„Dinner for Onesie“ in 2019

Lieblingsmamas (und alle, die meinen Blog lesen),

ich wünsche Euch einen wunderschönen Start in ein glückliches und gesundes neues Jahr – mit vielen schönen Stunden, wenig Sorgen und ganz viel von dem Liebesdings!

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Wir haben die Feiertage und den Jahreswechsel vergleichsweise tiefenentspannt im Casa de Piranha im Kreise unserer Kleinstfamilie verbracht.

Silvester begingen wir stilvoll-skurril ein familiäres „Dinner-for-Onesie“ mit entsprechendem Dresscode (Einteiler! Meiner ist schwarz, unförmig, aus Fleece-ähnlichem Polyester, herrlich unsexy, aber sehr bequem). Die Gästeliste: Nur Baba-Opa, der kleine Piranha, Tante Hu und ich. Wir aßen Fondue, stießen um Mitternacht an und beobachteten vom Zimmer des Piranhas, wie der halbstarke Nachwuchs unserer elitären Nachbarschaft ihr Taschengeld in den Nachthimmel schossen. Schön war’s! Und günstig – zumindest für uns!

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Bilder von uns in den Onesies möchte ich Euch nicht zumuten… stattdessen: Der Tisch! (Bilder: Single City Mama privat)

Es gab viel köstliches Essen, einen sehr fleißigen Weihnachtsmann und jede Menge Programm, um einen energiegeladenen Piranha irgendwie zu bändigen. Wir verlustierten uns auf dem Indoor-Spielplatz, waren im Schwimmbad, im Wildpark, auf der Hafenfähre, und und und… Der kleine Piranha strotzt vor Energie und Tatendrang.

Ich hingegen hätte heute morgen gerne länger mein Kopfkissen geherzt (nachdem ich nachts viel zu lange „You – Du wirst mich lieben“, eine creepig-spannende neue Netflix-Serie, rezipiert hatte). Heute begann nämlich für uns der Alltagswahnsinn – und der Start in einen überaus ereignisreichen Januar und Februar.

Ein Kurztrip mit Baba-Opa, Piranha und Familienbeagle „Eddie“ nach Cuxhaven, mein 35. Geburtstag mit „Get your Glam on“-Party, Tante Hus 29+ Geburtstag kombiniert mit einem Quiz-Wochenende in Berlin und ein Sister-Trip nach Prag (mein vollkommen uneigennütziges Geschenk für Tante Hu) stehen unmittelbar bevor. Ich freue mich riesig!

Natürlich hab ich auch für dieses Jahr einpaar gute Vorsätze, die da wären…


Na gut, für einen Moment hatte ich Euch.

Nein, ich möchte weiterhin auf eine gesunde Ernährung und ein gut austariertes Stresslevel achten (dazu zählt auch schöner Stress, s.o.) und den Grad meiner Verpeiltheit nach unten schrauben. Wer mich kennt, weiß, dass ich Chaos auf zwei Beinen bin. Das finden viele zunächst liebenswert und gehört auch ein bisschen zu mir, kann aber auch ziemlich anstrengend sein. Meine Familie dreht regelmäßig am Rad. Ich manchmal auch. Selbst mein vierjähriges Kind ist strukturierter als ich.

Meine Wünsche? Ich hoffe inständig, dass wir alle gesund bleiben. Dass Baba-Opas Umzug in unser Haus (in seine eigene Wohnung in unserem Haus) gut über die Bühne geht und Eddie und er sich schnell akklimatisieren. Dass wir uns alle gut in unserem Mehr-Generationen-Haus eingrooven.

Ich hoffe, auch in diesem Jahr wieder viel rumzukommen, Freunde wiederzusehen, die ich im letzten Jahr gar nicht oder viel zu wenig gesehen habe, vielleicht ein bisschen öfter meine Komfortzone zu verlassen, aber auch auf meine Grenzen – seelisch, finanziell und überhaupt – zu achten.

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London, Meran, Zürich, Fuerteventura, Zillertal, Nordsee, Ostsee, Mainhattan… 2018 haben wir viel gesehen – ein großes Privileg ❤

Mein Job macht mir Spaß – das darf gerne so weiter gehen.

Und Ihr so?

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama

 

 

Happy New Year – von Ausreißern und Vorsätzen

Hallo Ihr Lieben,

ein wunderschönes, glückliches und gesundes neues Jahr 2018 wünschen wir Euch!

Der kleine Piranha hat das vierte Silvester seines Lebens gut überstanden. Für den kleinen Mann und zwei seiner besten Freunde war der Jahreswechsel eine rauschende Soirée mit großem Schreckmoment für die Erwachsenen.

Denn während wir zu fünft im Wohnzimmer gemütlich die Fleischspieße brieten und schnackten, waren die Drei-Käsehochs vom „Donner“ der Feuerwerkskörper so fasziniert, dass sie das Spektakel aus nächster Nähe beobachten wollten. Sprach’s – schlüpften in ihre blinkenden Gummistiefel und weg waren sie. Alarm im Sperrbezirk!

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Köstlich und gemütlich – um nichts in der Welt hätte ich an Silvester mein Wohnzimmer gegen einen öffentlichen Dancefloor tauschen wollen… (Bild: Single City Mama)

In perfider Gemeinschaftsarbeit gelang es den frechen Nasen, die schwere Haustür  unten aufzustemmen und sich ins Freie zu manövrieren. Doch während seine Freunde das schlechte Gewissen packte, stolzierte der Herr des Hauses schnurstracks in Richtung zündelnder Nachbarschaft… Kaum hatten wir realisiert, was da vor sich ging, war meine Freundin Susann schon auf der Straße und trug den kleinen Ausreißer in Richtung Haus.

Nach dem der Schreck (und die Spieße) verdaut und mit einem Schluck Cremant herunter gespült waren, wurde es ein sehr entspannter Jahreswechsel und umso gespannter bin ich, was das neue Jahr für uns bereit hält. Langweilig wird es bestimmt nie.

Meine Vorsätze ähneln denen der letzten Jahre – ein bisschen mehr Struktur, mehr Zeit für den Piranha und mich, reisen und so viel von der Welt sehen, wie es das Budget zulässt.

Für Januar hat mich Tante Hu mit einem großartigen London-Wochenende überrascht, das der Piranha mit Baba-Opa und Übernachtungsparties bei seinen Kumpels verbringen wird. Entsprechende Get-Aways werden zum Glück mit zunehmendem Alter noch unkomplizierter und ich freue mich riesig auf die Zeit mit meiner Schwester, die Themsenmetropole und Kinky Boots… whooooop!

Liebste Grüße von Eurer

Single City Mama

„Morgen kommt der Abschleppwagen“

Liebste Lieblingsmamas,

ich hoffe, Ihr habt die Weihnachtszeit rund und gesund überstanden – und dass bald etwas Entschleunigung einsetzt.

Der kleine Piranha wurde trotz aller Vorsätze mal wieder mit „Baschenken“ überhäuft – wobei mir die Selbstverständlichkeit, mit der der kleine Mann die Waren einforderte, ordentlich gegen den Strich ging. Als ich am Vorweihnachtsmorgen beim morgendlichen Kuscheln leicht off-tune „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ zum Besten gab, stimmte der Piranha direkt mit ein „Morgen kommt der Abschleppwagen…“ What?

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Der kleine Piranha nimmt selig „Baschenke“ in Empfang… (Bild: Single City Mama)

Jep… obwohl wir dem Nikolaus *extra* einen Zettel in den Schuh gelegt hatten, der die prioritär „wichtigsten“ Spielzeuge auflistete (Abschleppwagen, Werkstatt, Müllauto, Blinkestiefel…), wuchs die Übersicht bis zum Heiligabend noch exponentiell bzw. überstieg meine ohnehin kaum existenten Mathematik-Kenntnisse.

Als dann die sehnsüchtig antizipierte Werkstatt am Heiligabend noch nicht unter dem Baum lag, fragte der kleine Piranha bereits misstrauisch-anklagend nach deren Verbleib. Auch als sein Vater sie gestern stellvertretend für den Weihnachtsmann  überreichte, zog der Piranha zunächst eine Schippe, bis er die Funktionen erkundet hatte. „Verwöhntes Gör!“ dachte ich… „normales Kind“, seufzten die meisten.

Tatsächlich bekam er gut die Hälfte seiner Herzenswünsche erfüllt und praktische Utensilien, wie eine Bettwäsche-Garnitur (und mein ekstatisches  „Nein, guck mal Schatz, der Weihnachtsmann hat eine neue Bettwäsche gebracht“ gratis dazu… hoho).

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Der Weihnachtsmann denkt mit… (Bild: Baby-Walz.de)

Es war schön. Ich bekam einen Handstaubsauger, einen kuscheligen Einteiler für die Couch, der mein Single-Mama-Dasein auch für das kommende Jahr sichern wird – und wurde von Tante Hu zu einem grandiosen Musical-Wochenende nach London eingeladen. Freude!

Dazu köstliches Essen (wobei die jährliche Hummer-Tradition vermutlich zumindest für mich in diesem Jahr zum Abschluss kommt, da ich in tiefe ethische Konflikte geriet), einpaar Erkältungsviren und den schlimmsten Hangover meines Lebens, nachdem ich dachte, es sei eine gute Idee, Champagner, Wein und Clarithromycin (CWC on the Rocks) zu kombinieren – nein, das war sie nicht. Mir ging es furchtbar.

Und es gab melancholische Momente. Als ich dem kleinen Piranha erklärte, dass Oma leider keine Leiter im Himmel hat, über die sie uns Weihnachten selbstgekochtes Essen bringen kann. Beim Anblick der Schlagzeilen, die das Leid und den Terror in Krisengebieten zwar reißerisch, aber umso eindringlicher demonstrierten. Und bei einer Reportage über eine Mutter, die die Organe und das Gesicht ihres einzigen Kindes gespendet hatte – der Gedanke an diese unfassbar starke Frau brach mir fast das Herz.

Bei aller materiellen Sicherheit, für die ich dankbar bin, sind Gesundheit und physische Unversehrtheit unbezahlbare Güter. Entsprechend sind Empathie und Toleranz die wichtigsten Grundwerte, die ich dem kleinen Piranha mit auf seinen Weg geben möchte.

Silvester werden wir ganz entspannt mit Freuden das vierte und vermutlich letzte Fondue bis zur nächsten Weihnachtssaison zelebrieren und um Mitternacht mit drei aufgeregten Knirpsen (wenn sie so lange durchhalten) auf ein spannendes, glückliches und gesundes 2018 anstoßen.

Das wünsche ich Euch allen, meine Lieben!

Eure Single City Mama