schöne Dinge und tolle Begegnungen der letzten Woche denken – das ist eine echte Wellness-Kur für die Seele.

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… und wir genießen!

Ab Montag beginnt der eigentliche Therapieplan – dann gibt es jede Menge Sport und Entspannungsseminare. Ich freue mich schon drauf und bin gespannt – vor allem auf das Nordic Walking, vor dem ich tatsächlich ein wenig Respekt habe und ich mich hier schon keuchend bestockt durch die Dünen schleichen sehe (wieder ein mal nehme ich mir vor, Fitness First regelmäßiger einen Besuch abzustatten und meine 60 Öcken im Monat in Kondition zu verwandeln).

Wir grüßen Euch ganz lieb und erstatten in Kürze detaillierter Bericht,

Eure Borkumer