Konsequenz versus Kuschelfaktor

Der Kampf ums Bett geht in eine neue Runde!

Nachdem der kleine Piranha sich vor gut einem Dreivierteljahr seinem Schicksal gefügt  und mit dem Umzug in sein eigenes Zimmer auch ein neues Einschlafritual akzeptiert hatte – Tür zu, Affe schläft 😉 -, gerät das Ganze nun ins Wanken.

Bed.

Konsequenz versus Kuschelfaktor… (Bild: BillionPhotos.com / Fotolia)

Schuld ist ausgerechnet die Entscheidung von Babaopa, den kleinen Piranha auf dem Sofa neben sich einschlafen zu lassen. Gerührt kauert er seit neuestem an seinen Babysittingabenden auf der Ecke unserer XXL-Couch und sieht dem kleinen Mann stolz beim Schlafen zu.

Auch Mama ist nicht immer konsequent… Als er neulich hoch fieberte, durfte er ausnahmsweise bei mir im Bett schlafen und – völlig selbstlos gefragt – gibt es etwas Kuscheligeres, als ein leise schnarchendes Kleinkind im Bett?

Die Inkonsequenz quittiert der kleine Piranha nun täglich mit einem lauten Getöse. Die „große Heia“ wird eingefordert und es gibt allabendlich erbitterte Bocktränen, wenn er in seinem Gitterbett steht und mit wutverzerrtem Gesichtchen auf sich aufmerksam macht.

Die Versuchung, ihn in mein Bett zu legen, ist immer groß, aber ich versuche konsequent zu bleiben. „Du musst ihm Grenzen aufzeigen, sonst kriegst Du ihn da später nie mehr raus und mit der Privatsphäre ist es aus“, argumentierte neulich unsere Leihomi Claudia. Und auch Betreuer Manu aus der Kita wies mich daraufhin, dass der kleine Piranha konsequentere Grenzen braucht.

Hach, wenn’s in der Praxis denn so einfach wäre… Für die nahe Zukunft hoffe ich einfach auf ein Stück „Rück-Gewöhnung“ und in Kürze steht sowieso der Umzug ins Kinderbett an.

Eure Single City Mama