Fremdkörper

Wahrscheinlich wird dieser Blogeintrag der persönlichste, den ich in meinem Leben bisher geschrieben habe. Doch da mich die Ereignisse der Woche so mitgenommen haben, ist es mir ein tiefes Bedürfnis, sie zu thematisieren – es mir sprichwörtlich von der Seele zu schreiben – und allen Mamas und Papas und Freunden, die schon mal etwas ähnliches erlebt haben, Mut zu machen.

Körper zu Seele: Kennen wir uns?

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich das Gefühl, was mir gemeinhin als „Angst“ kennen, so intensiv gespürt, dass es mich aus den Socken gehauen hat. Unmittelbar, unfassbar stark und so verstörend, dass ich nicht nur die seelische Kontrolle, sondern auch das Vertrauen in meinen Körper verlor.

Auslöser war der vermaledeite Blutdruck-Senker, den – wie sich nachträglich rausstellte – ich gar nicht gebraucht hätte. Die Nebenwirkungen (vor allem Schwindel und Benommenheit) lösten eine so starke Panikreaktion meines Körpers aus, dass ich auf eine Woche mit zwei Rettungseinsätzen und zwei Nächten im Agaplesion Krankenhaus zurück blicke.

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Wenn die Seele baden geht… (Bild: Romolo Tavani / Fotolia)

Wer schon mal eine Panikattacke erlebt hat weiß, dass eine solche Episode zu den belastendsten Streichen, die unsere Psyche uns spielen kann, gehört. Eine konstante nervliche Überlastung (vor allem durch Stress) und Reizüberflutung (ständige Horrormeldungen in den Medien, Todesfälle im Bekanntenkreis, Trennungen etc pp) führen dazu, dass wir uns mitunter auf einem nervlichen Drahtseil bewegen.

Rationalität über Bord: Wenn das Fass überläuft

Irgendwann läuft das Fass sprichwörtlich über und es kommt zu schweren Reaktionen wie einer Panikattacke. Dabei kriegen wir nicht etwa einen kurzen, gehörigen Schreck, sondern unser Gehirn gaukelt uns eine extreme Notsituation vor und ruft gleichzeitig all die körperlichen Symptome hervor, die häufig auch eine (medizinische) Notsituation mit sich bringt. Die Angst überfällt uns dabei anfallsartig und lähmt uns. Todesanst setzt ein und wir sind der Überzeugung, dass unser letztes Stündlein geschlagen hat. Das Gedankenkarrusell geht weiter: Was passiert, wenn ich jetzt umfalle? Ist alles vorbei? Was wird aus meinem Kind? Ihr seht schon: Die Panik wird noch verstärkt. Was nach etwa einer halben Stunde zurück bleiben sind völlige Erschöpfung und eine konstante Anspannung – ein nebliges Schwindelgefühl – und die Angst vor der Angst: Gibt es ein nächstes Mal? Wird es das nächste Mal genauso schlimm?

„Look, there goes sanity“

Dazu die nagende Frage: „Werde ich verrückt?“ Meine Freunde beschreiben mich gern als Chaosbiene, die zwar von Organisation und Struktur weit entfernt ist, aber dabei absolut in sich ruht. Und wenn mich vor einer Woche jemand gefragt hätte, hätte ich nie an meinem seelischen Gleichgewicht gezweifelt. Klar ist der Alltag als Single Mama mit Job und allen Verpflichtungen, die Arbeitgeber 1 und 2 mit sich bringen, alles andere als entspannt, aber ich bin zufrieden. Glücklich.

Ich liebe meinen Job, habe ein tolles Team, liebe Freunde, ein gutes Netzwerk und einen gesunden, munteren Piranha, den ich über alles liebe. Wir haben eine schöne, zentrale Wohnung, sind ökonomisch abgesichert, ich habe ein Auto, Tischmanieren, einen Universitätsabschluss und eine optimistische. empathische Grundpersönlichkeit. Mir geht es gut und trotzdem hat mich die Panikattacke gepackt – ohne Vorwarnung, von hinten, so eiskalt, das ich dem aufs tiefste misstraute, der mein Leben überhaupt ermöglicht – meinem Körper.

Was kommt jetzt?

Als ich heute morgen organisch gesund aus dem Krankenhaus entlassen wurde, fragte ich mich: Was nun? Worauf muss ich mich einstellen? Wochen – gar Monate – wiederkehrender Angst? Rational weiß ich: Das geht vorbei, ich werde im Alltag trotzdem normal funktionieren. Der Piranha wird das alles hoffentlich nicht mitbekommen. Psychologen raten: Lasst die Angst zu. Spürt sie, erlebt sie, lasst sie ziehen.

Gefahr im Verflug?

Gestern Abend besuchte mich mein Kumpel Tom, der Therapeut u.a. für Angststörungen ist, im Krankenhaus. Kurz nachdem er mir alles, was ich über Panikattacken wissen muss, erklärt hatte, ich also kognitiv einen Haken dahinter setzen konnte, packte die Panik mich wieder. Die Attacke kam, während wir uns unterhielten. Ich versuchte die Ruhe zu bewahren, fühlte mich hilfloser und fragiler, als jemals in meinem Leben und Tom tat, was ein Freund tut: Er nahm mich in den Arm, hielt mich fest und sagte „das ist ok. Normal.“. Es geht vorbei. Ich werde nicht daran sterben. Und vor allem ist es heilbar. Und das, wenn man rasch Hilfe sucht, sogar relativ schnell. Auch wenn unser Nervensystem uns etwas anderes vorgaukelt: Wir sind nicht verrückt. Wir sind überlastet. Unser Körper zieht die Notbremse. Steinzeit, Bär & Co.

Wie es mir gerade geht? Ich bin erschöpft. Ich bin optimistisch. Ich will meinen Alltag zurück, die Normalität. Ich muss mehr auf mich achten, gesünder leben, Stress abbauen, um zu meinem inneren Gleichgewicht zurück zu finden.

Wenn Ihr ähnliches erlebt habt, schreibt mir gern. Ihr seid nicht allein!!!

Eure Single City Mama

Muttifunktionstalent

Neulich im Buchgeschäft lachte mich diese wundervolle Karte an, die ich gleich in mehrfacher Ausführung erwarb, um sie an meine Mami Freundinnen (neudeutsch bzw. harvestehudisch: „Play Date Anhang“ ;-)) zu verschenken.

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Mama sein bedeutet, dass die Jobbeschreibung zweizeilig wird…

„Wow“, dachte ich „auf jeden Fall hat die Designerin dieser Karte – die sicher eine Frau ist! – den springenden Punkt erkannt. Wir Mütter – und damit meine ich Mamas im Allgemeinen und Single Mamas im Besonderen – sind Akrobaten, die sich täglich auf dem Hochreck der Organisationskunst verlustieren.

Denn als wenn es nicht schon anspruchsvoll genug wäre, Kind, Kita, Job und wichtige gesellschaftliche Verpflichtungen wie Kindergeburtstage und Krabbel-Kränzchen unter einen Hut zu bringen, nebenbei die Bude zumindest im weitesten Sinne besenrein und wäschefrei zu halten, sind da ja auch noch – ganz weit unten in der Pampers Hackordnung – wir selbst mit unseren Bedürfnissen nach Schlaf, Erholung und Rekreation (wobei ersterer schon in der Sparversion ein echtes Highlight ist).

Ausgehen, Daten, Freunde treffen – manchmal scheinen diese simplen Freuden der Pre-Piranha-Ära mit den letzten Dinos irgendwie in der Versenkung verschwunden zu sein. Aber was ich in den letzten zwei Jahren mit meinem kleinen Mann gelernt habe – und gleichzeitig eine meiner als Chaosnudel größten Schwächen betrifft – ist, dass es hilft, den Dingen eine Struktur zu geben: Tages- und Wochenpläne mit eingespanntem Opa, der sich seinem Enkel (und seiner Tochter) zuliebe regelmäßig etwas von seiner „Gentleman of Leisure“-Zeit abknappst oder unsere liebe Leihomi Claudia, die einen Nachmittag in der Woche auf den kleinen Piranha aufpasst.

Ich nehme mir dann immer vor, zumindest eine Kommastelle meines Monatsbeitrags bei Fitness First abzutrainieren und lande schlussendlich doch nur beim Edeka an der Ecke und mit Glück auf einen Milchkaffee nebenan. Aber es ist Zeit für mich, die ich in vollen Zügen genieße – in dem ich nämlich absolut nichts tue.

Wie schafft Ihr das, meine lieben Mit-Muttifunktionstalente – wo immer Ihr lebt?

Sonnige Grüße an einem regnerischen Hamburger Dienstag,

Eure Single City Mama

Kleiner Mann und Weißer Blitz

Was ein bisschen klingt wie ein Pocahontas-Spin Off, der sich in der Dekade verirrt hat, ist die Geschichte einer Freundschaft.

Nein, nein, keine Sorge – natürlich keine dieser vor Schmalz triefenden „Liebe auf den ersten Blick“-Blockbuster mit – generationsabhängig – John Cusack / Hugh Grant / Channing Tatum als männlichem (Love-) Lead, die auf irgendwelchen Nicholas Sparks-Romanen basieren.

Viel banaler: es ist die Geschichte einer gaaanz langsam wachsenden Liebe, der gegenseitige Akzeptanz, Toleranz und Freundschaft zugrunde liegt (laaangweilig – schreit das romantische Herz. Läuft bei uns, bellt Beagle Eddie).

Familie Reloaded

Denn als am 1. Juni 2014 der kleine Piranha in mein Leben trat, änderte sich nicht nur für mich alles. Auch mein Vater (der sich bis heute sträubt, „Opa“ genannt zu werden, weil es ihn in seinen jugendlichen Augen alt klingen lässt) musste eine Generation aufrücken für seinen „Stammhalter“. Und für meine Schwester, die gerade ihr Referendariat mit dem zweiten Prädikatsexamen beendet hatte und als Rechtsanwältin richtig durchstartete, kam mit dem Tantentum eine Aufgabe, der sie sich mit Herz und Seele stellte und mich unterstützte, wo sie konnte.

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Auch das tierische „Baby“, das bis dato die Familie auf Trab gehalten hatte, musste Platz machen auf dem (Pampers-) Podest: Beagle-Rüde Edgar, 7, auch genannt „Der Weiße Blitz“ , da er ironischerweise trotz seiner beageligen „Tri-Color-Farbgebung“ zu 90 Prozent schneeweiß ist.

Eddie war am Anfang der Ära Piranha ganz und gar nicht amused – musste er doch Aufmerksamkeit und Schmuseeinheiten plötzlich mit einem kleinen Menschenkind teilen, das zudem laut quiekte, schrie und die Geduld seiner Mama bisweilen so strapazierte, dass keine Nerven mehr für Eddie blieben, die er frustriert zerbeißen könnte.

Heute – 2 Jahre später – sind die beiden zwar noch nicht die engsten Freunde geworden (was vor allem daran liegt, dass der kleine Piranha nach dem Motto verfährt „ein schlafender Hund ist ein perfekter Spielkamerad“ und neben „ei machen“ den geduldigen „Wa-Wa“ auch gern mal am Schwanz zieht).

Hanseatischer Respekt

Und doch: Inzwischen ist ein gewisses Maß an distanzierter Toleranz und hanseatischem Respekt eingezogen, wo früher Skepsis war. Der kleine Piranha kreischt ekstatisch „WA-WA“ sobald wir uns dem Haus meines Vaters („Baba“) nähern.

Ole und sein „Wa-Wa“ nähern sich an und ich bin überzeugt, dass die beiden viel von einander lernen können: Man muss nicht immer im Mittelpunkt stehen, um ausgeglichen und erfolgreich zu sein. Außerdem machen die meisten Dinge gemeinsam sowieso viel mehr Spaß (wie zum Beispiel Mama ärgern und Weihnachtskekse frisch vom Blech futtern) – Stichwort: Team-Building. Und mal ehrlich: es ist doch immer schön, einen Freund an seiner Seite zu wissen, der Dich beschützt.

Sonnige Grüße (im Herzen, es regnet wie bekloppt da draußen),

Eure Single City Mama

Von Life Hacks & anderen Klugscheißern

Vor noch gar nicht langer Zeit stieß ich im Rahmen einer redaktionellen Recherche auf so genannte „Life Hacks“. Was übrigens überraschender Weise rein gar nichts mit illegalen Ausspäh-Aktivitäten oder feingehexelten Fleischwaren zu tun hat, wie der wenig elegante Kunstname vermuten lassen könnte.

Garantiert nicht aus der Wurstwarenabteilung

Nein, Life Hacks sind Tipps und Kniffe, die das Leben in bestimmten Bereichen erleichtern sollen. Dabei ist die Tauglichkeit eines Life Hacks natürlich rein subjektiver Natur und gerade mit kleinen Kindern merkt man schnell, wie unterschiedlich die kleinen Wichte trotz gleicher „Artikelbeschreibung“ doch sind. Und da liegt auch schon der berühmte Casus Cnactus!

 

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Ziemlich rasch stellt man als frisch gebackene Neumama nämlich fest, wie wenig das eigene Baby dem in einschlägiger Parenting -Literatur propagiertem „Prototypen“ entspricht und die (in den meisten Fällen) gut gemeinten Ratschläge von Freundinnen führen fatalerweise auch sehr schnell zu einem frustrierenden Information-Overkill. „Tu dies, tu das, nein, das auf keinen Fall – verdammte Axt, willst Du das Kind töten?“.

Instinctus Mamarus

Ich persönlich bin ja eine große Verfechterin des Mamainstinkts und des „sich-bloß-nicht-verrückt-machen-lassens“. Vom Stillen bis hin zum Einschlafen sagt meine eigene Erfahrung mit dem kleinen Piranha (Achtung: Hack!): Einfach ausprobieren.

Ein Beispiel der ersten Stunde: Als der kleine Piranha die ersten Male zum Trinken an meine Brust angelegt wurde, wäre ich fast senkrecht aus dem Krankenhausbett gehüpft vor Schmerzen. Eine der freundlichen „Anlege“-Beraterinnen der Neugeborenen-Station war gerade dabei, meinen kleinen (Dispo-) Piranha in eine adäquate Speise-Position zu bringen und erzählte mir dabei von Silikonhütchen, die man auf die Brustwarze setzen kann. Das nimmt den Schmerz, kann aber im „worst case“ eine so genannte „Saugverwirrung“ auslösen, weshalb das Hütchen die ultima ratio und unbedingt zu vermeiden sei… Pustekuchen! Das Ende vom Lied: Die Hütchen funktionierten einwandfrei, ich war vom Schmerz befreit und der Piranha trank mit Gusto, was ihm von der Natur offeriert wurde.

„Der Junge ist einfach klasse“

„Taking it easy“ war auch das Credo meiner lieben Hebamme Petra, die absolut tiefenentspannt war, wenn es um den frisch geschlüpften Piranha ging. „Der Junge ist einfach klasse“, sagte sie eigentlich in jeder Situation, ob er schrie, mampfte oder schlief. Auch als ich sie fragte, ob denn ein Schnuller in den ersten Lebenswochen in Ordnung wäre oder die berühmte Saugverwirrung in einer späteren Therapie mühsam aufarbeitet werden müsse, sagte sie „probier’s einfach aus“. Dein Kind zeigt Dir, was es will.“

Und genau so ist es! Macht Euch nicht verrückt, sondern freut Euch auf die Mutterschaft als riesengroßes Abenteuer mit vielen Levels und Geheimgängen. Lasst Euch vor allem nicht wahnsinnig machen von all den Hackern und Checkern der Generation Mum 4.0.

Keine Schwangerschaft oder Elternschaft ist vergleichbar, genauso wie jedes Kind ein absolutes Unikat ist. Foren und Freunde können hilfreich sein, Kinderärzte und Hebammen sind es meistens… aber Euer Bauch wird immer der beste und zuverlässigste Ratgeber sein.

My 2 Cents: Relax and enjoy the ride!

Eure Single City Mama

Operation „Flamingokacke“

An diesem sonnigen Wochenende waren der kleine Piranha und ich wieder in Hagenbecks Tierpark unterwegs, um unsere Jahreskarte mal richtig glühen zu lassen. Nichtsahnend, dass unser Besuch dieses mal nur rund 25 Minuten dauern würde, jauchzte der Piranha direkt nach unserer Ankunft elektrisiert „AFFE, AFFE!“ vor dem Schimpansen-Felsen – und ab da gab es kein Halten mehr.

Das Kind wollte partout nicht mehr in den Buggy steigen, also ließ ich ihn gewähren. Kaum waren wir um die nächste Ecke gebogen, rannte der Piranha auf eine Wiese unweit des großen Burma-Teichs, auf dem gefühlt die halbe Fauna des Parks flaniert – Flamingos und Schwäne inklusive.

Schrecksekunde

Bis ich realisierte, dass der kleine Piranha schnurstracks auf den See zusteuerte, dauerte es einige Sekunden und dann flitzte auch ich los. Zunächst noch mit Buggy und Handtasche und dann ohne. Das Kind setzte zum Sprung in den Teich an – Mama Piranha direkt hinterher. Nach einer Sekunde, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde, weil der kleine Körper meines Sohnes komplett unter Wasser war, hob ich ihn aus dem Teich und ein zur Hilfe geeiltes Pärchen nahm ihn am Ufer entgegen.

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(Bild-Quelle)

Der kleine Piranha hatte zum Glück kein Wasser geschluckt (Wasser ist schließlich sein Element!) und fand das ganze nach einer Sekunde der Verdatterung ziemlich witzig. Ich entstieg klitschnass und mit furchteinflössenden Pusteln an den Händen dem Teich, weinte heiße Tränen des Schrecks und der Erleichterung, zog dem kleinen Piranha trockene Sachen an, dankte dem Universum, dass nichts Schlimmeres passiert war und bestellte mir erst ein mal am „Dschungelnächte“-Stand einen Aperol Spritz für meine Nerven.

Selbsterhaltungstrieb eines suizidalen Lemmings

Da erzählte mir die Verkäuferin, dass sie einmal in einer ähnlichen Situation war und ihr Kind auf der Mittelinsel einer Kreuzung fand. Es kann so schnell gehen – das wurde mir in dieser Sekunde klar. Man muss mit laufenden Kleinkindern, deren Selbsterhaltungstrieb dem eines suizidalen Lemmings gleicht, aufpassen wie ein Luchs und ich werde – auch wenn es Kritik meiner Mitmenschen hageln könnte – zur Sicherheit einen Rucksack mit Leine für den kleinen Piranha kaufen.

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(Bild-Quelle)

Dennoch: Sind wir Rabenmütter, weil wir manchen Stunt unserer Kinder nicht voraussehen können, nicht immer sofort schalten und so jede brenzlige Situation im Keim ersticken können? Nein, wir sind Menschen. Mamas. Löwenmamas mit Herz und Seele und einem scharfen Verstand, mit dem wir das Elternsein so gut meistern, wie wir es können. Ohne jeden Anspruch auf Perfektion, aber mit dem Anspruch, in jeder Sekunde das Beste für unser Kind zu wollen und es zu beschützen mit allem, was uns dazu zur Verfügung steht.

Sonnige Grüße,

Eure Single City Mama (die immer noch ein bisschen nach Flamingokacke riecht)

100 Weeks later – Memo an mich!

Facebook hat seit einigen Monaten eine wunderbare Funktion, die sich „An diesem Tag“ nennt. Am Wochenende blendete das Netzwerk mir dieses Foto ein, das wenige Tage vor der Geburt des kleinen Piranhas in unserem Starbucks entstand.

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Stolz und erschöpft lächelte ich hochsommerlich gewandet und hochschwanger in die Kamera während ein Mango Smoothie auf meinem großen, bunt bedeckten Kugelbauch parkte.

In meinem Bauch machte sich jemand startklar für ein Leben. Sein Leben. Mein Kind.

Meine Gefühle: Eine Mischung aus Angst – vor der Geburt und davor, (m)ein kleines Wesen in meiner chaotisch-tollpatschigen Art irgendwie kaputt machen zu können -, Neugier – wie würde mein kleines Kerlchen sein? Wie würde ich mich als Mama machen? Und wie würde sich mein Leben verändern, wenn er bald an meiner Seite sein würde? -, Erschöpfung – obwohl ich eine tiefenentspannte Schwangerschaft hatte und auch an seinem Stichtag noch bei Ikea stand und Glühbirnen shoppte (ich werde nie den Gesichtsausdruck der freundlichen Verkäuferin vergessen, als ich auf die Frage „Oh, wann ist es denn soweit?“ „Eigentlich heute“ antwortete) war ich körperlich erschöpft und mehr als bereit, meinen Piranha auf der Welt zu begrüßen. Aber vor allem: Unbändige Freude. In meinem Bauch machte sich jemand startklar für ein Leben. Sein Leben. Mein Kind.

Was ich der gespannten Bald-Mami von damals so gern sagen möchte und allen Mamas in spe mit auf den Weg geben will: Entspannt Euch! Euer Baby wird ein Teil von Euch sein und das meint die Natur im wahrsten Sinne des Wortes. Ratzfatz werdet Ihr Euch im Oxytocin-Rausch (Ihr erinnert Euch? Die Partydroge der Schöpfung ;-)?) mit Eurem Baby einspielen, Euren Rhythmus entwickeln, Euch eingrooven und vor allem einen untrüglichen Instinkt entwickeln, was Euch und Euren Würmchen gut tut.

Natürlich erwartet alle werdenden Mamis und Single Mamis insbesondere ein unschöner Berg von Bürokratie, für die keine Mama wirklich Zeit hat. Gelder müssen beantragt, die Vaterschaft anerkannt, die Anerkennung anerkannt (!!) („ja, der Kerl war’s wirklich, ich war dabei“ – das Einschreiben/Rückschein der Elternschaft), Unterhalts- und Sorgerechtsansprüche geklärt und unzählige Formulare ausgefüllt werden. Gefühle und Hormone scheinen Euch manchmal einen undankbaren Haufen Steine in den Weg legen zu wollen – und trotzdem wird es Euch gelingen, einen kühlen Kopf zu bewahren.

Ihr seid intelligente, souveräne Frauen mit Löweninstinkt

Mein Tipp: Nutzt Euer Netzwerk! Gute Freunde und Familie sollte man unbedingt einspannen, wo es geht, damit Ihr auch ein bisschen Schlaf bekommt in der ersten Zeit. Aber auf eines müsst Ihr vertrauen: Ihr schafft das. Ihr seid intelligente, souveräne Frauen, denen Mutter Natur den Löweninstinkt in die Wiege gelegt hat.

Und wenn Euer Piranha da ist, werdet Ihr ein ganz neues Gefühl kennen lernen: zutiefst empfundene Dankbarkeit – für das größte Glück, das wunderbarste Geschenk und die innigste Liebe Eures Lebens.

Eure stolze Single City Mama

Business, Baby! Wenn das Leben zum Spagat bittet…

Wie für die meisten Frauen mit kleinen Kindern war der Wiedereinstieg in den Beruf für mich etwas, vor dem ich nicht nur großen Respekt hatte, sondern auch ein bedeutsames Fragezeichen in meinem Kopf. Würde ich es schaffen, Kind und Karriere unter einen Hut zu bekommen? Oder würde – wie einige Freundinnen resigniert berichtet hatten – der stetige Zweifel an mir nagen, dass ich mit meinen To Dos nie (wieder) wirklich fertig werden könnte, immer etwas auf der Strecke bliebe – im schlimmsten Fall mein Kind? Und würde ich auf kollegialer Ebene den Ansprüchen gerecht werden können oder im Team trotz Uni-Abschlusses und mehrjähriger Berufserfahrung ab sofort immer „die Mutti“ sein, die bei einer laufenden Kindernase sofort einen Hechtspprung aus dem Büro machen würde?

Schließlich ist gerade die Kommunikationsbranche ebenso wenig für ihre geregelten Arbeitszeiten bekannt wie kleine Kinder für ihr unerschütterliches Immunsystem und eine halbe Stelle auf dem Papier bedeutet in den seltensten Fällen einen ruhenden Stift vor dem Nachmittag.

Und doch: So sehr ich die Elternzeit und ausgiebige Krabbelkränzchen genoss, so sehr freute ich mich darauf, wieder in meinen Beruf zurück zu kehren – zwar nicht als PR Managerin, sondern im Rahmen einer neuen Tätigkeit, die logistisch wesentlich praktikabler war, da um die Ecke, und mein Hobby zum Beruf machte: ich wurde Redakteurin.

Universal-Skills von der „School of Mama“

Ich liebe das Schreiben und mein Job fördert und fordert mich in jeder Hinsicht. Tagsüber schreibe ich für meine Kunden Artikel über alles, was die Corporate-Welt bewegt – von traumhaften Destinationen, über hyperkonvergente Netzwerke bis hin zu Finanzpolitik und Elektromobilität. Dabei muss ich neben einer flotten, themenübergreifend kompetenten Schreibe vor allem ein großes Organisationstalent an den Tag legen und komplexe Sachverhalte schnell erfassen – Moment, war da nicht was? Ähnliche Skills gehören schließlich nur Basis-Jobbeschreibung für das Leben mit Piranha (nur dass mein Arbeitgeber mich „MAMA“ nennt und Pampers-Größe 5+ trägt). Soll heißen: Als Mutter habe ich in vielerlei Hinsicht einiges dazu gelernt, was mir in der heutigen Arbeitswelt – und damit letztendlich vor allem meinen Kunden – zugute kommt.

Teilzeit – geteilte Zeit?

Auf dem Papier habe ich eine Teilzeit-Stelle, um mich nachmittags ganz dem kleinen Piranha widmen und seinen Bedürfnissen nach ausgiebigen Schmuseeinheiten und sozialem Kontakt gerecht werden zu können. Doch klappe ich tatsächlich um 14.00 Uhr den Laptop zu? Die Antwort ist „nein“. Wie in fast jedem Job gehört in meinem die „Extra-Meile“ zum Profil. Und das tue ich eigentlich gerne, da ich meinen Beruf von Herzen liebe. Doch wo die Grenze ziehen?

Abgrenzen und Freiräume schaffen

Nicht umsonst raten Psychologen zu „gesunder Abgrenzung“, um sich zwischen Word und Windeln nicht zu zerreißen. Schließlich braucht Mama auch mal eine Auszeit und damit Zeit, die Batterien wieder aufzutanken. Das Zauberwort heißt: Freiräume schaffen. Gerade als Single Mama ist das oft alles andere als einfach und es bedarf eines ziemlich gut funktionierenden Netzwerkes. Momentan genieße ich täglich eine halbe Stunde Luft zwischen meinem Job und dem Zeitpunkt, an dem ich den kleinen Piranha aus der Kita abhole. Ein mal in der Woche cruist unsere liebe Leihomi mit dem kleinen Piranha durch die Hood und ich gönne mir 2 x im Monat in einem benachbarten Spa eine Rückenmassage und anschließend einen riesengroßen Cappucino. Und mit einer Regelmäßigkeit, die ich ihm von Herzen danke, ist mein Vater abends als Babysitter zur Stelle, so dass ich mich mit Freunden treffen kann und zumindest rudimentär informiert bin, was in der Welt abseits des Pampers-Äquators vor sich geht.

Mein Fazit: Das Leben als Business-Mama mit kleinem Piranha ist oft ein Spagat, der an den Kräften zehrt und alles andere als rosig, aber einer der sich persönlich für mich lohnt und als Single Mama auch wirtschaftlich unumgänglich ist. Wie schafft Ihr den Ausgleich?

Sonnige Grüße zum Wochenende,

Eure Single City Mama

Working mum guilt

(Bild-Quelle)

Der Löwe Deines Lebens

Als der kleine Piranha und ich den sonnigen Pfingstsonntag in Hagenbecks Tierpark verbrachten, gab es spätestens im Streichelgehege für den Piranha kein Halten mehr. Und da ich so sehr damit beschäftigt war, die putzigen „Ziege meets Piranha“-Momente fotografisch festzuhalten, gelang es Ole in einem unbemerkten Moment tiefer in das Ziegengehege vorzudringen. Was per se völlig unproblematisch war, da dort nicht etwa die unsozialisierten Aggro-Böcke sondern wollig-weiche Babyzicklein warteten – aber trotzdem kletterte ich so schnell ich konnte über den Zaun und brachte den kleinen Piranha zurück in den sicheren Hafen des Streichelgeheges.

Oxytocin, Baby!

Seit 2 Jahren habe ich nun diesen Löwen-Mama-Instinkt. Genau genommen, seit dem Moment in dem mir am 1. Juni 2014 – high as a kite von der PDA und übernächtigt nach 12 Stunden im Kreissaal, Hebamme Franzi ein kleines, nacktes, knopfäugiges Bündel Mensch auf den Bauch legte. Meinen Piranha. Wie von Mutter Natur perfide geplant, regnete es Oxytocin – jenes berühmt-berüchtigte Bindungshormon, das dafür sorgen würde, dass ich für den Rest meiner Tage für diesen kleinen Menschen kämpfen und in der Ultima Ratio mein Leben für ihn geben würde.

Als meine Schwester etwa vier war, lief sie ein mal in einem unbedachten Moment auf die Straße. Leider war die Straße ein viel befahrener Seitenarm des Glockengießer Walles und nur durch einen beherzten Hechtsprung meiner Mutter konnte schlimmeres verhindert werden. Beide kamen mit Blessuren davon, aber was mir als Kind wie ein heroischer Akt der Selbstlosigkeit vorkam, ist eigentlich ein völlig normaler Instinkt, der bei sozial- und mental funktionalen Menschen einsetzt, um ihre Jungen zu beschützen.

Lion

(Bild-Quelle)

Leo justitia

Relativ schnell und relativ unmissverständlich kommunizierte ich als frischgebackene Jungmama jedem, der Einfluss auf das Heranwachsen und die Entwicklung des kleinen Piranhas nehmen würde, dass er oder sie dies mit viel Vorsicht tun müsse, denn sollte dem kleinen Piranha eines seiner damals kaum existenten Haare gekrümmt werden, würde ich nicht scheuen, alle Wege der Justiz zu beschreiten und im Zweifel deren überstrapazierte Kassen und Mitarbeiter auch mal zu schonen. Nicht umsonst haben Subjekte, die Kindern Leid zufügen, im Knast besonders wenig zu lachen.

Buy one, get one free – nur besser!

Die Moral von der Geschicht: Solange ich lebe, wird der kleine Piranha immer eine stolze Löwin an seiner Seite wissen (zwei – denn seine Tante kann Krav Maga!!).

Uns gibt es nur noch im Doppelpack. Buy one, get one free – nur besser!

Sonnige Grüße,

Eure Single City Mama

Die Sache mit dem S…

Nein, nicht das, was Ihr denkt! Es gibt so viele tolle Dinge, die mit „S“ anfangen. „Sport“ zum Beispiel – haha, der war gut! – oder „Schokolade“ – schon besser, oder?. Aber etwas wirklich banales, was wir völlig unterschätzen, solange wir genug davon bekommen, ist der Schlaf.

Vorschlafen ist das neue Einkochen

Einer der meist zitierten Life-Hacks von Freundinnen mit Piranhas während meiner Schwangerschaft war „Schlaf vor, soviel zu kannst!“. Dabei war an einen entspannten Schlaf mit Mobys Maßen und strampelnden Füßen in der Nähe lebenswichtiger Organe schon längst nicht mehr zu denken – aber was wirklicher Schlafmangel bedeutet und das Gefühl zwischen Ermattung, Aggression und völliger Hilflosigkeit, wenn einen scheinbar grundlos jemand aus dem Schlaf wütet, weiß frau erst, wenn das Baby da ist. Wie oft ertappte ich mich dabei, den kleinen Piranha um drei Uhr morgens mit einem vorwurfsvollen „WTF? Du hast doch alles gehabt (still: Du undankbares Kind!)!“ zu adressieren.

Zu meinem persönlichen Glück muss ich sagen, dass der Piranha seit je her ein guter Schläfer ist und maximal zwei Unterbrechungen meines Nachtschlafes auch in den härtesten „Kolik-Phasen“ den Ton angaben. Wenn ich das mit Freundinnen vergleiche, deren Kinder gerade in der Säuglingsphase gleich mehrfach in der Nacht erbost Nahrung und Zuwendung einforderten, ist das definitiv Jammern auf hohem Niveau Dennoch…

Abrakadabra, Yves coming to get ya!

Warum ich trotzdem regelmäßig €30 in den goldenen Zauber-Concealer von Yves Saint Laurent investiere und zu meiner Schande gestehen muss, beim ein oder anderen Foto schon die Schatten unter meinen Augen einfach wegretuschiert zu haben (Windows Photo Editor sei Dank!):

Der Schlaf mit Kind ist – so er existent ist – einfach kürzer. Spätestens um 6.30 ist eine klassische Piranha-Nacht beendet und der ausgeruhte Nachwuchs will bespaßt werden. Mama wird Klettergerüst, Haar-Zieh-Puppe (ähnlich einer dieser freakigen Köpfe, die Kinder besonders toleranter Eltern früher zum schminken und frisieren hatten), akrobatischer Schnuller-Angler und Milch- und Bananen-Lieferant in einer Person.

Auch mein Vater hat in seiner gewohnt charmanten Art in jüngster Vergangenheit mehrfach bemerkt, dass ich im Vergleich zu einigen (älteren!) engen Freunden „älter aussehe“ (danke, Vater!).

Die Lösung: Ich weiß noch keine. Früh zu Bett gehen wäre eine – für mich nicht praktikable – Möglichkeit. Aber „Schlafe, wenn das Baby schläft“ ist sowieso der größte Bullshit überhaupt – aber dazu mehr in einem weiteren Blogpost. Die beste Kompensation: Kaffee! KAFFEE! Und frische Lust. Von Monsieur Saint Laurent und seiner Posse ganz zu schweigen…

Wie kompensiert Ihr den verlorenen Schlaf?

Eure Single City Mama

Schlaf-ist-kein-Koffeinersatz

(Bild-Quelle)

Bär über Bord

„You’re gonna miss me when I’m gone…“

Nichts ist für kleine Kinder schwerer zu verschmerzen als Verlust – besonders wenn es sich beim Objekt der Abwesenheit um ein zotteliges Plüschtier mit wohlig-warmen, kindlichem Eigengeruch handelt. Als der kleine Piranha 3 Wochen alt war, brachte sein Vater Willi in unser Leben.

Willi ist (war) ein wuscheliger Bär mit einer roten Schleife, der schon nach wenigen Monaten aussah wie ein Relikt aus Großmutters‘ Tagen und spätestens mit angenagten Augen den Charme eines Motten-Gala-Diners versprühte. Doch der kleine Piranha liebte Willi heiß und innig und so manche Nacht musste ich den Bären von seinem kleinen Gesicht ziehen aus Angst, dass das Tier seinem Besitzer die Luft nehmen würde.

Willi

Bär über Bord

Leider verabschiedete sich Willi still und leise an einem Donnerstag im Spätoktober, einen Tag vor Halloween, als der kleine Piranha mit einem Bekannten eine Runde um den Block drehte und Willi dabei – ebenso vorsätzlich wie unbemerkt – über Bord ging.

Mehrfaches Umkrempeln der Wohnung (wer meine Wohnung kennt, weiß, dass das einer Zwangsräumung gleicht), unzählige Nachfragen im städtischen Fundbüro und Aushänge rund um unser elegantes Habitat halfen nix – Willi blieb verschollen. Ob er ein neues Heim bei einer skrupellosen Harvestehuder Adoptivfamilie gefunden hat oder im Zuge der Post-Halloween-Aufräumarbeiten der städtischen Müllpresse zum Opfer fiel, konnte bis zum heutigen Tag nicht geklärt werden.

Wesentlich schlimmer als den kleinen Piranha, der mit seinen 16 Monaten glücklicherweise die Dimensionen des Verlustes noch nicht so recht umriss, traf mich die Trauer, für die ich mich ehrlich schämte. Es gibt schließlich viel schlimmeres Leid auf der Welt als der Verlust eines Stofftieres, auch wenn Willi durch die überschaubare Größe unserer „zwei Mann und ein Bär“-Kleinstfamilie ein fester Bestandteil letzterer war.

Zum Glück war Willi ob seiner DNA ein Mainstream-Bär und so hatten uns meine Freundinnen in weiser, wenngleich makabrer Voraussicht, zum 1. Geburtstag des Piranhas „Werner“ überreicht – Willis genetischen Zwilling – für den „Fall der Fälle“.

Life-Hack #1: Bärenbande

Werner wurde schnell in das Piranha’sche Kleinkindherz integriert und „Bär“ war eines der ersten Worte, die Ole äußerte – und es bis heute unzählige Male am Tag mit unterschiedlichen Verzweiflungsgraden in seinem kleinen Stimmchen tut. „Bär“ ist einer von uns und wir hüten Willis verlorenen Bruder wie unseren Augapfel – ich mag mir nicht vorstellen, wie ein mittlerweile wesentlich reflektierterer Piranha einen erneuten Verlust verarb(ääää)rten würde…

Die Moral von der Geschicht‘: Haltet immer einen Ersatzbären bereit!

Eure Single City Bär Mama