Die Poesie des Fußes

Lieblingsmamas,

nach meinem Exkurs in die spirituelle Welt des Kundalini-Yogas im vergangenen Herbst, bin ich gerade wieder dabei, ein neues „Für-mich-Hobby“ zu entdecken.

Meine Freundin Susann (die Mama des besten Piranha-Kumpels Joni) hatte mir neulich von einem Salsa-Kurs erzählt, den sie mit einer Freundin machen wollte. Als wir Sonntag auf dem Spielplatz saßen, erzählte sie mir, dass die Freundin kurzfristig abgesprungen war, und ich dachte „Hey, warum eigentlich nicht?“ Oder ¿Por qué no?, wie man im Land des Salsas sagen würde ;-).

Feet partners on black background

Lebenslust, Erotik und Alltagsflucht… gespickt mit jeder Menge Spaß! (Bild: Fotolia)

Ich liebe es, zu tanzen, doch irgendwie gibt es abseits von Hochzeiten in meinem Single City Mama-Leben kaum Gelegenheit dazu. Vor 2 Jahren hatte ich mal ein lauwarmes Date mit einem Salsa-Lehrer, bei dem zwar höchstens die Tischkerze gefunkt hat, aber ich einiges über die hiesige Salsa-Szene erfuhr.

Mein neuer Kurs findet wöchentlich in den Räumlichkeiten von Fitness First, der Muckibude meines Vertrauens, am Hauptbahnhof statt und wird von einem rassigen Tanz-Duo-Pärchen geleitet.

Nachdem wir etwas tappsig im Semi-Sporty-Look vor einer riesigen Spiegelfront die Grundschritte lernten (und ich mir beim gnadenlosen Anblick meiner schwingenden Hüften schwor, die Osterschokolade zu verbrennen), wurden wir – die „Ladies“ – in der zweiten Hälfte der Stunde schon auf die Männer losgelassen.

„Das allerschönste, was Füße tun können, ist tanzen“

Ein kurzer Blickkontakt und ich tanzte (zunächst etwas unbeholfen) im Arm von Diego, einem sympathischen Mitzwanziger peruanischer Herkunft. Diego erzählte mir lachend, dass er neulich auf einer Salsa-Party war und mit seinen Dancing-Skills (er hatte vor zwei Jahren schon mal einen Kurs gemacht) total abgestunken war.

dirty-dancing-lift-today-tease-1-151014_94db9f1e45957f0e331c7a7a62f3c7c2

„Dauert noch bisschen“, wie der kleine Piranha zu sagen pflegt… (Bild: Today Show)

Zusammen tanzten wir die Grundschritte – vor und zurück und seitwärts – und übten die ersten Drehungen. Schnell kam Schwung in die ganze Sache und nach Aussage der Trainerin haben wir uns gar nicht schlecht angestellt. Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß und freue mich riesig auf die nächsten Stunden.

Nicht umsonst wird Salsa mit Lebenslust, Erotik und Alltagsflucht in Verbindung gebracht. Die „Poesie des Fußes“, wie der englische Satiriker John Dryden über das Tanzen sagte. Ich freu mich schon auf’s Reimen 🙂

Liebe Grüße,

Eure Single City Mama

2 Gedanken zu “Die Poesie des Fußes

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s